Fünf Jahre Mammographie-Screening
Etwa 9,2 Mio. Frauen sind bis Dezember 2009 bundesweit zum Mammographie-Screening eingeladen worden. Am Programm teilgenommen haben bereits circa 4,9 Mio. Frauen. Mehr als jede zweite Frau ist damit dem Angebot zur Früherkennung von Brustkrebs gefolgt. „Bei der Bekämpfung von Brustkrebs haben wir in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Millionen von Frauen haben am Mammographie- Screening teilgenommen. Das ist ein guter Anfang, aber wir müssen noch mehr Frauen überzeugen. Überzeugen durch Information und Aufklärung. Je besser die Patientinnen informiert sind, desto eigenverantwortlicher und verantwortungsbewusster können sie in Ruhe entscheiden. Wir können den Frauen die Krebsfrüherkennungsuntersuchung nicht verordnen, wir können aber notwendige Informationen für eine solide Entscheidung zur Verfügung stellen. Dazu können insbesondere die Partner der Selbstverwaltung beitragen", sagt Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler heute anlässlich einer Festveranstaltung zum fünfjährigen Bestehen des Programms in Berlin.
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Brustkrebs: Ultraschall verbessert Früherkennung
Hamburg - Die Ultraschalluntersuchung der weiblichen Brust verbessert bei Frauen mit dichtem Gewebe die Früherkennung von Brustkrebs. Bei einer solchen Mammasonografie liegt die Erkennungsrate, das zeigen Studien, bei bis zu 88 Prozent. Die Karzinom-Nachweisquote bei der röntgenologischen Mammografie hingegen liegt bei 56 Prozent. Die Ultraschalluntersuchung der weiblichen Brust durch den Frauenarzt muss deshalb Bestandteil der Brustkrebsfrüherkennung bleiben, fordern Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).
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Frauen wissen zu wenig über Brustkrebs
Viele Frauen wissen nicht, dass Brustkrebs am häufigsten bei älteren Frauen auftritt. Das ist Ergebnis einer Studie zum Mammographie- Screening, die von der Women's Health Coalition und der Frauenselbsthilfe nach Krebs initiiert und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert wurde. Die Studie ist am gestrigen Donnerstag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie in Düsseldorf vorgestellt worden.
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Hochaufgelöste Bilder verbessern Brustkrebsdiagnose

Wie sie die medizinische Diagnose revolutionieren wollen, zeigen Wissenschaftler des Exzellenzclusters "Munich-Centre for Advanced Photonics" während der Laser World of Photonics in München. Unter dem Titel "Laser-basierte Licht- und Teilchenstrahlen für medizinische Anwendungen" präsentieren sie am 15. Juni ab 14 Uhr im Forum in Halle B1 der Neuen Messe München erste Ergebnisse. Die Vorträge sind für Messebesucher kostenlos.
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Studie zur Inanspruchnahme des Mammographie-Screenings
Im Vorfeld der 29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie vom 11. bis zum 13. Juni 2009 in Düsseldorf wurde jetzt die erste repräsentative, wissenschaftlich begleitete Studie zur Inanspruchnahme des Mammographie-Screenings vorgestellt. Brustkrebs ist mit mehr als 57.000 jährlichen Neuerkrankungen noch immer die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.
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Kostenloser Ratgeber zum genetischen Brust- und Eierstockkrebs

Kronberg, Mai 2009. Wenn die Mutter und Großmutter oder mindestens zwei andere Verwandte an Brust- oder Eierstockkrebs erkranken, könnte das ein Hinweis auf eine familiäre Belastung sein. Von so genannten „Krebsfamilien“ ist die Rede. In Deutschland erkranken jährlich rund 55.000 Frauen an Brustkrebs. Bei fünf bis zehn Prozent der Betroffenen ist die Erkrankung auf eine genetische Veranlagung zurückzuführen. Dabei handelt es sich um eine Mutation in einem Hochrisikogen. Meist handelt es sich um Veränderungen in den Genen BRCA1 oder BRCA2. Diese Genmutation hat zur Folge, dass die betroffenen Frauen, sofern sie sich nicht prophylaktischer Behandlungen unterziehen, mit großer Wahrscheinlichkeit an Brust- und/oder Eierstockkrebs erkranken.
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Frauen sagen ja zum Mammographie-Screening

