„Mach was!“ NCT-Kampagne zum Weltkrebstag fordert zum persönlichen Handeln gegen Krebs auf

Franziska van Almsick, Matthias Opdenhövel, Tatort-Kommissar Andreas Hoppe, weitere Prominente und Betroffene laden Bürger zu „Mitmach-Aktion“ im Internet ein / Video-Grüße aus „Mitmach!-Box“ in der Heidelberger Fußgängerzone / Impro-Show „Drama light“

„Mach was!“ – Die Informationskampagne des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zum Weltkrebstag am 4. Februar 2013 startet am 21.1.2013 im Rhein-Neckar-Kreis. Ziel dieser Aktion ist es, möglichst viele Menschen für ihren persönlichen aktiven Einsatz gegen die Krankheit zu gewinnen – für sich und für Betroffene. Prominente Persönlichkeiten, Betroffene und das Heidelberger Improvisationstheater „Drama light“ unterstützen die Kampagne durch eine regionale Plakataktion, eine „Mitmach!-Box“ in der Heidelberger Fußgängerzone und eine Improvisations-Show.

Auf großen Postern fordern der TV-Moderator Matthias Opdenhövel, die ehemalige Schwimmweltmeisterin Franziska van Almsick, die Extremkletterer Alexander und Thomas Huber („die Huberbuam“) sowie der Schauspieler Andreas Hoppe – vielen bekannt als Ludwigshafener Tatort-Kommissar Mario Kopper – dazu auf, etwas gegen Krebs zu tun. Die Botschaft „Mach was!“ bittet um ein persönliches Engagement. Sportmoderator Opdenhövel erklärt: „Ich bin dabei und treibe jetzt mehr Sport.“ Schwimmerin van Almsick sagt: „Ich bin dabei und gehe zur Vorsorge.“ Krebspatienten erläutern: „Ich bin dabei, denn ich lebe dank der Krebsforschung!“ und „Ich bin dabei und gebe nicht auf!“ Betrachter können über soziale Medien die Frage beantworten: „Was machst du?“

Drama Light & Videogrüße aus der „Mitmach!-Box“

Als weiterer Bestandteil der Kampagne wird vom 25. Januar bis zum 5. Februar in der Heidelberger Fußgängerzone vor dem Anatomiegarten eine große „Mitmach!-Box“ aufgestellt. Darin haben Passanten die Möglichkeit, ihre „Mitmach-Botschaften“ oder Grüße an erkrankte Menschen per Videokamera aufzuzeichnen und auf Wunsch ebenfalls auf der NCT-Webseite platzieren zu lassen. Begleitet und unterstützt wird die Aktion am 2. Februar von 12 – 14 Uhr vom Heidelberger Improvisationstheater „Drama light“, das mit schauspielerischen Einlagen die Bürger zum Mitmachen einladen wird.

„Sag uns, was Du machst“: Mitmach-Aktion im Internet

Verschiedene Plattformen laden zur aktiven Teilnahme ein. Facebook (www.facebook.com/nctheidelberg) und Webseiten (www.nct-heidelberg.de/weltkrebstag) erlauben jedem, seinen eigenen Beitrag oder seine Botschaft zu vermitteln. Dies können kurze Statements sein, was jeder persönlich gegen Krebs unternimmt, oder Gruß-/Genesungsbotschaften sowie Widmungen für Krebskranke. Ob per Internet oder auf dem klassischen Weg per Briefpost oder Fax: Die Beiträge gegen Krebs und für Patienten werden auf der NCT-Webseite gesammelt. Kollagen aus den Einträgen werden im NCT zu sehen sein.

Als lokaler Multiplikator für die Kampagne hat sich die Sparkasse Heidelberg bereit erklärt, ihre 1.300 Mitarbeiter einzuladen, an der Aktion teilzunehmen und entsprechende Nachrichten und Aufforderungen zu „posten“. Weitere Firmen sollen hinzukommen. „Mach was!“ schließt auch eine kleine SMS-Aktion mit ein. Wer eine SMS mit dem Kennwort „Krebs“ an die Rufnummer 81190 sendet, spendet fünf Euro über seine Handy-Rechnung an das NCT.

Die Bereitschaft, sich mit dem Thema Krebs konstruktiv auseinanderzusetzen, soll durch die Kampagne gesteigert werden. „Wir alle möchten doch eigentlich der Krankheit Krebs etwas Positives entgegen setzen, für uns selbst zur Vorbeugung, zum Beispiel durch Bewegung, maßvolle Ernährung, nicht rauchen und auch für all diejenigen, die erkrankt sind, durch Kontakt, Zuwendung und Unterstützung“, so Professor Christof von Kalle, Sprecher des NCT-Direktoriums. „Zum Weltkrebstag möchten wir uns das Miteinander ins Bewusstsein rufen, über klassische und moderne Online-Kommunikation und Betroffenen und deren Angehörigen ein Zeichen von Mitgefühl und Ermutigung übermitteln.“

Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg:
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten, von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik.

Ansprechpartner für die Presse:
Doris Rübsam-Brodkorb
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-350
E-Mail: d.ruebsam-brodkorb@Dkfz-Heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) Dr. Stefanie Seltmann
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2854
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: S.Seltmann@dkfz.de
www.dkfz.de

Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressestelle des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.:+49 6221 56-4536
Fax:+49 6221 56-4544
E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. www.klinikum.uni-heidelberg.de

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Pressemitteilung vom Deutschen Krebsforschungszentrum


Krebszeitung

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