Deutsche Krebshilfe

Grenzen überwinden, Palliativ-Versorgung verbessern

Quelle: Deutsche Krebshilfe

Dresden (jft) – Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung haben einen gesetzlichen Anspruch auf umfassende Palliativ-Versorgung. Dabei sollen weder ihr Alter, noch die Art ihrer Grunderkrankung oder der Ort, an dem sie betreut werden wollen oder müssen, eine Rolle spielen. Fakt ist jedoch, dass dieser Anspruch nicht bundesweit flächendeckend umgesetzt werden kann, weil entsprechende Angebote noch fehlen. Bei der Auftakt-Pressekonferenz des 8. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DPG) in Dresden heute, am 9. September 2010, appellierte Professor Dr. Christof Müller-Busch, Präsident der DGP, die Strukturdefizite rasch zu beheben und die Bemühungen für eine flächendeckende Versorgung zu intensivieren.



Krebs-Experten tagen auf dem Petersberg bei Bonn

Cancer Conference der Deutschen Krebshilfe - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Königswinter/Bonn (ek) – Neue Therapiestrategien, Ursachen der Resistenz von Tumorzellen gegen die Chemotherapie und die Rolle von Tumorstammzellen bei Krebs – das sind einige der Themen der diesjährigen Mildred Scheel Cancer Conference (MSCC) der Deutschen Krebshilfe. Vom 19. bis 21. Mai 2010 veranstaltet die gemeinnützige Organisation diese internationale Tagung bereits zum vierten Mal auf dem Petersberg bei Bonn. Renommierte Wissenschaftler aus aller Welt berichten über den aktuellen Stand der Onkologie. Etwa 220 Teilnehmer haben sich angemeldet.



Endlich Sonne!

Endlich Sonne! Hautschutz-Tipps für Klein und Groß - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Bonn (sts) – Frühling, Sonne, Freizeit! Für viele Menschen hat jetzt die schönste Zeit des Jahres begonnen. Der Deutschen Krebshilfe ist es ein Anliegen, die Menschen über den richtigen Umgang mit der Sonne zu informieren – denn mit einigen einfachen Regeln kann man die sonnige Zeit entspannt genießen, ohne sein Hautkrebs-Risiko zu erhöhen: „In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden, sich bevorzugt im Schatten aufhalten und vor allem keinen Sonnenbrand bekommen“, das empfiehlt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Wer diese Tipps beachtet, beugt Hautkrebs aktiv vor.“ Wichtig ist dies insbesondere, weil die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs stetig ansteigt.



Wieder aufatmen - Rehabilitation für Kinder und Jugendliche

Am Rand des Schwarzwalds liegt die Rehabilitationsklinik "Katharinenhöhe". Hier lernen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die an Krebs erkrankt sind oder waren, wie sie einen Weg zurück ins Leben finden können. Das Besondere an der Katharinenhöhe: Das krebskranke Kind wird nicht isoliert betrachtet, sondern Eltern und Geschwister sind mit einbezogen. Eine Chance für alle Beteiligten, endlich wieder aufzuatmen.



Selbsthilfevertreter fordern psychosoziale Unterstützungsangebote für alle Krebs-Patienten

Offene Krebskonferenz in Hamburg

Hamburg (CT) – Rund 800 Patienten, deren Angehörige und andere Interessierte informierten sich am 12. September 2009 in Hamburg bei der dritten Offenen Krebskonferenz über aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin. Das Haus der Krebs-Selbsthilfe, ein Verbund der von der Deutschen Krebshilfe geförderten Krebs-Selbsthilfeorganisationen, forderte im Rahmen der Konferenz eine Verbesserung der psychosozialen Versorgung von Krebs-Patienten. „Das, was notwendig und möglich ist, muss jedem Betroffenen zur Verfügung gestellt werden“, sagte Professor Dr. Gerhard Englert, Vorsitzender der Deutschen ILCO, einer Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Darmkrebs-Patienten. Mit der Bitte um Unterstützung auch auf gesundheitspolitischer Ebene übergab Englert an Professor Dr. Werner Hohenberger, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, und Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, eine Resolution der Selbsthilfeorganisationen. Die alle zwei Jahre stattfindende Konferenz wurde erstmals gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe und der Hamburger Krebsgesellschaft veranstaltet und finanziert.



Aktuelle Informationen über Krebs jetzt auch bei center.tv

Krebs bei Kindern: Krebsclowns sorgen für Abwechslung während der Therapie. Quelle: Deutsche Krebshilfe

Bonn (ek) – Am 15. September 2009 gibt es eine neue Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“. Bisher war das Gesundheitsmagazin nur auf dem Pay-TV-Sender FOCUS GESUNDHEIT bei Sky zu sehen. Künftig können über sechs Millionen Zuschauer aus den Regionen Köln, Düsseldorf, Bremen, Aachen, Ruhrgebiet, Mönchengladbach und dem westlichen Münsterland „in vivo“ nun auch im Free-TV empfangen. center.tv, wm.tv und CityVision unterstützen damit die gemeinnützige Arbeit der Deutschen Krebshilfe. Die Sendung wird präsentiert von der TV-Moderatorin Annika de Buhr. Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist Krebs bei Kindern. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden.