Augsburg, 8. Mai. Den meisten Frauen, die an dem 2008 in der Bundesrepublik flächendeckend eingeführten Mammographie-Screening teilnehmen, ist die beschränkte Aussagekraft der Untersuchung nicht klar. Das ergab eine bundesweite Befragung von mamazone e.V., Deutschlands größter Patientinneninitiative im Kampf gegen Brustkrebs, in Zusammenarbeit mit einem Projektteam der Hochschule Augsburg unter Leitung von Professor Gerhard F. Riegl. Zwar würden 86 Prozent der befragten 1200 Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren wieder zum Screening gehen, doch mehr als 90 Prozent wussten nicht, dass dabei höchstens 60 bis 70 Prozent der Brusterkrankungen entdeckt werden.
"Eine Mammographie ohne Befund bedeutet noch lange nicht brustgesund", sagt Annette Kruse-Keirath vom mamazone-Vorstand, obwohl die qualitätsgesicherte Röntgenuntersuchung der Brust offiziell immer noch als die sicherste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs dargestellt werde.
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Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Brustkrebs ist mit mehr als 57.000 jährlichen Neuerkrankungen noch immer die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Um die aktuellsten medizinischen und forscherischen Erkenntnisse auszutauschen, treffen sich 3.000 Teilnehmer der sieben medizinischen Fachgebiete Gynäkologie, Radiologie, Chirurgie, Pathologie, Innere Medizin, Radioonkologie und Plastische Chirurgie vom 11. bis zum 13. Juni 2009 in Düsseldorf. Dort findet unter der Leitung von Prof. Dr. med. Ulrich R. Kleeberg die 29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie statt.
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Hormone und Brustkrebs

Die Entwicklung von Brustkrebs wird von weiblichen Sexualhormonen wie den Östrogenen beschleunigt. Das Verständnis der genauen Mechanismen ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Brustkrebs-Therapie.
Aus diesem Grund erforscht die Arbeitsgruppe Treeck am Lehrstuhl für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Uni Regensburg die Bedeutung verschiedener Rezeptoren, die das Östrogensignal aufnehmen und weiterleiten.
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Früherkennung nutzen! Brustkrebsmonat 2008

Bonn (ek) – Das Mammographie-Screening, eine Röntgenuntersuchung der Brust, kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Brustkrebs bei möglichst vielen Frauen in einem frühen Stadium zu entdecken und damit die Heilungschancen zu steigern. Gemeinsam mit der Kooperationsgemeinschaft Mammographie und dem Bundesverband Frauenselbsthilfe nach Krebs informiert die Deutsche Krebshilfe über dieses Angebot, denn: „Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening ist derzeit die beste Methode, um bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren frühzeitig bösartige Veränderungen der Brust festzustellen“, so Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe.
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Maßgeschneiderte Krebstherapie bei Brustkrebs

Die Diagnose "Krebs" ist eine furchtbare Gewissheit, mit der das Leben zur Ungewissheit wird. Diese Erfahrung müssen allein in Deutschland rund 55.000 Frauen jedes Jahr machen, wenn bei ihnen Brustkrebs festgestellt wird. Diagnoseverfahren zur früheren Erkennung, neue Operationstechniken und Therapiekonzepte konnten der Diagnose den Schrecken nicht nehmen, haben aber die Heilungsaussichten und die Lebensqualität der Patientinnen immens verbessert. "Ein wichtiger Schritt hierbei ist die individuell auf die Patientin abgestimmte Therapie", sagt Prof. Dr. Katharina Pachmann, Onkologin am Jenaer Universitätsklinikum, "denn Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs."
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Gemeinsam laufen für die Heilung von Brustkrebs

Bad Homburg, 8. Juli 2008 - Das Frankfurter Mainufer wird auch in diesem Jahr wieder einen Tag lang im Zeichen der pinken Schleife stehen. Unter der prominenten Schirmherrschaft von Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth geht der KOMEN Race for the Cure® am Sonntag, 28. September in der Mainmetropole in die neunte Runde. Auch dieses Mal werden sich wieder motivierte Freizeitsportlerinnen und -sportler zusammenfinden, um gemeinsam ein Zeichen im Kampf gegen den Brustkrebs zu setzen. Die Erwartungen sind in diesem Jahr besonders groß, gilt es doch, das Rekordergebnis des vergangenen Jahres mit fast 6.000 Teilnehmern zu überbieten und mit einem guten Ergebnis in den internationalen Brustkrebsmonat Oktober zu starten. Veranstalter des Race for the Cure® ist KOMEN Deutschland e.V., der Verein für die Heilung von Brustkrebs.
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Leitlinien verbessern Überlebenschancen bei Brustkrebs

Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass Brustkrebspatientinnen besonders gute Überlebenschancen haben, wenn sie nach den offiziellen Leitlinien behandelt werden. Dennoch richten sich Ärzte nur in etwa der Hälfte der Fälle nach diesen Empfehlungen. Dies ist eines der Themen auf den 9. Süddeutschen Fortbildungstagen "Neues aus Gynäkologie und Geburtshilfe für Klinik und Praxis", die vom 11. bis 12. Juli 2008 in Ulm stattfinden.
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Osteoporose und Brustkrebs
Frau Dr. med. Jutta Semler ist selbst Betroffene und hilft als spezialisierte Ärztin seit Jahrzehnten Osteoporose- Patienten. Während ihres beruflichen Weges stellt sie fest, dass es einen Zusammenhang zwischen Osteoporose und dem Brustkrebs gibt. Diese ihre Erfahrungen mit beiden Krankheiten hat sie in der Folge am eigenen Leib erfahren müssen, als sie erst an Brustkrebs und schließlich auch noch an Osteoporose erkrankte. Anschaulich zeigt sie ihre Lymphgefäßschwellungen, die nach der Entfernung der Lymphknoten in den axialen Bereichen auftraten, während eines Vortrages auf der jedes Jahr in Berlin stattfindenden Onkologischen Fachtagung,
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Stiftung Mammazentrum Hamburg

Hamburg (humannews) - Jedes Jahr erkranken in Deutschland 57.000 Frauen an Brustkrebs. Jede zehnte Frau ist irgendwann in ihrem Leben von dieser Krebsart betroffen. Für die Betroffenen stellt die Diagnose einen belastenden Einschnitt dar. Ihnen Lebensqualität, Mut und Zuversicht zu schenken, das ist das Ziel einer Stiftung, die von den drei Ärzten des Mammazentrums Hamburg im Krankenhaus Jerusalem gegründet wurde. Vorrangige Aufgabe ist die Finanzierung einer „breast nurse" - einer speziell ausgebildeten Krankenschwester, die sich um an Brustkrebs erkrankte Frauen kümmert.
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Längere Hormonersatztherapie erhöht Brustkrebsrisiko

