Chancen für neue Therapien durch Biopharmaceuticals

Die Bayern Innovativ GmbH als Koordinator des Netzwerkes Life Science konzipiert und organisiert gemeinsam mit Roche das 2. Kooperationsforum „Biopharmaceuticals" am 18. Mai 2010 in Benediktbeuern. Weiterer Partner ist der Cluster Biotechnologie Bayern.
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Nanopartikel steuern Tumoren an
Dank einer neuen Stiftungsprofessur an der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg kann künftig fünf Jahre lang ein bislang einzigartiges Konzept zur Bekämpfung von Krebserkrankungen erprobt werden. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung finanziert für diesen Zeitraum eine Professur für Nanomedizin, die der klinischen Anwendbarkeit des innovativen Prinzips gewidmet ist. Erstmals werden hier wirkstoff-beladene magnetische Nanopartikel über die Blutbahn verabreicht und mithilfe von externen elektromagnetischen Feldern in bösartigen Tumoren angereichert.
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Visionen für die künftige Krebsdiagnostik

Krisen bieten die Chance, ein Umdenken anzuregen. Obwohl die Industrie im Bereich der optischen Technologien für Medizin und die Life Sciences (der Biophotonik) augenblicklich offenbar kaum von der Wirtschaftskrise betroffen ist, so kommt eine andere Krise unausweichlich auf sie und die Gesellschaft zu - die Überalterung und die damit verbundenen Folgen für die Gesundheitssysteme.
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Krebs mit radioaktiven Mikropartikeln besiegen

Die Volkskrankheit Krebs kann heute in vielen Fällen geheilt werden, doch Menschen, die etwa an Leberkrebs erkrankt sind, haben immer noch eine schlechte Prognose. Hinzu kommt, dass Metastasen von anderen Krebsarten ebenfalls in die Leber streuen können, und auch hier kann die Leber als äußerst sensibles Organ nur eingeschränkt operiert oder strahlentherapeutisch behandelt werden. Ein neuer Ansatz zur Krebstherapie basiert auf radioaktiven Mikropartikeln, deren Strahlung direkt vor Ort die Krebszellen in der Leber vernichten und das gesunde Gewebe schonen soll.
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Neuroblastom-Tumoren - Fortschritt in der Forschung
Neuroblastome sind Tumoren, die bei sehr kleinen Kindern auftreten und sich nicht immer behandeln lassen. Bei der Erforschung dieser Krebsform sind Würzburger Wissenschaftler einen Schritt weitergekommen: Durch das Ausschalten eines Gens konnten sie das Wachstum der Tumorzellen zügeln. Darüber berichtet die neue Ausgabe (6. Januar) der Zeitschrift Cancer Cell.
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Poren öffnen dem Krebs die Tür

Wissenschaftler klären den Hauptzugangsweg, über den Virus-befallene Körperzellen und Tumorzellen von körpereigenen Abwehrstoffen angegriffen werden. Unser Körper wird nahezu kontinuierlich von Krankheitserregern und spontan entstehenden Krebszellen bedroht. Doch der Körper wehrt sich: Spezialisierte Zellen des Immunsystems schleusen kleine Moleküle (Granzyme) in Virus-befallene Körperzellen sowie Krebszellen ein, und lösen so das eingebaute Selbstmordprogramm der Zellen aus. Um in eine attackierte Zelle zu gelangen, gibt es zwei mögliche Wege. Trotz mehr als zwanzigjähriger intensiver Forschung blieb jedoch unklar, auf welchem der beiden Wege die tödliche Menge an Granzymen in eine Zelle eindringt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie zeigen nun,dass winzige Poren in der Zelloberfläche den Granzymen für kurze Zeit die Tür öffnen. Die Ergebnisse eröffnen auch neue Perspektiven für eine verbesserte Therapie von chronischen Virusinfektionen und Krebserkrankungen. (PNAS, September 2008)
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Eine neue Waffe gegen Krebs
Das menschliche Abwehrsystem übt eine wirkungsvolle Schutzfunktion gegenüber Infektionen aus. Obwohl bösartige Tumoren für den Körper nicht weniger gefährlich sind als Infektionskrankheiten, entgehen Krebszellen in aller Regel der Kontrolle durch die Zellen des Abwehrsystems. Ein neuer Therapieansatz in der Krebstherapie beruht auf der Manipulation körpereigener Abwehrzellen mit dem Ziel, Tumorzellen als fremd zu erkennen und abzustoßen. Immuntherapien könnten eine wichtige Ergänzung zu klassischen Verfahren der Chemotherapie und Bestrahlung darstellen, indem sie durch Aufbau eines wirksamen Immunschutzes tödlichen Rückfällen der Erkrankung vorbeugen.
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Pflanzliche Grundlagenforschung kann Krebsforschern helfen

