Sonnenschutz hat weiterhin hohe Priorität

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Kein Anlass für Entwarnung

Darmstadt, den 19. Mai 2016 – „Gutes Wetter!“ für den Sommer, für den Urlaub, für Freizeitaktivitäten im Freien. Mit diesem Wunsch verbinden viele für die bevorstehenden Sommermonate vor allem Sonnenschein. Die Sonne gilt als Garant für Wohlbefinden. Tatsächlich hat Sonne durchaus positive Auswirkungen auf den Körper.

Angesichts der weiterhin hohen Erkrankungsraten beim Hautkrebs empfiehlt die Hautärztin Prof. Dr. med. Christiane Bayerl gezielte Sonnenschutzmaßnahmen. Verbraucher sollten die Beratungsaktionen rund um den Tag des Sonnenschutzes, die u. a. von Gesundheitsämtern, Sportvereinen und Apotheken angeboten werden, nutzen.

www.tag-des-sonnenschutzes.de

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„Ultraviolette Strahlen des Sonnenlichts aktivieren die Atmung, regen Durchblutung, Stoffwechsel und Drüsentätigkeit an und stimulieren die Abwehrkräfte des Körpers gegen Infektionen. Blutdruck und Cholesterinspiegel werden gesenkt. Mit Hilfe der UV-B-Strahlung des Sonnenlichts wird Vitamin-D gebildet“, so Frau Prof. Christiane Bayerl.

Die Hautärztin stellt im Interview mit haut.de klar, dass es beim Sonnenvergnügen nach wie vor gilt, „das richtige Maß zu finden, damit die positiven Wirkungen nicht durch negative, wie Hautschädigungen oder Hautkrebserkrankungen, überschattet werden.“

Vor dem Hintergrund der Erkrankungsraten zu Hautkrebs gibt die Expertin keine Entwarnung. Es bestehe immer noch erhöhter Handlungsbedarf in der Aufklärung und Information über die Gefahren der UV-Strahlen der Sonne, insbesondere im Bereich der Freizeitaktivitäten und Urlaubspräferenzen. „Hautkrebs ist nach wie vor die häufigste onkologische Erkrankung.

Jährlich erkranken in Deutschland am Schwarzen Hautkrebs ca. 30.000 Personen. Die epidemiologischen Daten für die weißen Hautkrebsformen liegen für das Basaliom (Basalzellkarzinom) bei 150.000 und das Plattenepithelkarzinom bei 80.000 Erkrankten.“

„Möglichst viel Sonnenschutz auftragen!“, diesen Merksatz sollten Verbraucher unbedingt beherzigen, so Bayerl. „Beim Cremen werden oft bestimmte Hautstellen wie die Ohren, der Nacken, der Haaransatz, 2 die Handrücken und am Strand die Fußrücken und Fußknöchelregion vergessen. Dieses Vergessen wird dann häufig mit Sonnenbrand und den hautschädigenden Folgen bestraft.“

Zum wirksamen Schutz vor schädlichen Folgen von „Zuviel UV-Strahlung“ gehören neben Sonnenschutzcremes auch eine angemessene Kleidung einschließlich Kopfbedeckung sowie das Meiden der Sonne in der Mittagszeit.

Die Initiative „Sonnenschutz? – Sonnenklar!“ stellt auch in diesem Jahr wieder kostenfrei Informationsmaterial zur Verfügung und koordiniert die bundesweit stattfindenden Beratungsaktionen, an denen sich u. a. Apotheken, Sportvereine und Gesundheitsämter aktiv beteiligen.

http://www.sonnenschutz-sonnenklar.info
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Krebszeitung

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