Mindeststandards für Solarien gefordert

Radgeber der Deutschen Krebshilfe

Berlin (sts) - Wer vor dem 30. Lebensjahr regelmäßig Solarien nutzt, steigert sein Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, um bis zu 75 Prozent. Um dieser Entwicklung vorzubeugen, ist seit dem 4. August 2009 ein Gesetz zum Schutz vor UV-Strahlung rechtskräftig. Es verbietet Minderjährigen die Nutzung von Solarien in Sonnenstudios oder anderen öffentlich zugänglichen Räumen und regelt das Vorgehen bei Zuwiderhandlung. Derzeit erarbeitet das Bundesumweltministerium eine ergänzende Verordnung, die notwendige Qualitätsstandards und Sicherheitskriterien für die Solariennutzung durch Erwachsene benennt.



Krebsinformation hat eine Nummer: 0800 – 420 30 40

Vorstellung des neuen Informationsangebotes - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Berlin (CT) - Bisher gab es in Deutschland keine einheitliche Anlaufstelle für die Bevölkerung bei Fragen zum Thema Krebs. Dies wird sich mit der Allianz zwischen dem Krebsinformationsdienst (KID) am Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe ändern. Ab Herbst werden die bisher getrennten Informationsangebote zusammengeführt und in ein gemeinsames qualitätsgeprüftes Informationsangebot überführt. Dazu gehört auch die bundesweite kostenlose Rufnummer 0800 – 420 30 40, unter der sich Ratsuchende zu allen Fragen rund um das Thema Krebs informieren können. Die Krebsinformation wird damit in Deutschland gestärkt und künftig von vier starken Partnern gemeinsam getragen: dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Deutschen Krebshilfe und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).



Krebs: Starker Gewichtsverlust verhindert Heilung

PIXELIO-Foto, Michael Buehrke - Bildquelle:Deutsche Krebshilfe

Heidelberg (ng) – Krebs-Patienten verlieren im Laufe der Erkrankung oftmals sehr viel an Gewicht. Dieser extreme Zustand der Abmagerung wird als Auszehrung oder Kachexie (griech.: „schlechter Zustand“) bezeichnet. Der ungewollte Gewichtsverlust beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der Patienten. Auch die Heilungschancen verschlechtern sich dadurch dramatisch: „Für rund ein Drittel aller Krebstodesfälle wird diese Auszehrung verantwortlich gemacht“, erklärt Dr. Stephan Herzig. Der Wissenschaftler untersucht am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg die molekularen Ursachen der Tumorkachexie. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 165.600 Euro.



Brustkrebs: Gentest soll Therapie erleichtern

Quelle: Deutsche Krebshilfe

Mönchengladbach (jt) – Etwa 57.000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Brustkrebs. Damit ist dies die häufigste Krebsart bei Frauen. Um eventuell noch im Körper vorhandene Tumorzellen zu zerstören, bekommen viele Patientinnen nach der Operation eine Chemotherapie. Eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe vom Brustzentrum Niederrhein in Mönchengladbach prüft nun, ob man Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium diese belastende Therapie durch einen Gentest ersparen kann, ohne die Heilungschancen der Patientinnen zu verringern. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt diese so genannte MINDACT-Studie, die auf zehn Jahre angelegt ist, mit über einer Million Euro.



Ordnungstherapie bei Krebs

Annika de Buhr - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Am 14. Juli 2009 strahlt FOCUS Gesundheit um 18:15 Uhr die 29. Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ aus. Die Sendung wird präsentiert von der TV-Moderatorin Annika de Buhr. Ein Beitrag der neuen Ausgabe befasst sich mit dem Thema „Ordnungstherapie bei Krebs“: Ursula H. ist Patientin der Berliner Charité. Die ehemalige Lehrerin erkrankte vor 12 Jahren an Brustkrebs. Ihr ganzes Leben geriet damals aus den Fugen. Um wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen, will Frau H. 10.000 Schritte am Tag gehen. Denn sich regelmäßig körperlich zu bewegen, ist ein Element der Ordnungstherapie - neben einer abgestimmten Ernährung, Entspannungsmethoden, Hypnose sowie Musik- und Kunsttherapie. So helfen die Experten an der Charité den Krebs-Patienten, Selbstbewusstsein aufzubauen und ein positives Körpergefühl sowie Vertrauen in die eigene Gesundheit zurück zu bekommen.



