GIST

GIST (Gastrointestinale Stromatumoren)

Die moderne Medizin unterscheidet heute rund 200 verschiedene Krebsarten. Trotz dieser Vielzahl haben die meisten Krebserkrankungen den gleichen Anfang: Eine gesunde Zelle verwandelt sich in einem mehrstufigen Prozess in eine Krebszelle, die sich unkontrolliert vermehrt. So auch bei einer Erkrankung mit dem Namen GIST - den „Gastrointestinalen Stromatumoren“. GIST sind Weichteil- oder Weichgewebstumoren (Sarkome) im Magen-Darm-Trakt, die erst seit wenigen Jahren eindeutig diagnostiziert werden können.



Denn niemand ist allein mit GIST

Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) sind bösartige Tumoren des Verdauungstraktes, die erst seit wenigen Jahren diagnostiziert werden können. Jährlich gibt es im deutschsprachigen Raum ca. 1.500 bis 2.000 Neuerkrankungen. Das Lebenshaus e.V. ist seit Juni 2003 die Gemeinschaft für Betroffene mit GIST.
Der Verein ist als Non-Profit-Organisation mit eigenen regionalen Selbsthilfegruppen in Deutschland, der Schweiz und Österreich tätig. In Kooperation mit den führenden medizinischen GIST-Experten und der forschenden Pharma-Industrie informiert und betreut „Das Lebenshaus“ bereits über 400 GIST-Patienten und ihre Familien.



Frühere Erkennung und bessere Therapie

In Deutschland erkranken jährlich mehr als 100.000 Menschen an einem bösartigen Krebsleiden der Verdauungsorgane. Hierzu zählen Tumoren der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarms, der Leber, der Bauchspeicheldrüse sowie der Gallenblase und Gallenwege - fast ein Drittel aller neu festgestellten Krebsleiden. Immer noch ist die Diagnose einer Tumorerkrankung in vielen Fällen mit einer schlechten Prognose verbunden, da vor allem in fortgeschritteneren Erkrankungsstadien wirkungsvolle Therapieverfahren meist fehlen.


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