Prominente O-Töne gegen Prostatakrebs

Düsseldorf. Ran an den Mann – und zwar mit prominenter Unterstützung! Nach dieser Devise wollen Deutschlands Urologen einmal mehr etwas in Sachen Männergesundheit und Aufklärung zum Thema Prostatakrebs bewegen. Ihre Patientenbroschüre, in der sich insgesamt neun Prominente zu Wort melden, wird in diesen Tagen veröffentlicht.

Deutsche Urologen gehen mit Patientenbroschüre neue Wege

Auf 24 Seiten Vierfarbdruck im handlichen DIN-A6 Format geben prominente Deutsche wie ZDF-Frontmann Klaus Peter Siegloch, Bremens Ex-Bürgermeister Dr. Henning Scherf und Schauspieler Volker Brandt im Interview mit der Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. bereitwillig Auskunft über ihr persönliches Gesundheitsverhalten und appellieren auf manchmal ungewöhnliche Art und Weise an das starke Geschlecht, die Chancen von Früherkennungs-Untersuchungen zu nutzen.

Die Fakten sind alarmierend: Nur 15 bis 20 Prozent der Männer im entsprechenden Alter nutzen das Krebsfrüherkennungs-Programm. Die Folgen können fatal sein. An Prostatakrebs sterben Jahr für Jahr mehr als 11 000 Männer, obwohl bei frühzeitiger Erkennung der Krankheit 80 bis 90 Prozent der Patienten geheilt werden könnten. Der bösartige Tumor der Vorsteherdrüse ist mit über 40 000 Neuerkrankungen im Jahr die häufigste Krebserkrankung bei Männern über 50 Jahre.

„Angesichts dieser Situation gehen wir als medizinische Fachgesellschaft neue Wege und bauen auf die Vorbildfunktion prominenter Mitglieder unserer Gesellschaft. Gesundheit ist auch Männersache! Unsere Broschüre soll dies nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern verständlich und aufgrund der persönlichen Erfahrungen der Interviewpartner, menschlich interessant vermitteln“, sagt DGU-Pressesprecherin Professor Margit Fisch. Ihr Dank gilt allen Beteiligten, die sich mit ihrem Namen spontan für die gute Sache engagiert haben.

Die Patientenbroschüre liegt in Wartezimmern von urologischen Praxen und Kliniken aus und kann kostenlos von Gesundheitsämtern und Beratungsstellen über die gemeinsame Pressestelle der DGU und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen angefordert werden.

Online-Bestellung für Mitglieder: www.wahlers-pr.de/onlinebestellung

Weitere Informationen:
Pressestelle Bettina-Cathrin Wahlers &
Sabine Martina Glimm
Stremelkamp 17
21149 Hamburg
Tel.: (040) 79 14 05 60
Fax: (040) 79 12 00 27
Mail: info@wahlers-pr.de
Internet: www.urologenportal.de

Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V., Bettina-Cathrin Wahlers


Krebszeitung

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