Nutzen und Risiken der Krebs-Früherkennung

Stiftung Warentest - Buch-Cover - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Bonn/Berlin (ng) – Ist mit meiner Gesundheit alles in Ordnung? Was kann ich tun, um gesund zu bleiben? Welchen Nutzen haben Krebs-Früherkennungsuntersuchungen? Was bezahlt die Krankenkasse? Und welche Zusatzleistungen lohnen sich? Die Deutsche Krebshilfe setzt sich dafür ein, dass die von den gesetzlichen Krankenkassen angebotenen Früherkennungsuntersuchungen genutzt werden, da Tumorerkrankungen im Frühstadium mit großer Wahrscheinlichkeit heilbar sind. Manche Untersuchungsverfahren, die als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) angeboten werden, bergen jedoch erhebliche Risiken, die gegen den möglichen Nutzen abgewogen werden müssen. Die Stiftung Warentest unterzieht die derzeit in Deutschland und Österreich angebotenen Tests zur Krebs-Früherkennung einer regelmäßigen wissenschaftlichen Überprüfung. Besucher der Website der Deutschen Krebshilfe können die Informationen der Stiftung Warentest ab sofort kostenfrei abrufen.



Endlich Jugendschutz in Solarien

Das Solarienverbot kann vor Hautkrebs schützen - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Bonn/Hamburg (jft) – Jeder Solarienbesuch erhöht das Hautkrebsrisiko. Und je früher ein junger Mensch damit beginnt, desto größer wird sein Lebenszeitrisiko. Jugendschutz ist daher nötig: Heute, am 19. Juni 2009, hat der Bundestag eine gesetzliche Regelung zur Solariennutzung beschlossen. Zukünftig soll es Minderjährigen nicht mehr gestattet sein, Solarien in Sonnenstudios oder sonstigen öffentlich zugänglichen Räumen zu benutzen. „Das Solarienverbot für Jugendliche unter 18 Jahren ist wichtig, um junge Menschen zu schützen. Wir freuen uns daher sehr über diese neue gesetzliche Regelung“, erklärt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.



Pflanzlicher Wirkstoff gegen Prostatakarzinom

Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme von Prostatatumorzellen - Quelle: Deutsche Krebshilfe/PD Dr. P. Burfeind, Abt. Humangenetik, Universitätsmedizin Göttingen

Göttingen (ng) – Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern in Deutschland. Wenn der Tumor der Vorsteherdrüse früh genug erkannt wird, sind die Heilungschancen meist sehr gut. Doch sobald sich Tochtergeschwülste – so genannte Metastasen – gebildet haben, gibt es nur noch wenige Therapieoptionen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersuchen jetzt Privatdozent Dr. Peter Burfeind und Privatdozent Dr. Paul Thelen, beide Universitätsklinikum Göttingen, ob ein pflanzlicher Wirkstoff aus einem Liliengewächs beim metastasierten Prostatakarzinom wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 300.800 Euro.



Urlaubssonne ohne Gefahr genießen

Annika de Buhr - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Bonn (jft) – Schon bald beginnen in vielen Bundesländern die Sommerferien. Viele große und kleine Sonnenfreunde zieht es dann in Regionen mit Sonne, Strand und Meer. Aber Vorsicht: Zu viel Sonne trübt die Urlaubsfreude. Denn jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Mit wenigen einfachen Regeln können Sonnenhungrige ihre Ferien ohne Sonnenbrandgefahr genießen: „UV-Schutz ist kinderleicht – besonders mit den Tipps und Informationsmaterialien der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention“, so die TV-Moderatorin Annika de Buhr.



Nationale Krebsinitiative vorgestellt

Mikroskop-Labor der Uni Heidelberg - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Ohne Forschung kein Fortschritt – das gilt ganz besonders für die Krebsmedizin. Die Heilungschancen der Betroffenen können nur dann weiter erhöht werden, wenn Forschungsergebnisse rasch aus dem Labor in den klinischen Alltag überführt werden. Dieser Forschungstransfer, auch „Translationale Forschung“ genannt, soll nun in Deutschland optimale Rahmenbedingungen erhalten. Am Dienstag stellten Bundesforschungsministerin Annette Schavan, Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, und Professor Dr. Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums, in Berlin das „Nationale Konsortium für Translationale Krebsforschung“ vor.



Nierenkrebs, Therapiestudien, Yoga bei Krebs

Annika de Buhr - Quelle: Deutsche Krebshilfe


Bonn (ek) – FOCUS Gesundheit strahlt am Dienstag, dem 9. Juni 2009, um 18:15 Uhr die 28. Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ aus. Die Sendung wird präsentiert von der TV-Moderatorin Annika de Buhr. Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist Nierenkrebs. Weitere Beiträge befassen sich mit Therapieoptimierungsstudien im Kindesalter, Yoga als begleitender Therapie, aktueller Krebsforschung und einem Besuch im Mildred-Scheel-Haus in Dresden. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden. Die nächste Ausgabe von „in vivo“ wird am 14. Juli 2009 ausgestrahlt.



