Krebsgesellschaft zertifiziert erste Lungenkrebszentren
Berlin. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 33 000 Männer und 13 000 Frauen an Lungenkrebs. Das Bronchialkarzinom ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen die dritthäufigste Krebserkrankung. Damit diese Patienten die bestmögliche Versorgung erhalten, hat die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) nun mit der Zertifizierung von Lungenkrebszentren begonnen.
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Tonerstaub kann Krebs verursachen
Asbest kann Lungenkrebs verursachen. Gleiches gilt für das Rauchen oder das Einatmen von Rußpartikeln aus Dieselabgasen. Jetzt belegt eine wissenschaftliche Untersuchung an der Universität Rostock, dass es eine weitere Gefahrenquelle gibt: Tonerpatronen in Laserdruckern und Kopierern. "Die Untersuchungen lassen keinen Zweifel zu: Tonerstaub ist eine weitere Ursache für Lungenkrebs", sagt Prof. Dr. Ludwig Jonas vom Elektronenmikroskopischen Zentrum im Institut für Pathologie der Universität Rostock.
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Zertifizierung von Lungenkrebszentren
Patientinnen und Patienten mit der Diagnose Krebs suchen Zentren, die über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in der meist komplexen Behandlung einer bösartigen Erkrankung verfügen. Die Deutsche Krebsgesellschaft hat daher in Zusammenarbeit mit den medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften schon früh begonnen, die Kriterien für Krebsbehandlungszentren zu definieren, um betroffenen Patienten eine vertrauensvolle Orientierungshilfe zu geben. Zentren für Brust-, Prostata- und Darmkrebs sind in Deutschland inzwischen fest etabliert. Zentren für die Betreuung von Patienten und Patientinnen mit Lungen- und Hautkrebs sowie gynäkologischen Krebserkrankungen werden derzeit gebildet.
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Forscher wollen Strahlentherapie effektiver machen

Hamburg (ng) – Lungenkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Eine der wichtigsten Behandlungsmethoden – neben der Operation und Chemotherapie – ist die Bestrahlung. Dabei müssen die hochenergetischen Strahlen exakt auf den Tumor ausgerichtet werden, um die Krebszellen wirksam zu zerstören. Die Lunge und damit auch der Tumor bleiben aufgrund der Atmung jedoch nicht an einer festen Position, so dass leicht auch gesundes Gewebe durch die Strahlen geschädigt wird. Wissenschaftler am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wollen jetzt konkrete Empfehlungen erarbeiten, wie Lungentumoren trotz der Atembewegung optimal bestrahlt werden können. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 117.600 Euro.
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Lungenkrebs: Online-Expertensprechstunde am 7.Juli
Haben Sie Fragen zum Thema Lungenkrebs? Am 7. Juli 2008 bekommen Lungenkrebspatienten, Angehörige und Interessierte wieder die Möglichkeit, in einer Live-Expertensprechstunde Fragen rund um das Thema Lungenkarzinom zu stellen. Von 14-15 Uhr findet im Internet unter www.krebsgesellschaft.de dazu eine Online-Krebssprechstunde mit Professor Dr. Christian Manegold, Leiter der Abteilung Thorakale Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg, statt. Professor Manegold gehört zu den führenden Therapeuten in Deutschland auf dem Gebiet des kleinzelligen und nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms.
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Lungenkrebs früher erkennen
Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums entdecken eine mögliche Früherkennungsmethode zur Diagnose des Bronchialkarzinoms. Ein Biomarker soll die Überlebenschancen von Lungenkrebspatienten erhöhen. Weitere Themen der neuen Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC) sind die Aufklärung der Wirkungsmechanismen zweier weit verbreiteter Zytostatika sowie die Unterdrückung eines Signalweges, der an der Darmkrebsentstehung beteiligt ist. Die aktuelle Ausgabe des IJC erschien dazu am 01.07.2008.
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Der zweite Atem - Leben mit Lungenkrebs

