Molekulare CT eröffnet neue Horizonte in der onkologischen Bildgebung

mCT - Quelle: Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mannheim

mCT – Quelle: Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mannheim

Das Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mannheim, unter der Leitung von Professor Dr. Stefan O. Schönberg, verfügt seit Juli dieses Jahres über eines der modernsten PET-CT, das m(olecular)CT der Firma Siemens Medical Solutions. Damit wurde das europaweit erste Gerät dieser Bauart in Mannheim installiert. Die Hybridtechnik des mCT eröffnet vor allem in der onkologischen Diagnostik neue Horizonte. Das Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin lädt für Samstag, 12.September 2009, zu einem wissenschaftlichen Symposium ein, bei dem die Teilnehmer erahnen können, welches enorme Potenzial für die diagnostische Bildgebung bei onkologischen und anderen Erkrankungen in diesem Gerät steckt.

Symposium zeigt Möglichkeiten der modernen PET-CT auf

Die Möglichkeiten der Behandlung onkologischer Erkrankungen werden stetig verbessert. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Diagnostik. Eine gute Diagnostik unterstützt die Tumortherapie, beispielsweise durch eine exakte radiologisch-nuklearmedizinische Stadieneinteilung, durch frühzeitige Kontrolle, ob der Patient auf die gewählte Therapie anspricht, und durch frühes Auffinden möglicher Rezidive. Die Hybridtechnik der PET-CT stellt insbesondere für das umfassende Staging bei Tumorerkrankungen sowie für die Beurteilung des Therapieansprechens eine ideale diagnostische Methode dar. In einem Untersuchungsgang können durch diese Art der Ganzkörperbildgebung sowohl Aussagen zur Ausdehnung als auch zum Metabolismus eines Tumors getroffen werden. So kann beispielsweise durch die genauere Erfassung der Tumorausdehnung die strahlen- oder chemotherapeutische Behandlung von Patienten noch präziser durchgeführt werden. Die Ergebnisse der PET-CT haben daher einen wesentlichen Einfluss auf die weitere Therapieplanung für den einzelnen Patienten.

Beim mCT kommen schnelle Aufnahmetechniken und empfindliche Detektionssysteme zum Einsatz. Darüber hinaus konnte eine hochleistungsfähige CT-Technologie implementiert werden. All dies trägt zu  einer besseren räumlichen Auflösung bei wesentlich kürzerer Untersuchungszeit bei. Die deutlich weitere Öffnung des Gerätes erhöht gleichzeitig den Patientenkomfort und erleichtert die Planung radiologisch-interventioneller oder strahlentherapeutischer Therapien.

Neben der diagnostischen Bildgebung bei onkologischen Erkrankungen sind kardiovaskuläre, neurologische und internistisch-infektiologische Indikationen klinisch wichtige Untersuchungsbereiche, bei denen die PET-CT zum Einsatz kommt. Auch hierzu bietet das Symposium Informationen, etwa zur die Diagnostik von Erkrankungen des ZNS und des neuroendokrinen Systems.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.ma.uni-heidelberg.de/inst/ikr/pdf/programm_mCT_2009_.pdf

Pressemitteilung Universitätsmedizin Mannheim , Dr. Eva Maria Wellnitz


Krebszeitung

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