Die Wahrheit zeigen und Leben retten

Welt-Nichtrauchertag 2009 - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Berlin (jft) – Am 31. Mai 2009 ist Welt-Nichtrauchertag. Unter dem diesjährigen Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ fordern Gesundheitsexperten weltweit die Einführung von bildlichen Warnhinweisen auf Tabakverpackungen. „Rauchen ist der größte vermeidbare Gesundheitsrisikofaktor und verantwortlich für ein Drittel aller Krebserkrankungen“, betonte Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, anlässlich einer Pressekonferenz heute, am 26. Mai 2009, in Berlin. „Wir müssen handeln und die Raucherquoten senken!“ Die Deutsche Krebshilfe ist Mitglied im AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN.



Neuer Informationsfilm - Hodgkin Lymphom

DVD - Hodgkin Lymphom - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Bonn (jt) – Die Deutsche Krebshilfe ergänzt ihre Broschürenreihe „Die blauen Rageber“ durch Patienten-Informationsfilme auf DVD. Als neuen Titel dieser Serie stellt die gemeinnützige Organisation den Film „Hodgkin Lymphom“ vor. Im Hauptfilm berichten 13 Betroffene im Rahmen einer gemeinsamen Reise über ihre Erfahrungen mit der bösartigen Krankheit. Während der Tage auf See sprechen sie über Diagnose, Therapie und das Leben mit und nach der Erkrankung, das mit seinen Höhen und Tiefen einer Schifffahrt gleicht. Kurze Filme zu Themen wie Chemotherapie, Ernährung, ergänzende Heilverfahren sowie Kinderwunsch runden das Angebot ab. Die DVD kann ab sofort kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden.



in vivo – TV-Magazin der Deutschen Krebshilfe

Annika de Buhr - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Bonn (ek) – FOCUS Gesundheit strahlt am Dienstag, 12. Mai 2009, um 18:15 Uhr die 27. Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ aus. Die Sendung wird präsentiert von der ZDF-Moderatorin Annika de Buhr. Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist ein besonders beeindruckendes Krebs-Schicksal: Auch bei ihrer dritten Tumorerkrankung kämpft Maria P. erneut mit großer Willenskraft um ihr Leben. Weitere Beiträge befassen sich mit der Stammzelltransplantation, der Musiktherapie sowie dem Thema „Vitamine und Sekundäre Pflanzenstoffe gegen Krebs“. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden. Die nächste Ausgabe von „in vivo“ wird am 9. Juni 2009 ausgestrahlt.



Ganz entspannt die Frühlingssonne genießen

Quelle: Deutsche Krebshilfe

Bonn (ek) – Frühling und Sommer sind für viele Menschen die schönsten Jahreszeiten: Viel Sonne und viel Freizeit, das wünschen sich die meisten, insbesondere in ihren Ferien. Mit wenigen einfachen Regeln lassen sich die sonnigen Wochen ohne gefährlichen Sonnenbrand genießen. „Sonne ohne Reue – das klappt mit den Tipps der Deutschen Krebshilfe“, so Annika de Buhr. Denn der UV-Schutz ist wichtig zur Vorbeugung von Hautkrebs. Die TV-Moderatorin weiß: „In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die pralle Sonne meiden und sich lieber im Schatten aufhalten, so hat der Hautkrebs keine Chance. Meiden Sie Solarien!“



Hilfe für Kinder krebskranker Eltern

Logo der Deutschen Krebshilfe - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Ein Kind, dessen Vater oder Mutter an Krebs erkrankt ist, erlebt eine bedrohliche Situation, die es zumeist nicht versteht. Es hat Fragen, fühlt sich vielleicht sogar schuldig, traut sich aber oft nicht, darüber zu sprechen. Und auch viele Eltern haben Angst davor, ihr Kind mit der Realität einer ernsten Krankheit zu konfrontieren - eine Situation, die bei den betroffenen Kindern zu psychischen Auffälligkeiten führen kann. Um diesen Kindern zu helfen, hat die Deutsche Krebshilfe das Förderschwerpunktprogramm "Psychosoziale Hilfen für Kinder krebskranker Eltern" eingerichtet.



Überprüfbare Versorgungsqualität für Krebskranke

MEV spezial - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Köln (ng) – Im Rahmen einer Initiative des Berufsverbandes der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland (BNHO) e.V. fördert die Deutsche Krebshilfe ein Projekt, das zur besseren Qualität und Transparenz in der Onkologie beitragen und die Patientenperspektive stärker berücksichtigen soll. Dabei wird die Qualität in der Krebsversorgung präzise beobachtet und gemessen. In dem wissenschaftlichen Projekt werden dazu Verfahren und Instrumente erarbeitet, die Patienten und Ärzten zukünftig bessere Informationen über die Versorgungsangebote liefern sollen.



Partnersuche bei Krebs: bei "in vivo"

Tipps für Partnersuche bei Krebs - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Bonn (jt) – FOCUS GESUNDHEIT strahlt am 13. Januar 2009 die 23. Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ aus. Die Sendung wird präsentiert von der ZDF-Moderatorin Annika de Buhr. Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist das Thema „Krebs der Mundschleimhaut“. Weitere Beiträge befassen sich mit der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Krebsforschung und dem Thema „Partnersuche bei Krebs“. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen auch Mut und gibt Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden. Die nächste Ausgabe von „in vivo“ wird am 10. Februar 2009 ausgestrahlt.