Bonn/Heidelberg (ng) – Auch für Frauen in Deutschland ist nun nachgewiesen: Wird eine Hormonersatztherapie über mehr als fünf Jahre eingenommen, erhöht sich das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Das Risiko ist während der Zeit der Hormoneinnahme deutlich erhöht, sinkt jedoch fünf Jahre nach Absetzen der Präparate wieder auf das Ausgangsniveau. Dies ergab eine Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die Deutsche Krebshilfe hat diese Studie mit 2,7 Millionen Euro gefördert.
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Brustkrebs
Die Deutsche Krebshilfe hat verschiedene Projekte initiiert, um die Versorgung von Brustkrebspatientinnen zu verbessern. Ihr Konzept stellte die Organisation im Rahmen des 26. Deutschen Krebskongresses am 28. Februar 2004 in Berlin vor. Anlass waren die Ergebnisse der Studie „Die an Brustkrebs erkrankte Frau im Medizinbetrieb“, welche die strukturellen Schwachstellen bei der Behandlung von Brustkrebs aufgedeckt hat.
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Vitamin D und Brustkrebsrisiko
Eine hohe Vitamin-D-Konzentration im Blut schützt Frauen jenseits der Wechseljahre vor Brustkrebs. Untersuchungen aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum bestätigen diesen Zusammenhang und zeigen darüber hinaus, dass eine bestimmte Genvariante des Vitamin-D-Rezeptors mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs einhergeht, wenn der Tumor Rezeptoren für das weibliche Sexualhormon Östrogen aufweist.
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Ergebnisse des Mammographie-Screenings
Mehr als 1,4 Millionen Frauen haben bereits am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilgenommen. Das wurde heute in Berlin auf einem Kongress bekannt, den das Bundesumweltministerium, das Bundesgesundheitsministerium und die Kooperationsgemeinschaft Mammographie gemeinsam veranstalten. 10 Millionen Frauen in Deutschland im Alter von 50 bis 69 Jahren werden alle zwei Jahre zur Teilnahme eingeladen. In Deutschland erkranken jährlich rund 57.000 Frauen neu an Brustkrebs. 17.500 Frauen versterben an den Folgen dieser Erkrankung. Ziel des Programms ist es, durch eine frühzeitige Diagnose von Brustkrebs und einer schonenden und qualifizierten Therapie die Sterblichkeit an Brustkrebs in Deutschland deutlich zu senken.
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BRCA2 Genmutationen verursachen Brust- und Eierstockkrebs
BRCA1/2 Gene sind die wichtigsten Risikogene für Brust- und Eierstockkrebs, die mit einem rund 80%igem bzw. 40%igem Lebensrisiko einher gehen, an Brust- bzw. Eierstockkrebs zu erkranken. Im American Journal of Human Genetics erschien online die erste Arbeit zu moderaten Risikogenen, die das Erkrankungsrisiko von BRCA1/2 Mutationsträgern (den so genannten Brustkrebsgen) deutlich beeinflussen.
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Aktueller Studienstand beim Brustkrebs
(Frankfurt - März 2008) Anlässlich des 5. Jahrestreffens der German Breast Group (GBG) informierten Ärzte und Wissenschaftler zu dem aktuellen bundesweiten und internationalen Studienstand der German Breast Group auf dem Gebiet des Mammakarzinoms. Weiterhin wurden die internationale Erfahrung auf dem Gebiet der klinischen Studien und gemeinsame Kooperationen dargestellt.
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Daten zum Brustkrebs
Das Gemeinsame Krebsregister (GKR) hat jüngste Entwicklungen zum Auftreten von Brustkrebs ausgewertet. Die registrierten Daten aus dem GKR zum weiblichen Brustkrebs deuten auf einen Rückgang der Neuerkrankungsrate unter den 45- bis 59-jährigen Frauen hin. Maßgeblich beteiligt an dieser Entwicklung könnte der Rückgang der verschriebenen Hormonersatztherapien bei Frauen vor und nach der Menopause sein.
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Fortschritt in Krebsdiagnose durch Farbauswertung
Das Universitätsklinikum Essen verwendet als eine von wenigen deutschen Kliniken ein neues Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs. Bei dem aus den USA stammenden Verfahren wird bei der Mammographie, das heißt bei der Röntgenuntersuchung der Brust, die Aufnahme der Brust durch Kontrastmittel farbig dargestellt.Dabei weisen rote Veränderungen auf bösartige, blaue Veränderungen auf gutartige Befunde hin. "Besonders hilfreich ist diese Farbmethode bei schwierigen Grenzfällen, zum Beispiel bei der Mastophathie", einer gutartigen Veränderung des Brustdrüsengewebes, so Prof. Dr. Michael Forsting, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie der Essener Uniklinik.
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Kommunikationstraining für Ärzte
"Sie haben Brustkrebs!" Diese Diagnose hören jedes Jahr über 55.000 Frauen in Deutschland. Die meisten trifft sie unerwartet und wie ein Schock. Oft sind Ärzte und Patientin in dieser schwierigen Situation sprachlos. Ein spezielles Trainingsprogramm soll den Gynäkologen und onkologen helfen, einfühlsam auf die betroffene Frau zuzugehen und sie aktiv in den Behandlungsprozess mit einzubeziehen. Im Rahmen einer internationalen Studie, die von der Deutschen Krebshilfe mit fast 100.000 Euro gefördert wird, werden die Ärzte von erfahrenen Psychologen geschult. Darüber hinaus wird die Wirksamkeit dieses Kommunikationstrainings untersucht. An der Studie nehmen neben Kliniken in Frankfurt am Main, München und Kiel auch Krebszentren in der Schweiz, Österreich und Australien teil.
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Weil sie ein Teil von mir sind!