Für alle Lebewesen ist der geregelte Abbau von Proteinen in ihren Zellen ebenso überlebenswichtig wie deren Herstellung: Ein fehlerhafter oder unvollständiger Proteinabbau führt oft zu Fehlfunktionen in der Zelle oder sogar zu deren Absterben. Der zentrale Steuerungsapparat für die Kontrolle dieser Abbauprozesse ist in allen Organismen - ob Pflanze, Tier oder Mensch - sehr ähnlich: Ein als COP9-Signalosom bezeichneter Proteinkomplex steuert die Aktivität sogenannter E3-Ligasen, deren Aufgabe es ist, Proteine so zu kennzeichnen, dass sie dem gezielten Abbau über einen weiteren Proteinkomplex zugeführt werden können. Eine verringerte Anzahl von Signalosomen in einer Zelle führt zu massiven Störungen in der E3-Ligasefunktion, und als Konsequenz zu einem Anstieg an krankhaften Fehlfunktionen, die in den betroffenen Zellen zur unkontrollierten Zellteilung (Tumore) oder zum Zelltod führen können.
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Argyrin: Hoffnung auf neue Krebstherapien

Die wirksame Behandlung vieler Krebserkrankungen ist für die Medizin nach wie vor ein großes Problem. Zahlreiche Tumore sprechen auf die gängigen Chemotherapeutika nicht an oder werden gegen die Medikamente resistent. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig sowie der Medizinischen Hochschule (MHH) und der Leibniz-Universität (LUH) in Hannover haben jetzt einen Wirkmechanismus entdeckt, mit dem ein Naturstoff - das Argyrin - Krebswucherungen zerstört. Ihre Erkenntnisse veröffentlichen die Forscher heute in der renommierten Fachzeitschrift "CancerCell".
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Entwicklung einer neuen Immuntherapie bei Leukämie

Neuherberg/München, 01.07.2008. Am 1. Juli starten Dr. Angela Krackhardt und ihr Team am Helmholtz Zentrum München ein Forschungsprojekt zur Entwicklung einer neuen Immuntherapie für die Behandlung der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL). Dabei spielen die im Blutsystem enthaltenden T-Zellen die Hauptrolle. T-Zellen sind sehr wirksame Werkzeuge des Immunsystems, die insbesondere in der körpereigenen Abwehr nicht nur von Virus-, sondern auch von Krebserkrankungen von enormer Bedeutung sind.
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Magneten steuern Kamera im Körper

Aufnahmen aus dem Inneren des Körpers - kleinste Kameras, die der Patient schluckt, machen es möglich. Bisher durchliefen die Geräte den Körper unkontrolliert. Nun lassen sie sich gezielt lenken und anhalten. Erstmals liefern sie auch Bilder von Speiseröhre und Magenoberwand.
Bilder aus dem Inneren des Darms lassen sich schon heute gewinnen: Der Patient schluckt eine Kamera, die nicht größer ist als ein Bonbon. Sie wandert durch den Darm und funkt Bilder der Darmzotten nach außen. Ein Empfangsgerät, das der Patient am Gürtel trägt, speichert die Daten, so kann der Arzt sie später auswerten und Blutungen oder Zysten erkennen. Zur Untersuchung von Speiseröhre und Magen eignet sich die Kamera jedoch wenig. Der Grund: Für den Weg durch die Speiseröhre braucht die Kamera nur etwa drei bis vier Sekunden - pro Sekunde macht sie zwei bis vier Bilder - und im Magen plumpst sie durch ihr Gewicht von etwa fünf Gramm recht schnell auf die untere Magenwand. Sie ist also zu schnell, um verwertbare Bilder zu liefern. Für Untersuchungen der Speiseröhre und des Magens müssen die Patienten daher nach wie vor ein recht dickes Endoskop schlucken.
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Neuer 3D-Chip ist wahrer Alleskönner