Hautkrebs: Bekämpfung an zwei Fronten gleichzeitig

Zwei Melanomzellen, die grün markiert wurden. - Foto: Dr. Robert Besch, LMU München

München/Bonn (ng) – Forscher aus München und Bonn haben eine raffinierte neue Methode gegen den Schwarzen Hautkrebs entwickelt. Dabei wird der Tumor über zwei unterschiedliche Mechanismen gleichzeitig bekämpft: Zum einen wird ein Krebsgen im Erbgut der Tumorzellen ausgeschaltet, das für die bösartigen Zellen lebensnotwendig ist. Zum anderen wird das körpereigene Immunsystem gegen den Tumor aktiviert. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt dieses Forschungsprojekt an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München sowie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München mit rund 250.000 Euro. Die ersten Ergebnisse sind im November 2008 in der Online-Ausgabe der Zeitschrift „Nature Medicine“ veröffentlicht worden.



Gönnen Sie Ihrer Haut eine Sonnenpause!

Mit Sonnenschirm zum Strand - Quelle: Cornerstone

Bonn (jft) – Sommerzeit ist Sonnenzeit. Viele Menschen fahren in den wohlverdienten Urlaub und möchten neben Ruhe und Erholung vor allem auch die Sonnenstrahlen genießen. „Aber bitte mit Vorsicht und ohne Sonnenbrand“, so Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. „Denn sonst steigt langfristig das Hautkrebs-Risiko.“ Wer jedoch beim Sonnenbad einige einfache Regeln beachtet, vermindert sein persönliches Risiko. Die Deutsche Krebshilfe rät: In der Sonne nicht aus-, sondern anziehen, die Mittagssonne meiden und sich so oft wie möglich im Schatten aufhalten.



Aktive Lebenshilfe für schwerkranke Krebs-Patienten

Magazin der Deutschen Krebshilfe: Ausgabe 2/2008

Bonn (CT) – Den Tagen mehr Leben geben, statt dem Leben mehr Tage – das will die Palliativmedizin. Sie legt sich wie ein schützender Mantel (lat. pallium) um Schwerstkranke und Sterbende, unterstützt sie psychisch und lindert ihre körperliche Beschwerden. Die Deutsche Krebshilfe hat den Aufbau palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen maßgeblich unterstützt und die Aus- und Weiterbildung auf diesem Gebiet gefördert. In der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift „Magazin der Deutschen Krebshilfe“ berichtet sie über eine unheilbar kranke Patientin, die dank palliativmedizinischer Betreuung wieder mehr Lebenskraft und Mut bekam.



Jahresbilanz 2007 der Deutschen Krebshilfe

Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe: Friedrich Carl Janssen

Berlin - Die Deutsche Krebshilfe hat für ihre Arbeit im Jahr 2007 erstmals mehr als 100 Millionen Euro aus der Bevölkerung erhalten. Mit den ihr anvertrauten Spenden förderte sie 172 neue, richtungweisende Projekte. „Wir tragen dazu bei, die Ver­sorgung krebskranker Menschen in Deutschland zu verbessern und die Krebsforschung voran zu bringen", sagte Friedrich Carl Janssen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, heute, am 3. Juli 2008, bei der Jahres-Pressekonferenz in Berlin. „Unsere Aktivitäten und Erfolge sind jedoch nur möglich durch die hohe Spendenbereitschaft der Bevölkerung", so Janssen. Er dankte den Bürgern für das Vertrauen, das sie in die Arbeit der Deutschen Krebshilfe setzen und versicherte: „Ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Spenden und die entsprechende Transparenz sind für uns selbstverständlich".



Nationaler Krebsplan vorgestellt

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt - Quelle: ddp

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Mehr als 430.000 Menschen erkranken jährlich neu an Krebs. Jeder von uns kennt jemanden mit dieser Diagnose. Viele Krebsarten können Dank verbesserter Diagnostik und Therapie gut behandelt werden, dennoch stehen wir bei der Krebsbekämpfung vor wachsenden Herausforderungen. So wird die Zahl der Neuerkrankungen weiter zunehmen, weil die Menschen länger leben werden und das Krebsrisiko mit höherem Alter steigt. Mit dem Nationalen Krebsplan wollen wir die Versorgung der Patientinnen und Patienten weiter verbessern, die Früherkennung stärken und die Zusammenarbeit aller Akteure voranbringen.“



Neue Klinik für Krebskranke in Rostock

Neue Klinik für Krebskranke in Rostock - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Rostock (ng) - Eine hochmoderne medizinische Ausstattung, helle und großzügige Räume, eine phantasievolle künstlerische Gestaltung – so präsentiert sich der Neubau der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie des Universitätsklinikums Rostock. Heute wurde das Haus auf dem Universitäts-Campus in der Rostocker Südstadt von der Deutschen Krebshilfe offiziell an die Nutzer übergeben. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, und Dr. Otto Ebnet, Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.



