Primäre Prävention des Zervixkarzinoms ist die beste Medizin
Berlin, 23. Juli 2009 - Konisationen, operative Eingriffe am Muttermund, verhindern zwar erfolgreich die Entstehung eines Gebärmutterhalskrebses aus deren Vorstufen, erhöhen aber das Risiko einer Zervixinsuffizienz und Frühgeburt. Hierzu hat die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) heute eine Stellungnahme zur HPV-Impfung veröffentlicht, die unter der Federführung von Professor Peter Hillemanns, Hannover, erarbeitet wurde: Gemeinsam mit dem Berufsverband der Frauenärzte (BVF) befürwortet die DGGG die primäre Präventionsmöglichkeit durch ein bundesweites, prophylaktisches Impfprogramm.
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Durchbruch bei der Behandlung von Gebärmutterhalskrebs
Die an der Universität Leipzig entwickelte neue Operationsmethode, die totale mesometriale Resektion (TMMR), ermöglicht eine sichere und schonendere Behandlung des Gebärmutterhalskrebses, dem sog. Zervixkarzinom. Grundlage dafür sind Erkenntnisse Leipziger Gynäkologen und Gynäkopathologen zur Ausbreitung des Tumors entsprechend seiner embryonalen Herkunft. Studien zeigen, dass die neue Behandlung nicht nur schonender ist, sondern auch keine nachfolgende Strahlentherapie mehr erfordert. Diese innovative Operationstechnik wurde kürzlich im renommierten Wissensjournal "The Lancet Oncology" (Titel: "Resection of the embryologically defined uterovaginal (Müllerian) compartment and pelvic control in patients with cervical cancer: a prospective analysis"; Early Online Publication, 1.6.2009) veröffentlicht und mit einem Bericht in den BBC News gewürdigt.
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Lymphknoten erhaltend operieren
Gebärmutterhalskrebs muss nicht zwangsweise die Entfernung der Lymphknoten bedeuten, wie eine Studie der Charité - Universitätsmedizin Berlin belegt. "Bei vielen Frauen genügt ein weit weniger komplizierter Eingriff", sagt Prof. Achim Schneider MPH von der Klinik für Gynäkologie und gynäkologische Onkologie der Charité.
"Die Leitlinien für Operationen müssen entsprechend geändert werden - wie es bei Brustkrebs und Melanomen bereits der Fall ist."
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Sekundärtumoren nach Bestrahlung

Frauen haben nach einer Erkrankung an Gebärmutterhalskrebs ein erhöhtes Risiko, an weiteren Krebsarten zu erkranken. Das Risiko ist am höchsten, wenn der Gebärmutterhalskrebs durch Strahlentherapie behandelt wurde. Das zeigte eine aktuelle amerikanische Studie, die das Journal of the National Cancer Institute im November 2007 veröffentlichte.
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Gebärmutterhals- Krebsvorsorge:
Dreieich, den 07. Juni 2006. – Eine Studie mit fast 34.000 Frauen, die in der Juni- Ausgabe des „Journal of the National Cancer Institute“ (JNCI) in den USA veröffentlicht wurde, fand heraus, dass der Test auf Hochrisikotypen (HR) der humanen Papillomaviren (HPV) bei der Gebärmutterhalskrebsvorsorge signifikant sensitiver ist als der konventionelle PAP-Abstrich und die Dünnschichtzytologie. Die Studie, die mit dem Hybrid Capture® 2 (hc2) HR-HPV DNA-Test der Firma Digene durchgeführt wurde, wurde von der Europäischen Union und vom italienischen Gesundheitsministerium finanziert.
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Wirksamkeit eines Impfstoffes gegen Gebärmutterhalskrebs erwiesen
Der von Wissenschaftlern der australischen Universität Queensland entwickelte Impfstoff, der der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs bei Risikopatientinnen vorbeugen soll, hat sich in umfangreichen klinischen Tests als äußerst wirksam erwiesen.
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Verbesserte Präventionsmöglichkeiten für Gebärmutterhalskrebs
Die Ergebnisse des von der Bayerischen Forschungsstiftung geförderten Projekts "Immunzytometrie" werden der Fachwelt bei einem Abschluss- Workshop am 10. November 2004 im Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS vorgestellt.
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