Ein am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig entwickelter Chip könnte das Gesundheitswesen revolutionieren:
"Der Chip kann zur Diagnostik, Therapie und Therapiekontrolle eingesetzt werden", beschreibt Professorin Dr. Andrea Robitzki das von ihrer Arbeitsgruppe an der Professur für molekularbiologisch- biochemische Prozesstechnik am BBZ in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Ilmenau kreierte Wunderwerk. Über eine mögliche Anwendung, nämlich die Beurteilung der Wirksamkeit von beispielsweise Krebsmedikamenten, hat jetzt das renommierte Fachblatt "Chemistry World" der Royal Society of Chemistry jüngst berichtet. Doch die Möglichkeiten des Chips gehen weit darüber hinaus.
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Wie Krebs entsteht - und mit energiereichen Ionen geheilt werden kann

Jena (10.06.08) Ein gelbes Dreieck mit einer schwarzen stilisierten Strahlenquelle warnt: Hier droht Gefahr für Leib und Leben. Solche Schilder, die beispielsweise an Teilchenbeschleunigern oder Massenspektrometern zu finden sind, machen auf ionisierende Strahlung aufmerksam. Diese Strahlen besitzen so viel Energie, dass sie Elektronen aus Atomen "herausschlagen" und so Lebewesen und ihren Biomolekülen irreversibel Schaden zufügen, in deren Folge beispielsweise Krebs entstehen kann.
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Den Darmkrebs bekämpfen, bevor der Tumor entsteht

Heidelberger Wissenschaftler haben eine neue Strategie für eine Impfung gegen bestimmte Formen von Krebs entdeckt. Sie stellten fest, dass Immunzellen auf veränderte Eiweiße in Tumorzellen stark reagieren, bei denen ein DNS-Reparaturdefekt aufgetreten ist. Man schätzt dass bei etwa 15 Prozent aller Tumoren dieser Reparaturdefekt vorliegt.
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Europaweiter Kampf gegen Krebs

Die Arbeitsgruppe Molekulare Onkologie des Biologen Prof. Dr. Achim Krüger vom Institut für Experimentelle Onkologie und Therapieforschung am Klinikum rechts der Isar der TU München beteiligt sich an einem soeben startenden, von der Europäischen Kommission geförderten Projekt. Gemeinsam mit Forschern aus insgesamt acht europäischen Ländern widmen sich die Wissenschaftler der Bekämpfung der tödlichen Ausbreitung von Tumorzellen (Metastasierung). Dabei soll insbesondere die bisher nicht ausreichend beachtete Rolle der "Umgebung" der Tumorzellen, also des noch gesunden Gewebes in der Nachbarschaft des Tumors und in den Zielorganen der Tumormetastasen, erforscht werden. Das mit insgesamt über vier Millionen Euro finanzierte Projekt lässt auf die Entwicklung neuer Antikörper-basierter Therapien hoffen.
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Vom Formelwerk zur sichtbaren Veränderung bei Leberkrebs
Mit systembiologischen Methoden untersucht CancerSys die molekular- und zellbiologischen Prozesse bei der Entstehung von Tumoren der Leber Mit der positiven Beurteilung durch ein Expertengremium der Europäischen Union wurden die Weichen gestellt für den neuen Forschungsverbund CancerSys. Das Konsortium widmet sich der systembiologischen Untersuchung von Leberkrebs und soll voraussichtlich Anfang 2009 seine Arbeit aufnehmen. CancerSys basiert auf der Grundlage von HepatoSys, dem 2004 gegründeten Systembiologie- Netzwerk zur Erforschung der Leberzelle, und weitet dessen Arbeit auf eine internationale Ebene der Zusammenarbeit aus.
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Krebszellen nutzen die Fortbewegung von Leukozyten

Die Fortbewegung von Zellen im Organismus ist streng reguliert und auf jeweils spezifische Gewebe beschränkt. Nur Leukozyten, die weißen Blutkörperchen, können auf der Suche nach Krankheitserregern und anderen Eindringlingen frei im Körper patrouillieren. Ein Forscherteam um Michael Sixt von der Abteilung für Molekulare Medizin am Max-Planck-Institut für Biochemie hat in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universität Leicester/ Grossbritannien gezeigt, dass die Immunzellen diese Autonomie einer einfachen, aber äußerst effizienten Art der Fortbewegung verdanken.
Anstatt fest am Untergrund anzudocken, fließen die Zellen vorwärts - und zwar durch dick und dünn. Bleiben sie wegen ihres relativ starren Zellkerns einmal stecken, dann wird dieser durch Kontraktionen eines zellulären Netzwerks durch den Engpass geschoben. (Nature, 1. Mai 2008)
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Neuer Weg zur Verbesserung von Krebsbehandlungen