Rauchfreie Vorbilder machen Jugendliche stark

Plakat zum Weltnichtrauchertag:

Berlin (jft) – Am 31. Mai 2008 ist Welt-Nichtrauchertag. Unter dem diesjährigen Motto „Rauchfreie Jugend“ fordert das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN wirksame Maßnahmen, die verhindern, dass Kinder und Jugendliche anfangen zu rauchen. „Trotz Werbeverboten und Selbstverpflichtungserklärungen hat die Tabakindustrie nach wie vor junge Menschen als wichtige Kunden ihrer gesundheitsschädlichen Produkte im Blick“, so Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, anlässlich einer Pressekonferenz heute, am 29. Mai 2008, in Berlin. Die Deutsche Krebshilfe ist Mitglied im AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN.



Risikogene für die Entstehung von Brustkrebs entdeckt

Früherkennung von Brustkrebs - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Köln (ng) – Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor der Frau. Jede zehnte Frau in Deutschland ist davon betroffen. In fünf bis zehn Prozent der Fälle wird die Erkrankung vererbt. Meist sind Veränderungen (Mutationen) in den Brustkrebsgenen BRCA1 beziehungsweise BRCA2 die Ursache. Wissenschaftler eines Forschungsprojekts, das von der Deutschen Krebshilfe mit über einer Million Euro gefördert wird, haben jetzt weitere Gene entdeckt, die das Erkrankungsrisiko erhöhen. Die Identifizierung der neuen Risikogene bildet eine wesentliche Voraussetzung, um den betroffenen Frauen zukünftig eine maßgeschneiderte Früherkennung anbieten zu können. Das Forschungsprojekt ist Teil des bundesweiten Konsortiums für erblichen Brust- und Eierstockkrebs. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins American Journal of Human Genetics* veröffentlicht.



Bewegung und Sport bei Krebs

Bewegung und Sport bei Krebs - Quelle: Deutsche Krebshilfe e.V.

Bonn (CT) – Die Diagnose Krebs und die notwendige Therapie verändern das Leben der Betroffenen oft grundlegend: Operationen und Medikamente belasten den Körper – und auch die Lebenseinstellung ist nach der Konfrontation mit der lebensbedrohlichen Erkrankung oftmals eine andere. Wie Bewegung und Sport sich gerade in dieser Situation positiv auf das körperliche, seelische und soziale Befinden auswirken können, darüber berichtet die Deutsche Krebshilfe in der aktuellen Ausgabe ihres Magazins.



Palliativmedizin flächendeckend verankern

Palliativmedizin 25 Jahre: Voltz Jonen Tiehlemann

Köln/Bonn  – Am 7. April 1983 wurde der erste Patient auf der Palliativstation an der Uniklinik Köln aufgenommen. Die Deutsche Krebshilfe sowie die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin Köln nehmen dies zum Anlass, heute, am 7. April 2008, ein Symposium „25 Jahre Palliativmedizin in Köln – 25 Jahre Palliativmedizin in Deutschland“ zu veranstalten.



TV-Magazin "in vivo" über Darmkrebs

Annika de Buhr vom ZDF - Quelle: Deutsche Krebshilfe

Bonn (ek) – FOCUS GESUNDHEIT strahlt heute, am 11. März 2008, die 15. Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“ aus. Die Sendung wird präsentiert von der ZDF-Moderatorin Annika de Buhr. Anlässlich des Darmkrebsmonats März geht es dieses Mal um verschiedene Aspekte bösartiger Darmtumoren: Neue Forschungsergebnisse, das Leben mit einem künstlichen Darmausgang und gesunde Ernährung. Das Magazin transportiert nicht nur Service und Informationen, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung. Die nächste Ausgabe von „in vivo“ wird am 15. April 2008 ausgestrahlt. FOCUS GESUNDHEIT wiederholt die Sendungen jeweils montags, dienstags und samstags. Außerdem bietet die Deutsche Krebshilfe kostenlose DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ an.



Leitlinienprogramm Onkologie

Krebs-Patienten haben das Recht auf eine bestmögliche Versorgung, unabhängig von Wohnort, Alter und Versicherungsstatus. Die Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Krebskrankheiten sollte im Sinne der höchsten Versorgungsqualität nach einheitlichen Leitlinien ablaufen. Bislang gibt es allerdings in der o­nkologie noch zu wenige methodisch hochwertige, interdisziplinäre Leitlinien mit entsprechender wissenschaftlicher Evidenz, an denen sich die behandelnden Ärzte und Patienten orientieren können.



Bakterien gegen Krebs

Im Kampf gegen den Krebs sind Wissenschaftler stets bestrebt, wirkungsvollere Therapien zu entwickeln. Ein neues, derzeit weltweit beforschtes Konzept, ist die Anwendung von Bakterien: Denn manche Mikroorganismen können Tumoren gezielt besiedeln und zerstören. Dass dies so ist, weiß die Wissenschaft bereits seit über 150 Jahren. Doch erst in den letzten zehn Jahren wird die Bakterien-vermittelte Krebstherapie systematisch erforscht.