Unter dem Motto „Der zweite Atem – Leben mit Lungenkrebs“ und der dazugehörigen Website www.lungenkrebszentrale.de können sich Patienten und deren Angehörige über medizinische Hintergründe und mögliche Hilfestellungen bei Lungenkrebs informieren. Eine Besonderheit bei Lungenkrebspatienten ist die zumeist kurze Lebensspanne, die den Patienten bei Diagnosestellung bleibt. Daher finden sich auch kaum krankheitsspezifische Netzwerke von Selbsthilfegruppen, die sich die Interessen von Lungenkrebs Betroffenen zur Aufgabe gemacht hätten.
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Leichter Einstieg - schwerer Ausstieg: Rauchende Kinder und Jugendliche in Deutschland

Noch immer rauchen in Deutschland über 1,3 Millionen Kinder und Jugendliche, und jeden Tag sterben über 350 Menschen an den Folgen des Zigarettenkonsums. Grund genug für das Deutsche Krebsforschungszentrum, zum diesjährigen Weltnichtrauchertag, der unter dem Motto "Tabakfreie Jugend" stattfindet, die Publikation "Rauchende Kinder und Jugendliche in Deutschland - leichter Einstieg, schwerer Ausstieg" vorzulegen. Der Band macht deutlich, dass noch viel getan werden muss, um den Tabakkonsum auch in Deutschland einzudämmen.
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Zielgenaue Bestrahlung von Lungentumoren

Fortgeschrittene Lungentumore werden heute durch eine Kombination aus Chemotherapie und Strahlentherapie behandelt. Für einen guten Erfolg der Strahlentherapie ist eine zielgenaue Konzentration der Behandlungsstrahlung auf den Tumor wünschenswert. In dem Projekt um den Würzburger Mediziner Dr. Matthias Guckenberger sollen neueste technische Methoden der Bildgebung eine effektivere Bestrahlung von Lungentumoren ermöglichen. Unterstützt wird die Arbeit von der Wilhelm Sander-Stiftung.
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Lungenkrebs auf der Spur

Eine der gefährlichsten Formen von Lungenkrebs ist das so genannte kleinzellige Bronchialkarzinom, das für etwa einen von fünf Lungenkrebsfällen verantwortlich ist. Dieser Krebs wird sehr schnell resistent gegen die zur Behandlung eingesetzten Medikamente und verläuft in der Regel tödlich, denn 95% der Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs versterben innerhalb von drei Jahren nach der Diagnosestellung.
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Mit Licht gegen Lungenkrebs
Kaiserslautern (nh) – Die Deutsche Krebshilfe fördert die Optimierung der photodynamischen Therapie bei Lungenkrebs. Das Prinzip dieser Therapie: Der Patient erhält Farbstoffe, die sich selektiv im Krebsgewebe anreichern und dann zu lichtempfindlichen Stoffen umwandeln. Die anschließende Bestrahlung mit Licht löst zellzerstörende Prozesse im Tumor aus - ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen. Die photodynamische Therapie soll in Kombination mit Operation und Strahlentherapie vor allem bei Tumoren in den äußeren Bereichen der Lunge eingesetzt werden, da diese eine besonders schlechte Heilungschance haben.
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Im Blindflug zielsicher in der Lunge unterwegs

Lungenkrebs schonender zu diagnostizieren soll eine neue Navigationsmethode helfen, die jetzt am RUB-Klinikum Bergmannsheil als erster Universitätsklinik in Deutschland erprobt wird. Das neuartige, in Israel entwickelte Gerät erzeugt aus den Daten einer Computertomographie eine 3D-Darstellung der Lunge, in der sich der untersuchende Arzt während einer Bronchoskopie sicher orientieren kann. So lassen sich auch verdächtige Herde, die noch klein oder ungünstig gelegen sind, zielsicher für eine Gewebsentnahme ansteuern. Bisher gelingt das nur bei ca. der Hälfte der Herde ohne einen größeren operativen Eingriff. Eine prospektive Studie mit der neuen Navigationsmethode startet jetzt mit zunächst 50 Patienten.
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So hat Radon keine Chance
Wir haben zuviel Radon in unseren Innenräumen. Dabei lässt sich das radioaktive Edelgas - die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs - meist mit einfachen, preiswerten und wenig aufwändigen Maßnahmen deutlich reduzieren. "Beton-Plattenfundamente und Abdichtungen gegen Bodenfeuchte bieten einen wirkungsvollen Schutz gegen das Eindringen von Radon", erläutert ein Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS).
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Neue Technik zur Behandlung von inoperablen Lungenmetastasen entwickelt
Forschern des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist es gelungen, eine neue Therapieform zur Behandlung der fortgeschrittenen Metastasierung der Lunge zu entwickeln. Erstmals konnten Lungenmetastasen von Patienten gezielt behandelt werden, bei denen eine chirurgische Entfernung der Streuungsherde nicht möglich ist und auch eine systemische Chemotherapie (intravenöse Chemotherapie) nicht anspricht.
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Bessere Chancen bei Lungenkrebs und Darmkrebs dank EGFR-Blockade

