Die Reise ins Ich wird Realität

Hamburg, Mai 05, 2010. Olympus Medical Systems Corporation und Siemens Healthcare entwickeln gemeinsam ein neues System für Magenspiegelungen, das in der Bedienung einfach und für den Patienten schonend sein wird. Der Patient schluckt lediglich ein Endoskop in Kapselform, das der Arzt von außen per Magnetismus an die gewünschten Stellen im Magen steuern kann. Die Endoskopie- Kapsel liefert hochauflösende Bilder des Mageninneren, die sofort auf einem Bildschirm für eine Diagnose zur Verfügung stehen.
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Molekulare CT eröffnet neue Horizonte in der onkologischen Bildgebung

Das Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mannheim, unter der Leitung von Professor Dr. Stefan O. Schönberg, verfügt seit Juli dieses Jahres über eines der modernsten PET-CT, das m(olecular)CT der Firma Siemens Medical Solutions. Damit wurde das europaweit erste Gerät dieser Bauart in Mannheim installiert. Die Hybridtechnik des mCT eröffnet vor allem in der onkologischen Diagnostik neue Horizonte. Das Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin lädt für Samstag, 12.September 2009, zu einem wissenschaftlichen Symposium ein, bei dem die Teilnehmer erahnen können, welches enorme Potenzial für die diagnostische Bildgebung bei onkologischen und anderen Erkrankungen in diesem Gerät steckt.
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Hirn- und Krebserkrankungen durch stärkere Magnetfelder früher erkennen
Köln - Dank technischer Fortschritte werden Magnetresonanztomographen (MRT) immer leistungsstärker. So kommen Geräte mit einer Magnetfeldstärke von 3 Tesla mittlerweile auch im klinischen Alltag zum Einsatz. Im Vergleich zu herkömmlichen 1,5-Tesla-Geräten verkürzt sich damit nicht nur die Untersuchungszeit. Auch die Auflösung der Bilder ist höher. Hirnerkrankungen lassen sich so oft besser und früher erkennen. Aber auch bei der Suche nach kleinsten Krebsherden und der Darstellung von Gefäßen bietet die 3-Tesla-MRT Vorteile. Technische Fortschritte in der MRT-Diagnostik sind ein Schwerpunkt von neuroRAD, der 44. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR).
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Urknall in der Strahlentherapie

Intensitätsmodulierte Strahlentherapieverfahren (IMRT) haben seit einigen Jahren Einzug in die klinische Routine in der Strahlentherapie gehalten. Mit der so genannten Intensitätsmodulation, deren technische Spielarten auch die Tomotherapie und das Cyberknife umfassen, ist es möglich, hochkomplexe Zielvolumina zu umschließen und somit die Nebenwirkungswahrscheinlichkeit deutlich zu reduzieren.
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Krebs hochpräzise bestrahlen
Bremen – Der Strahlentherapie kommt eine zentrale Stellung bei der Behandlung von Krebserkrankungen zu: So werden nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft etwa 60 Prozent aller Tumorpatienten bestrahlt. An mehr als einem Drittel aller Heilungen ist die Strahlentherapie beteiligt. Wann und wie radioonkologische Therapien zum Einsatz kommen sollten, diskutieren Ärzte und Wissenschaftler im Rahmen der 15. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO). Der Kongress findet vom 11. bis zum 14. Juni unter dem Motto „Radioonkologie 2009 – innovativ und interaktiv in Versorgung und Wissenschaft“ im Messe- und Congress-Centrum Bremen statt. Erwartet werden mehr als 2 000 Teilnehmer. Schwerpunkte sind die radioonkologische Behandlung des alten Menschen, neue strahlenbiologische Erkenntnisse – insbesondere auf dem Gebiet der zielgerichteten Therapie – sowie Weiterentwicklungen in der Gerätetechnik und die Förderung des radioonkologischen Nachwuchses.
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Tumore präziser, schneller und schonender bestrahlen
Berlin – Technische Neuerungen erlauben es Strahlentherapeuten künftig, die hochpräzise Rotationstherapie auch an herkömmlichen Bestrahlungsgeräten durchzuführen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich der Zulassung der neuen Technik in Deutschland hin. Bislang war diese Form der Bestrahlung nur an speziellen Geräten und wenigen deutschen Zentren möglich. Bei der Rotationstherapie dreht sich der Strahlenkopf permanent um den Patienten: Die Strahlen erreichen den Tumor punktgenau. Damit lässt sich die Effektivität der Strahlentherapie weiter steigern und die Behandlungszeit zum Teil deutlich verringern.
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Krebstherapie mit Ionenstrahlen an der GSI
Gerhard Kraft, Wegbereiter der Krebstherapie mit Ionenstrahlen an der GSI, hat am Mittwoch, den 14. Mai das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen bekommen. Die Bundesministerin der Justiz und Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, Brigitte Zypries, verlieh die Auszeichnung vor etwa 100 geladenen Gästen an der GSI. Gerhard Kraft wird damit für seine jahrzehntelangen wissenschaftlichen Arbeiten geehrt, die im Jahr 1997 erstmalig zur Tumorbehandlung mit Ionenstrahlen an der GSI und damit in Europa führten. Seitdem wird das Therapieverfahren mit großem Erfolg eingesetzt und steht heute an der Schwelle zu einer breiten klinischen Anwendung.
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MR/PET: Neuester Meilenstein in der Medizin

