Krebserkrankungen im Fokus des 65. Urologen-Kongresses in Dresden

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DGU und europäische Grundlagenforscher tagen unter einem Dach

International und wissenschaftlich ausgerichtet: So präsentiert sich der 65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vom 25. bis 28. September 2013 in der Messe Dresden. Rund 7000 Teilnehmer werden zum weltweit drittgrößten Urologen-Kongress erwartet, der erstmals gemeinsam mit der Jahrestagung der europäischen urologischen Grundlagenforscher, der „EAU Section of Urological Research“ (ESUR), stattfindet und die Tumorerkrankungen von Harnblase, Nieren, Prostata und Hoden in den Mittelpunkt stellt.

„Die gemeinsame Tagung von DGU und ESUR bietet eine große Chance, den Dialog an der Schnittstelle zwischen Klinik und Labor zu fördern und damit Innovationskraft und Fortschritt zu erzeugen“, sagt DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Michael Stöckle. Medizinischer Fortschritt im Kampf gegen Krebs steht dabei an vorderster Stelle, denn Urologen behandeln rund ein Viertel der Krebserkrankungen in Deutschland. Neue Tumormarker, individualisierte Krebstherapien und die risikoadaptierte Tumornachsorge werden in Dresden ebenso thematisiert wie die PSA-gestützte Früherkennung des Prostatakarzinoms. „Ziel ist es, die hitzige fachliche und öffentliche Debatte um den PSA-Test in eine sachliche Diskussion im Klima gegenseitigen Vertrauens zu überführen“, so der Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie am Universitätsklinikum des Saarlandes. Experten aus der Urologie, dem Bereich der Prostatakrebs-Selbsthilfe und aus dem Gesundheitswesen werden den Diskurs in Dresden aufnehmen.

Insgesamt bildet der 65. DGU-Kongress unter dem Motto „Grenzen überwinden – Zukunft gestalten“ mit seinen über 100 Einzelveranstaltungen das komplette Spektrum der Urologie ab. Dazu zählen die Andrologie, die Kinderurologie, die roboterassistierte urologische Chirurgie sowie brandaktuelle Themen aus den Bereichen der Nierentransplantation und Lebendspende, der bakteriellen Infektionen und der Versorgungsforschung, die von der sogenannten PREFERE-Studie dominiert wird. Mit ihr startete 2013 in Deutschland eine der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie, die erstmals alle vier empfohlenen Therapien zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms vergleicht.

Im Rahmen der Jahrestagung der DGU finden in bewährter Form ein Pflegekongress für die urologischen Assistenz- und Pflegeberufe sowie ein Patientenforum statt. Auf der begleitenden Industrieausstellung werden rund 160 Unternehmen auf gut 4000 Quadratmetern Ausstellungsfläche innovative Medizinprodukte und -technik vorstellen.

Wie in den Vorjahren fördert die DGU auch in Dresden ihren Nachwuchs: mit der Vergabe des Rudolf Hohenfellner-Preises, des Promotionspreises und der Ferdinand Eisenberger-Forschungsstipendien. Ein Reisestipendium für Medizinstudenten lädt „Die Besten für die Urologie“ zum Kongressbesuch ein. Das Programm der „Juniorakademie“ richtet sich an Medizinstudenten und urologische Assistenzärztinnen und –ärzte, und das Schülerprojekt „Werde Urologin/Urologe für einen Tag“ will den Nachwuchs von übermorgen für die Urologie gewinnen.

Den Kongressteilnehmern stehen eine urologische Stellenbörse, eine Kinderbetreuung vor Ort und eine DGU-Kongress-App für die persönliche Programmplanung zur Verfügung.

Medienvertreter erwartet in der Messe Dresden ein voll ausgestattetes Presszentrum. Die Eröffnungs-Pressekonferenz findet am Donnerstag, dem 26. September 2013, 15:00 bis 16:30 Uhr statt. Ein Pressegespräch mit DGU- und Kongresspräsident Prof. Dr. Michael Stöckle ist für den 27. September, 12:00 bis 13:00 Uhr geplant. Akkreditierungen sind bereits jetzt unter www.dgu-kongress.de/index.php?id=317 möglich.

Weitere Informationen:
DGU-Kongress-Pressestelle
Bettina-Cathrin Wahlers
Sabine Martina Glimm
Stremelkamp 17
21149 Hamburg
Tel: 040 – 79 14 05 60
Fax: 040 – 79 14 00 27
Mobil: 0170 – 48 27 28 7
E-Mail: redaktion@bettina-wahlers.de

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.dgu-kongress.de
http://www.urologenportal.de

Beiträge vom vorherigen DGU-Kongress 2012:
Inkontinenz ist kein Schicksal!
Medizinische Qualität in Deutschland in Gefahr
Minimalinvasive endoluminale feingezielte LASER-Destruktion superfizieller urothelialer Tumoren
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Welche Therapie ist die beste bei lokal begrenztem Prostatakrebs?
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Aktion „Ich bleibe am Ball!“

 Pressemitteilung Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V., Bettina-Cathrin Wahlers

 


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