Forschung - Radiologie
Radiologie
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Magnetische Nanoteilchen: für die Krebstherapie geeignet?

Ein in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) entwickeltes Messverfahren kann helfen, das Verhalten von magnetischen Nanopartikeln, die zur Krebstherapie eingesetzt werden, näher zu untersuchen.
Magnetische Nanopartikel (mit einer Größe von einigen wenigen bis zu einigen hundert Nanometern) sind ein neues, vielversprechendes Mittel zur Bekämpfung von Krebs. Die Partikel dienen dabei als Transportmittel für Arzneistoffe: Gewissermaßen mit dem Arzneimittel "beladen", werden die Nanoteilchen in den Blutkreislauf gegeben, wo sie sich so lange bewegen, bis sie in den Einfluss eines gezielt angelegten Magnetfeldes kommen, das sie am Tumor festhält - so lange, bis der Arzneistoff seinen Wirkstoff freigegeben hat.
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Tumorstammzellen gezielt töten

Europaweit einzigartig ist der Beschleuniger, den die Ruhr-Universität Bochum vor kurzem in Betrieb genommen hat. Mit seiner Hilfe lassen sich in Zukunft neue spezielle radioaktive Implantate für die Krebsbehandlung herstellen. Die Anlage arbeitet mit bis zu 100.000 Volt Beschleunigungsspannung und ermöglicht es zum Beispiel, das radioaktive Isotop Phosphor (32 P) in winzige Drähte hineinzuschießen.
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Lungenmetastasen mit Laser "verkochen"
Seit vier Jahren werden am Greifswalder Universitätsklinikum erfolgreich Lungenmetastasen mit Laser behandelt. Das operationslose Verfahren, das lediglich noch am Universitätsklinikum Frankfurt am Main angewendet wird, war in der vergangenen Woche Schwerpunktthema auf dem weltgrößten Radiologiekongress in Chicago.
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Neues ZIK OncoRay in Dresden

Das am 28. Juni offiziell eröffnete "Zentrum für Innovationskompetenz für medizinische Strahlenforschung in der Onkologie" - kurz "ZIK oncoRay" - erforscht Methoden, Krebs wirkungsvoller und für den Patienten dennoch schonender zu bekämpfen. In dem neuen Zentrum der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus arbeiten insgesamt 21 Experten der Medizin, Biologie, Physik und Mathematik an wissenschaftlichen Projekten, mit denen sie sich im weltweiten Vergleich auf einem Spitzenniveau bewegen.
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Erste ultrakurz gepulste Röntgenstrahlen
Das erste kompakte Gerät, das einen laserartigen Röntgenstrahl für eine Wellenlänge von einem Nanometer erzeugt, haben Physiker vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching unter der Leitung von Prof. Ferenc Krausz in Zusammenarbeit mit Kollegen der Technischen Universität Wien und der Universitäten Würzburg und München entwickelt.
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Schnellere Bilder, geräuschärmere Messung

Mit Hilfe einer neuartigen Spule sollen in Zukunft Messungen des Kopfes im Magnetresonanz-Tomografen schneller oder geräuschärmer werden. Auch die Bildqualität wird profitieren. Ein Team um das "Interdisziplinäre Zentrum für klinische Forschung" in Leipzig unter der Leitung von Dr. Thomas Riemer, dem "MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften" ebenfalls Leipzig und der "Physikalisch Technischen Bundesanstalt" in Berlin erhält für die Projektidee den Innovationspreis zur Förderung der Medizintechnik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Arbeiten werden in den kommenden zwei Jahren mit rund 200.000 Euro gefördert.
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Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Therapie unheilbarer Tumoren

Für die Errichtung des Heidelberg Ionenstrahl-Therapie Centrums (HIT) ist am Montag, dem 22. November 2004, ein weiterer Meilenstein gelegt worden: Das Universitätsklinikum Heidelberg hat die Firma Siemens Medical Solutions mit der Installation wesentlicher Komponenten für die erste kombinierte Ionenstrahltherapieanlage zur Tumorbehandlung mit Kohlenstoffionen und Protonen in Europa beauftragt.
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PET/CT: Neue DGN-Patientenbroschüre

Die neue Patientenbroschüre zur PET/CT der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) e.V. ist ab sofort erhältlich. Das achte PET/CT-Gerät in Deutschland wird am 29. Oktober 2004 an der Medizinischen Hochschule Hannover eingeweiht.
Eine sichere Diagnostik ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Ein klarer Befund gibt sowohl Ärzten als auch Patienten Sicherheit bei der Planung der weiteren Behandlungsschritte. Die PET/CT, eine Kombination der Positronen Emissions Tomographie (PET) mit der Computertomographie (CT), bietet neue Möglichkeiten für die bildgebende Diagnostik, beispielsweise bei Krebserkrankungen.
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BNCT – eine neue Form der Krebstherapie
Die Bor-Neutronen-Einfangtherapie bildet seit Jahren einen Forschungsschwerpunkt am Uni-Klinikum in Essen. Ein großer Erfolg liegt erst kurze Zeit zurück: Im Juli diesen Jahres gelang es dem europäischen Ärzteteam unter Essener Leitung am Forschungsreaktor der GFS in Petten (Niederlande) erstmals in Europa, bei einem Patienten mit Hirnmetastasen eines malignen Melanoms ("schwarzer Hautkrebs") erfolgreich die neue Therapiemethode einzusetzen.
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Neuer Kandidat für hochspezifische Krebs-Radioimmuntherapie
"Finde ein tumorspezifisches Antigen, stelle einen Antikörper her, lade ihn mit Gift und schieß." Ein wichtiges Ziel dieses "Magic Bullet"-Prinzips der Immuntherapie gegen Krebserkrankungen ist seit langem bekannt: das Thomsen-Friedenreich-Antigen (TF-Antigen). Es sitzt fast ausschließlich auf der Oberfläche von Tumorzellen, zum Beispiel bei Lungen-, Brust-, Pankreas-, Magen-, Darm- und Eierstockkrebs, und ist darüber hinaus ein Risikofaktor für Lebermetastasen. Passend zu diesem Antigen, das die Tumorzellen markiert, wurden bereits verschiedene Antikörper entwickelt. Bislang eigneten sich die "magischen Kugeln" allerdings nicht für Primärkarzinome, Metastasen oder kleinste Resttumoren - eine Bindung an das TF-Antigen war hier nicht möglich. Peter H. Ravn ist es im Rahmen seiner Doktorarbeit am Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin zum ersten Mal gelungen, ein Antikörperfragment herzustellen, das äußerst spezifisch und intensiv an das TF-Antigen bindet. Dieses erste stabile, multivalente TF-spezifische Antikörperfragment ermöglicht die Entwicklung neuer, gezielter, Antikörper vermittelter Strahlentherapien.
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