Ein ungelöstes Problem bei der Behandlung von Krebserkrankungen im fortgeschrittenen Stadium ist das Auftreten von Behandlungsresistenz. Denn in den meisten Fällen, in denen einmal Resistenz gegen die verwendeten Zytostatika auftritt, sprechen die Krebszellen auch nicht mehr auf andere Zytostatikaklassen an. In diesen Fällen kann das weitere Ausbreiten des Krebses, das schließlich zum Tod des Patienten führt, nicht mehr verhindert werden.
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Impulse in der Stammzellforschung

Embryonale Stammzellen mit Erbgut ausschließlich von männlicher oder weiblicher Seite sind schon länger im Fokus der Forschung. Jetzt ist es Wissenschaftlern des Instituts für Medizinische Strahlenkunde und Zellforschung (MSZ) der Universität Würzburg in der Arbeitsgruppe um den Biologen Professor Albrecht Müller gelungen zu zeigen, dass embryonale Stammzellen der Maus, die Erbinformation ausschließlich von männlicher Seite enthalten, normale Vorläuferzellen des Nervengewebes bilden können. Damit könnten sie zur Alternative zu den "normalen" embryonalen Stammzellen werden, deren Verwendung ethisch umstritten ist. Die Erkenntnisse sind in der Fachzeitschrift "Stem Cells" publiziert.
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Deutscher Biotechnologie-Report 2005

Im vergangenen Jahr konnte die deutsche Biotechnologie-Branche erstmals seit 2002 wieder ein Umsatzwachstum verzeichnen. Allerdings setzte sich gleichzeitig der Konsolidierungstrend der vergangenen Jahre fort. So ist bei den weiteren wichtigen Kennzahlen - Anzahl der Mitarbeiter, Ausgaben für Forschung und Entwicklung - gegenüber dem Jahr 2003 ein weiterer Rückgang zu verzeichnen. Die Zahl der Biotechnologie-Unternehmen in Deutschland ist annähernd unverändert: 346 statt 350. Zu diesen Ergebnissen kommt der sechste deutsche Biotechnologie-Report der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Für die Studie wurden deutsche „Core-Biotech-Unternehmen" untersucht, die ausschließlich moderne Methoden der Biotechnologie entwickeln oder anwenden.
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BioBilanz Spezial 2004
Die BioBilanz, eine gemeinsame Veranstaltung des Aktionszentrums BioTOP Berlin-Brandenburg und dem Biotechnologieverbund Berlin-Brandenburg e.V., stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wissenschaft schafft Wirtschaft“. Die Staatssekretäre für Wissenschaft, Forschung und Kultur der Länder Berlin und Brandenburg, Dr. Hans-Gerhard Husung und Prof. Dr. Markus Karp, eröffneten die Veranstaltung in der Brandenburgischen Landesvertretung in Berlin. Über 250 Teilnehmer informierten sich über Fortschritte und Visionen aus anwendungsorientierten Forschungsfeldern, wie zum Beispiel der Regenerativen Medizin, der Nutrigenomforschung, Biohybrider Technologien und der Tumordiagnostik.
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Biotechnologie: Potenzielle Krebsmedikamente aus Bakterien
Saarbrücker Forscher legen die Grundlage für die Entwicklung neuartiger Krebsmedikamente: Sie entdeckten die Gene, mit deren Hilfe Mikro-Organismen das Zellgift "Tubulysin" bilden. Nun kann die biologische Produktion des potienziellen Anti-Krebs-Wirkstoffs gezielt angekurbelt werden.
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Krebsmittel aus Meeresschwamm?
Meereslebewesen sind eine wahre Fundgrube für neue Wirkstoffkandidaten. So etwa Dictyostatin, ein cytotoxisch wirkender Stoff, der in Milligrammmengen aus einem Meeresschwamm isoliert wurde konnte und das Zeug zum Krebstherapeutikum haben könnte. Die genaue Struktur des großen ringförmigen Moleküls (Makrolid) blieb zehn Jahre lang unklar, ein Strukturvorschlag bisher unbewiesen. Etwa zeitgleich ist es nun einem britischen und einem amerikanischen Team gelungen, eine Syntheseroute zur Herstellung von Dictyostatin im Labor zu entwickeln und auf diese Art zu beweisen, dass die vorgeschlagene Struktur der Realität entspricht.
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