Patienten, Ärzte und Wissenschaftler unter einem Dach

Planung NCT Heidelberg

Heidelberg (ek) – „Krebskranke brauchen eine individuell zugeschnittene Behandlung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft“, sagte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski, heute, am 26. Oktober 2007, anlässlich des Ersten Spatenstichs für den Neubau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg. Die Struktur des NCT ist beispielgebend: Das Centrum verfügt über eine zentrale Anlaufstelle für Krebs-Patienten. Von dort aus wird die interdisziplinäre Versorgung der krebskranken Menschen gesteuert. Außerdem verfolgt das NCT das Ziel, neue Erkenntnisse und viel versprechende Ansätze aus der Grundlagenforschung rasch in der klinischen Praxis umzusetzen.



Krebsmedizin in Deutschland weiter verbessern

Berlin (CT) – Die Deutsche Krebshilfe hat für ihre Arbeit im Jahr 2005 insgesamt 83,3 Millionen Euro aus der Bevölkerung erhalten. Mit den ihr anvertrauten Spenden förderte sie 216 neue, richtungweisende Projekte. „Wir haben die Krebsforschung weiter voran gebracht, sind Defizite in der Patientenversorgung angegangen und haben somit maßgeblich dazu beigetragen, die Versorgung krebskranker Menschen in Deutschland weiter zu verbessern“, sagte Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, heute, am 29. Juni 2006, bei der Jahres-Pressekonferenz in Berlin. Sie dankte den Bürgern für das Vertrauen, das sie in die Arbeit der Deutschen Krebshilfe setzen: „Unsere Aktivitäten und Erfolge sind nur möglich durch die anhaltende Unterstützung aus der Bevölkerung“, so Schipanski.



Grundlage neuer Therapien

Bonn (CT) - Ohne Forschung gibt es in der Krebsbekämpfung keinen Fortschritt. Denn Forschung ist die Grundlage für eine qualitätsgesicherte medizinische Versorgung und Garant für neue Therapiemethoden im Kampf gegen den Krebs. Wie die Deutsche Krebshilfe die Krebsforschung fördert und den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt, darüber berichtet die Organisation in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift.



Förderung onkologischer Spitzenzentren geplant

Berlin (ek) - "Die Versorgung von Krebs-Patienten in Deutschland muss besser werden", betonte Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, im Rahmen des 27. Deutschen Krebskongresses in Berlin. "Bei den Überlebenschancen und der Lebensqualität krebskranker Menschen sind in den letzten Jahren stetig Verbesserungen erzielt worden, aber die Standards der medizinischen Versorgung sind nicht überall gleich hoch."



Deutsche Krebshilfe fordert zum Rauchstopp auf

Bonn (jft) – Zum 1. September 2005 tritt die dritte und vorerst letzte Stufe der Erhöhung der Tabaksteuer in Kraft. Die Preise für Zigaretten werden dann um 1,2 Cent pro Stück steigen. „Die Erhöhung der Tabaksteuer ist ein wichtiger Beitrag zur Tabakkontrolle in unserem Land“, so Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Wir wissen, dass Preiserhöhungen dazu beitragen, die Raucherquote zu senken. Dies dient der Gesundheit, insbesondere dem Schutz vor Krebs.“ Die Deutsche Krebshilfe stellt allen Interessierten den Ratgeber „Aufatmen – Erfolgreich zum Nichtraucher“ und weitere nützliche Informationen kostenlos zur Verfügung.



Fit for Sun - Sonnenschutz für Teenager

Sonnenschutz gerade für Kinder verringert das Hautkrebsrisiko

Bonn (CT) – Kerstin ist 23 Jahre alt, als sie die Diagnose „Malignes Melanom“ erfährt. „Ich und Hautkrebs – das kann nicht sein. Das kriegen doch nur ältere Menschen“. Dass Menschen so jung an Hautkrebs erkranken, ist jedoch heute keine Seltenheit mehr. Oft hatten die Betroffenen schon als Kind Sonnenbrände. In der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift berichtet die Deutsche Krebshilfe über ihre diesjährige Aufklärungskampagne zum Schutz vor Hautkrebs. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) will die Organisation bereits bei Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für die Gefahren der Sonne schaffen.



Helfen. Forschen. Informieren

v.links n.rechts: Bernd Schmidt, Friedrich Carl Janssen, Prof. Dr. Otmar D. Wiestler, Gerd Nettekoven - Foto: D.Höwing

(Berlin, 6.7.2005 – DH) Nach neuesten Angaben des Robert Koch-Instituts erkranken in Deutschland jährlich fast 400.000 Menschen neu an Krebs, 210.000 sterben pro Jahr an den Folgen dieser Erkrankung. Brustkrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs sind die häufigsten Krebsarten bei Frauen. Männer erkranken besonders häufig an Prostatakrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs. Experten schätzen, dass rund zwei Drittel aller Krebskrankheiten durch Verzicht auf das Rauchen, gesunde Ernährung, Sport und einen vorsichtigen Umgang mit der Sonne vermieden werden können.



