Individuell angepasste Chemotherapie beim Pankreaskarzinom
Für Krebspatienten stellt eine Chemotherapie eine hohe Belastung dar. Ob die Therapie bei einem bestimmten Patienten wirkt, ist allerdings meist erst rückblickend zu beurteilen. Die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Pankreasforschung am Klinikum rechts der Isar der TU München konnten nun zeigen, dass bei Bauchspeicheldrüsenkrebs bereits vor Beginn der Chemotherapie verlässlich vorhergesagt werden kann, wie wirksam bestimmte Chemotherapeutika sein werden. Die Ergebnisse der Studie wurden im aktuellen British Journal of Cancer veröffentlicht.
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Pankreaskrebs erkennen
Wenn Patienten mit ersten Symptomen zum Arzt kommen, hat der Krebs meist schon Metastasen gebildet. Weil es bisher keine Möglichkeit gibt, Bauchspeicheldrüsenkrebs frühzeitig zu erkennen, entwickeln Forscher jetzt eine Methode, mit der sie einzelne "verdächtige" Zellen wie mit einer biologischen Lupe von außen sichtbar machen. Das sogenannte Molekulare Imaging ist Teil des europäischen Projekts MolDiag-Paca und wird in Deutschland von Prof. Dr. Stephan Hahn (Molekulare Gastroenterologische onkologie, Medizinische Fakultät) koordiniert.
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