Seit im Jahr 2003 die neuartigen Krebsmedikamente der Klasse der EGFR-Blocker in den USA zugelassen wurden (sehr bekannt ist das Gefitinib), haben Ärzte weit über 100 000 Patienten damit behandelt und berichteten auf dem amerikanischen Krebskongress von den Erfahrungen, die sie damit gesammelt haben. Die meisten Studien bleiben vorerst freilich auf den Lungenkrebs, den Darmkrebs und die Kopf-Hals-Tumoren beschränkt.
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Mutation verstärkt Ansprechen auf Gefitinib

Die Entdeckung von aktivierenden Mutationen in der Tyrosinkinase-Domäne des EGF-Rezeptors bei NSCLC-Patienten, die auf Gefitinib mit einer deutlichen Tumorschrumpfung ansprechen, könnte eine neue Ära in der targeted therapy des NSCLC einleiten. Denn damit gibt es nun ein molekulares Korrelat für ein objektives Therapieansprechen auf Gefitinib.
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Gefitinib – viel versprechende Therapieoption beim bronchioalveolären Karzinom

Dass chemotherapeutisch vorbehandelte Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC von einer Gefitinib-Monotherapie profitieren, haben nicht nur die beiden Studien IDEAL 1 und IDEAL 2 eindrucksvoll gezeigt; auch die Daten des Expanded-Access-Programms mit inzwischen mehr als 21000 Patienten belegen den klinischen Nutzen. Einen besonders großen Benefit von dem EGFR-Blocker haben die konventionell schwer zu behandelnden Patienten mit bronchioalveolärem Karzinom (BAC), wie die beim ASCO 2004 publizierten Daten der prospektiven Studie SWOG S0126 zeigen.
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EGFR-Blockade als neuer Therapieansatz in der Onkologie

Bei der Krebsbehandlung wurden in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, sodass heute immer mehr Menschen vom Krebs geheilt werden oder deutlich länger damit leben. Forscher auf der ganzen Welt sind weiter auf der Suche nach neuen Therapiemöglichkeiten, die möglichst wenig Nebenwirkungen haben, das Leben verlängern und die Lebensqualität steigern.
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Informationen über Lungenkrebs
Vielleicht besuchen Sie diese Seite, weil bei einem Ihrer Angehörigen Lungenkrebs festgestellt wurde. Oder weil Sie sogar selbst von Ihrem Arzt erfahren haben, dass Sie an Lungenkrebs leiden. Wie damit umgehen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Welche neuen Therapieansätze? Wie sind die Chancen? Diese Website möchte Ihnen auf diese Fragen klare Antworten geben. Denn: Je mehr man über Lungenkrebs weiß, desto aktiver kann man die Therapie in Angriff nehmen.
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Wer Tränen lacht, braucht sie nicht zu weinen!

Erst Lungenkrebs und dann im letzten Jahr multiple Hirnmetastasen, die nicht heilbar sind. Eine tödliche Diagnose. Richard Kobel bewältigt sie auf seine humorvolle Art und seiner positiven Grundeinstellung. Ja, lebt mit seiner Familie ein glückliches Leben weiter, arrangiert sich mit seiner Erkrankung.
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