ACHTUNG SONNE !

Bonn (sts) – Sommer, Sonne, Urlaubszeit: Die Ferien stehen vor der Tür und auch bei uns steigen endlich die Temperaturen. Die schönste Zeit im Jahr beginnt.

Jeder möchte die Sonne genießen, ohne spätere Hautschäden zu riskieren. Tipps zum Schutz vor UV-Strahlen und eine Anleitung zum Erkennen bösartiger Hautveränderungen bieten die Ratgeber „Achtung Sonne!“ und „Ihr bester Sonnenschutz“ der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Diese Broschüren, die neu gestaltet wurden, sind kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe erhältlich und stehen im Volltext unter www.krebshilfe.de .



Nachwuchsförderung der Deutschen Krebshilfe

Bonn (ek) - 20 junge Krebsforscher aus der ganzen Bundesrepublik trafen sich vom 28. Februar bis zum 1. März 2005 in Bonn, um im Rahmen eines Nachwuchswissenschaftlertreffens der Deutschen Krebshilfe über ihre Zukunftsperspektiven zu diskutieren. "Die jungen Köpfe sind unser Kapital", so Professor Dr. Otmar Wiestler, Vorsitzender des Fachausschusses 'Nachwuchsförderung' und des Beirats 'Krebshilfe-Organisationen'. Die Organisation ist der wichtigste private Geldgeber in der deutschen Krebsforschung und steuert ihre Nachwuchsförderung über einen im vergangenen Jahr neu eingerichteten Fachausschuss.



Europarekord: 284.000 rauchfreie Schüler

Kiel (jft) – Der bundesweite Wettbewerb zum Nichtrauchen für Schulklassen „Be Smart – Don’t Start“ feiert einen besonderen Rekord: Im Schuljahr 2004/2005 meldeten 10.994 Schulklassen ihre Teilnahme an. Damit wurde der Teilnahmerekord des vergangenen Jahres übertrumpft. In keinem Land in Europa machen so viele Schulklassen bei „Be Smart“ mit wie in Deutschland. „Die neue Teilnehmerzahl übertrifft unsere kühnsten Prognosen“, sagt Reiner Hanewinkel, Geschäftsführer des Kieler Instituts für Therapie und Gesundheitsforschung (IFT-Nord). Sein Institut führt den Wettbewerb in Deutschland durch. „Ein großer Dank geht an die Deutsche Krebshilfe. Ohne ihre Unterstützung wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“



Qualität in der Krebsbehandlung sichern

München (nh) - Die Deutsche Krebshilfe fördert am Tumorregister München die schnellere Nutzung der dort verfügbaren Patienten-Daten per Internet. Ihr Ziel: Die Versorgungsqualität von Krebs-Patienten zu verbessern. Eine vergleichbare Vernetzung und Präsentation von Informationen, wie sie jetzt am Münchener Tumorregister eingerichtet wird, gibt es in Deutschland bisher noch nicht. "Das Projekt übernimmt daher eine wichtige Vorreiterfunktion für die Krebsregister in Deutschland," konstatiert Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Die Organisation fördert das Projekt mit rund 200.000 Euro.



Weniger Raucher in Deutschland

Bonn (ek) – Die Deutsche Krebshilfe wertet die derzeit laufenden Tabaksteuer-Erhöhungen als Erfolg: der Zigarettenkonsum in Deutschland sinkt spürbar. Einer Studie des Bundesgesundheitsministeriums zufolge haben acht Prozent der Raucher wegen der steigenden Zigarettenpreise mit dem Rauchen aufgehört. „Für viele Menschen sind die aktuellen Preis-Erhöhungen ein Anlass, endlich mit dem Rauchen aufzuhören“, sagt Frau Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. „Das ist ein Gewinn für die Gesundheit und ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Krebs.“ Am 1. Dezember 2004 wird jede Zigarette um weitere 1,2 Cent teurer.



Betriebliche Gesundheitsförderung gefragt

Mainz (ek) - Bei der 20. Arbeitsmedizinischen Herbsttagung in Mainz (20. bis 23. Oktober 2004) stieß das neue Material der Deutschen Krebshilfe zur betrieblichen Gesundheitsförderung auf großen Zuspruch. „Beim Thema Krebs-Prävention ist die Deutsche Krebshilfe ein verlässlicher Partner der Betriebsärzte“, sagte Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der gemeinnützigen Organisation. Das kostenlose Material für Arbeitsmediziner unter dem Motto „Umdenken! Dem Krebs aktiv vorbeugen.“ umfasst Broschüren, Faltblätter und Powerpoint-Präsentationen zur Brust-, Darm- und Hautkrebs-Vorbeugung sowie zum Nichtrauchen.


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