Kompetenzen erhalten – Zukunft gestalten

(Stuttgart) – Das Motto des diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) ist: „Kompetenzen erhalten – Zukunft gestalten“, ein Leitgedanke, der die Teilnehmer des Kongresses verpflichten soll, gemeinsam die Weichen für die Urologie von Morgen zu gestalten. Wie der Präsident der urologischen Fachgesellschaft DGU erklärte, werden dieses Jahr weit über 6.000 Teilnehmer erwartet. Damit ist dieser Deutsche Urologenkongress der drittgrößte weltweit.

Wie alle medizinischen Fachgesellschaften auch, muss sich auch die Urologie um eine kontinuierliche und inhaltliche Weiterentwicklung bemühen, um ihre Zukunftsfähigkeit und das bisher hohe Ansehen weltweit nicht zu gefährden. Insbesondere ist hier ein großes Augenmerk auf eine qualitativ hohe Aus- und Fortbildung zu legen.

Es ist für die Deutsche Gesellschaft für Urologie von wesentlicher Bedeutung, die bisher errungenen Kompetenzen in Fachärztlicher Hinsicht zu erhalten und die Zukunft der Urologie durch neue Schwerpunkte neu zu definieren und zu gestalten in:

  • Prävention,
  • interdisziplinäres Handeln,
  • interdisziplinäre Grundlagenforschung,
  • Medikamentöse Tumortherapie,
  • Translationale Forschung.

Der 60. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie steht unter dem Motto „Kompetenzen erhalten – Zukunft gestalten“. Nicht nur für einen wissenschaftlichen Kongress, sondern auch für den Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. gilt es Kompetenzen der berufsständigen Vertretung im Interesse seiner Mitglieder zu erhalten, sei es zum Beispiel in der Weiterentwicklung der Gebührenordnung oder der Musterweiterbildungsordnung. In diesen Regelwerken spiegelt sich das Fach Urologie wider, werden die dem Fach zugehörigen Leistungen definiert und die Grenzen zu unseren Nachbarfächern gezogen.

So wird auch die Zukunft gestaltet, aufbauend auf einer soliden fachlichen Ausbildung, einer strukturierten Weiterbildung und reger Fortentwicklung. Insbesondere die Gelegenheit zu letzterem dient, neben der Vermittlung des aktuellen Standes der urologischen Wissenschaft, ein akademischer Kongress.

Das Programm bietet ihnen eine Fülle von Vorträgen, Foren und Seminaren, welche das gesamte Spektrum unseres Faches vertreten. Ich bin mir sicher, dass je nach persönlichem Interesse alle Kolleginnen und Kollegen etwas neues mitnehmen werden, Bekanntes vertiefen können und manches einfach nur auf den neuesten Stand bringen.

Der Berufsverband der Deutschen Urologen freut sich, in gewohnter Weise erneut Gast auf diesem Kongress zu sein. Im Programm finden sie Seminare zu berufspolitischen Themen sowie Veranstaltungen, in denen auch Gelegenheit zur Diskussion über aktuelle Entwicklungen unseres Gesundheitssystem sein wird, insbesondere das berufspolitische Forum, das sich mit der Schnittstelle ambulant/stationär beschäftigen wird. In Zukunft wird es für die Urologie entscheidend sein, wie die dort auftretenden Reibungen kollegial und kooperativ bewältigt werden.

Sehr herzlich lade ich die Mitglieder des Berufsverbandes zur Mitgliederversammlung am Freitag, dem 26.September ein. Das Präsidium stellt eine neue, den aktuellen Gegebenheiten angepasste Satzung zur Abstimmung. Und es werden der 1. Vizepräsident sowie der Schatzmeister gewählt. Die Mitgliederversammlung ist der Souverän eines jeden Vereins. Nehmen Sie die Gelegenheit zur Mitgestaltung ihrer berufsständigen Vertretung wahr, in dem sie von ihrer Stimme, ob als niedergelassener Urologe oder als in der Klinik in angestellter oder in leitender Position tätig, persönlich Gebrauch machen.

Ein wissenschaftlicher Kongress ist auch Gelegenheit, Bekannte und Freunde wieder zu sehen und neue Kontakte zu knüpfen. Der Kongressstandort Stuttgart, das moderne Kongresszentrum und das attraktive Rahmenprogramm werden, so bin ich überzeugt, dem mehr als gerecht. Kommen Sie nach Stuttgart, ich freue mich, sie zu treffen.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr Dr. Martin Bloch

Pressemitteilung vom DGU-Kongress, Detlef Höwing


Krebszeitung

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