Berlin, 1. Mai 2008. Radiologen und Nuklearmediziner des Universitätsklinikums Tübingen haben den weltweit ersten MR-PET-Scanner erfolgreich für medizinische Anwendungen in ihre Klinik integriert. Das gemeinsam mit Siemens Medical Solutions entwickelte Kombinationsgerät eröffnet den Ärzten ganz neue Möglichkeiten der Diagnose von Erkrankungen des Gehirns und der Schädelbasis. Die Fusion von Magnetresonanztomographie (MR) und Positronen-Emissionstomographie (PET) verbessert die Aussagekraft der Bilder entscheidend. Zudem verkürzt die simultane Durchführung die Scanzeiten um ein Vielfaches und reduziert so die Behandlungsdauer für die Patienten.
Momentan kommt die Innovation hauptsächlich bei neurologischen Befundungen zum Einsatz. Das Tübinger Team sieht in der MR-PET-Hybridtechnik jedoch auch Potenzial für die frühzeitige Krebserkennung sowie die Vermeidung von Schlaganfällen und Herzinfarkten.
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89. Deutscher Röntgenkongress

Berlin, 29. April 2008. Ob beim Erkennen angeborener Herzfehler oder der Diagnose altersbe-dingter Demenz - Radiologen sind in der Medizin unverzichtbar. Mit noch schnelleren und präziseren Verfahren erkennen sie frühzeitig schwere Erkrankungen und leiten unmittelbar lebensrettende Maßnahmen ein. Die Radiologie entwickelt sich jedoch auch mehr und mehr zu einer therapeutischen Disziplin: So führen Interventionelle Radiologen schonende, minimal-invasive Eingriffe am Patienten durch. Die Bildgebung in Echtzeit spielt dabei eine zentrale Rolle. Über 7.000 Radiologie-Experten diskutieren vom 30. April bis zum 3. Mai 2008 auf dem 89. Deutschen Röntgenkongress in Berlin die aktuellen Entwicklungen in ihrem Fachgebiet. Schwerpunkte sind neben der Interventionellen Radiologie die Kinderradiologie, der radiologische Notfall sowie das Zukunftsthema molekulare Bildgebung.
Der 89. Deutsche Röntgenkongress ist zugleich der 5. Kongress, den die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) gemeinsam mit ihren österreichischen Kolleginnen und Kollegen veranstaltet.
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SIRT lässt Lebertumoren schrumpfen

Leberkrebs ist in Deutschland selten. Häufiger finden sich in der Leber aber Tochtergeschwülste einer anderen bösartigen Krebsform. SIRT ist ein spezielles Verfahren gegen Lebertumore und –Metastasen und wird nur an wenigen Zentren in Deutschland angeboten. Die Bonner Mediziner setzen dieses Verfahren ein, wenn alle anderen Therapien versagen.
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Nicht nur in Amerika: Auch in Freiburg wird Frauen minimal invasiv geholfen
Patientinnen, die an einer gutartigen Wucherung der Gebärmutter (Gebärmuttermyom) erkrankt sind, kann in der Abteilung Röntgendiagnostik des Universitätsklinikums mit viel Erfahrung genauso schonend geholfen werden, wie dies in den USA bei der designierten Außenministerin Condoleezza Rice erfolgreich durchgeführt wurde. Der stellvertretende Sicherheitsberater Jim Wilkinson hatte dies gegenüber der Presse berichtet.
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