Weltweit 526.512 neue DKMS – Stammzellspender im Kampf gegen Blutkrebs

Großes Glück: Liron Nabor (untere Reihe, 2.v.r.) trifft zum ersten Mal Heike (1.v.r.), die ihm mit einer Stammzellspende das Leben gerettet hat. Beide Familien stehen seither in herzlichem Kontakt - Quelle: DKMS

Tübingen, 28. Dezember 2012 – Überwältigende Hilfsbereitschaft der DKMS -Spender 2012: Noch nie zuvor haben sich so viele Menschen innerhalb eines Jahres als potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lassen. Im Jahr 2012 verzeichnet die DKMS global 526.512 Neuregistrierungen (Stand 27.12.2012), 319.249 davon haben sich in Deutschland bei der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen. 2011 waren es im gleichen Zeitraum 293.541. DKMS Americas freut sich über 107.159 und DKMS Polska über 100.104 neue Spender. Aktuell sind mehr als 3,4 Millionen Menschen in der weltweit größten Stammzellspenderdatei registriert, 2,8 Millionen davon in Deutschland.

Insgesamt 34.326 DKMS-Spender schenkten bislang Patienten auf der ganzen Welt mit einer Stammzellspende eine Lebenschance, davon exakt 5100 in diesem Jahr (4567 in Deutschland, 324 in den USA und 209 in Polen – Stand 27.12.2012). „Bereits jetzt ermöglichen wir über 30 Prozent aller vermittelten Stammzellspenden weltweit. Wir sehen uns als Anwälte unserer Patienten und nehmen diesen lebensrettenden Auftrag sehr ernst“, sagt Claudia Rutt, Geschäftsführerin der DKMS. „Deshalb werden wir weiterhin alles tun, um noch mehr Blutkrebspatienten Hoffnung auf Heilung zu geben.“

Prominenter Einsatz für die Lebensspende

Auch viele Prominente unterstützten die DKMS im Jahr 2012 im Kampf gegen Blutkrebs, beispielsweise durch Schirmherrschaften oder den Besuch von Aktionen, als Testimonial oder durch das Tragen des exklusiven DKMS-Puzzle-Armbands des Trendherstellers CRUCIANI C.
In Deutschland darunter: Heidi Klum, Verona Pooth, Sila Sahin, Matthias Opdenhövel, Oliver und Alessandra Pocher, Markus Lanz, Peer Kluge, Frauke Ludowig, Franziska Knuppe, Wolke Hegenbarth,, Henning Krautmacher, Heiner Brand, Thomas Sonnenburg sowie Clemens und Margit Tönnies.

Großes Glück: Liron Nabor (untere Reihe, 2.v.r.) trifft zum ersten Mal Heike (1.v.r.), die ihm mit einer Stammzellspende das Leben gerettet hat. Beide Familien stehen seither in herzlichem Kontakt - Quelle: DKMS

Über die DKMS

Den Anstoß zur Gründung der DKMS gab 1991 das Schicksal der an Blutkrebs erkrankten Mechtild Harf, die eine Stammzelltransplantation benötigte. Da in Deutschland zu dieser Zeit aber nur 3.000 Spender registriert waren und die Suche über ausländische Dateien zu zeitintensiv und wenig Erfolg versprechend gewesen wäre, gründeten Mechtilds Ehemann Peter Harf und ihr behandelnder Arzt Prof. Dr. med. Gerhard Ehninger eine private Initiative, um einen passenden Spender zu finden. Daraus entstand am 28. Mai 1991 die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei als gemeinnützige Gesellschaft. Mit dem Ziel, gemeinschaftlich noch mehr Leben zu retten, erfolgte 2004 die Gründung von DKMS Americas in New York und 2009 die von DKMS Polska in Warschau. 2011 erfolgte die Gründung der Fundación DKMS España in Barcelona, 2012 wurde die DKMS UK in London gegründet.

Falls Sie lokale oder regionale Zahlen (zum Beispiel die Anzahl der registrierten Spender und der ermöglichten Lebenschancen) für Ihr Verbreitungsgebiet benötigen, melden Sie sich gerne bei uns. Weitere Infos zum Thema Stammzellspende finden Sie unter: www.dkms.de

Kontakt:

Julia Runge
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei
gemeinnützige Gesellschaft mbH
Scheidtweilerstr. 63-65
50933 Köln

Pressemitteilung der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei, Julia Runge


Krebszeitung

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