Zum Start des bundesweiten Mammographie- Screenings informiert jetzt eine Internetseite über das Brustkrebsfrüherkennungsprogramm.
Unter der Adresse: www.ein-teil-von-mir.de wird beschrieben, worin sich das Programm von einer "normalen", sprich kurativen, Mammographie unterscheidet, wie es organisiert ist und wann es in den einzelnen Bundesländern voraussichtlich beginnen wird. Erläutert wird, wie die Untersuchung abläuft und welche Vor- und Nachteile eine Teilnahme mit sich bringt. Auch Informationen in anderen Sprachen werden angeboten.
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Hormonersatztherapie kann keinen Krebs auslösen
Rund ein Viertel aller Frauen, die unter Wechseljahresbeschwerden leiden, nehmen künstliche Hormone gegen Hitzewallungen und seelische Verstimmungen ein. Seitdem jedoch mit der "Million Women Study" und der "Women's Health Initiative" zwei große Studien einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Hormonen und einem erhöhten Risiko für Brustkrebs feststellten, ist die Hormonersatztherapie (HET) umstritten.
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Mit dem Tandem gegen Brustkrebs
Die Suche nach neuen Medikamenten gegen Krebserkrankungen steht nach wie vor ganz oben auf der To-do-Liste der Pharmaforscher. Eine noch junge Variante sind polymere Chemotherapeutika, Wirkstoffe, die an ein "Rückgrat" aus langen Kettenmolekülen geknüpft werden.
Ein britisches Team geht nun noch einen Schritt weiter und pfropft zwei verschiedene Pharmaka auf ein gemeinsames Rückgrat. Auf diese Weise zu einer Art molekularer Tandemfahrer vereint, sollen ein Cytostatikum und ein Hormontherapeutikum synergistisch den Kampf gegen den östrogenabhängigen Brustkrebs aufnehmen.
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Krebs nimmt sich auch Männer zur Brust
Showstar Kylie Minogue und der ehemalige Lauterer Bundesliga-Profi Wolfram Wuttke haben eines gemeinsam: Ihr Arzt stellte bei beiden dieselbe Krankheit fest - Brustkrebs. Mit einem Unterschied. Der australische Popstar ist eine Frau. Bei ihr waren die Chancen, die Krankheit in einem gut heilbaren Frühstadium zu entdecken, größer als bei Wolfram Wuttke. Der Grund: Das Thema Brustkrebs wird von Männern und auch deren Ärzten bislang nicht ernst genug genommen. Deshalb wird Brustkrebs bei Männern oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt - das heißt, der Tumor ist größer und die Krebszellen haben sich weiter ausgebreitet. Dadurch fällt die Heilungschance bei Männern deutlicher geringer aus als bei Frauen. Für Männer liegt die Wahrscheinlichkeit, den Brustkrebs zu besiegen, zwischen 45 und 85 Prozent, bei Frauen dagegen im Mittel bei 76 Prozent, so die Einschätzung des Berliner Robert-Koch-Instituts.
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Nur Teile der Brust bestrahlen
Die so genannte Teilbrustbestrahlung, bei der während und nach der Operation ausschließlich das Tumorbett und nicht mehr die ganze Brust bestrahlt wird, kann die Behandlungsergebnisse weiter verbessern, wenn sie zusätzlich zur herkömmlichen Bestrahlung eingesetzt wird. Ob sie als alleinige Bestrahlungsart eingesetzt werden kann, ist noch unklar. Nötig sind Langzeitergebnisse, die zeigen, dass die Heilungschancen der Frauen dadurch nicht beeinträchtigt werden, betonen Experten auf der Jahresversammlung der Radioonkologen.
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Neue Ansatzpunkte für die Brustkrebstherapie
Bonn, 17.05.2005. Die Arbeitsgruppe „Breast Cancer Research“ am Bonner Forschungszentrum caesar hat nachgewiesen, wie gesunde Zellen des Brustgewebes durch den körpereigenen Eiweißstoff YB-1 in Krebszellen umgewandelt werden. YB-1 löst fehlerhafte Zellteilungen aus, die zur Tumorbildung führen. In der aktuellen Ausgabe der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift Cancer Research (Volume 65, Number 10, May 15, 2005, 4078 – 87) sind jetzt die Ergebnisse erschienen, die in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Charité der Humboldt-Universität Berlin, des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin, Berlin-Buch und des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg entstanden sind. Die Forscher sind davon überzeugt, dass die Erkenntnisse neue Ansatzpunkte für die Brustkrebstherapie bieten.
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Brustzentrum Halle auf dem richtigen Weg

Als erstes Zertifiziertes Brustzentrum in den neuen Bundesländern hat das Zentrum der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nun auch das erste Re-Audit - die jährliche Überprüfung - durch die Deutsche Krebsgesellschaft bestanden. Die Prüfer bescheinigen in ihrem Bericht der Einrichtung, ein "gelebtes Brustzentrum" zu sein und sich auf dem richtigen, "vorbildlichen" Entwicklungsweg zum Wohle der Patientinnen zu befinden, erklärt der Direktor des Brustzentrums, Professor Dr. Christoph Thomssen, zufrieden.
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Brustkrebs: Die AP2-Proteine
Bei jeder dritten Brustkrebs-Patientin beobachten Mediziner in den Tumoren eine vermehrte Bildung der so genannten AP2-Proteine. Bislang ist umstritten, welche Rolle diese Familie von fünf sehr ähnlichen Zelleiweißen bei der Krebsentstehung spielt. Manche Studien sprechen paradoxerweise sogar dafür, dass AP2 die Bildung von Tumoren unterdrückt. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun herausgefunden, dass zumindest ein "Familienmitglied", das AP2-Gamma, tatsächlich eine Doppelrolle zu spielen scheint: Während es die Entstehung neuer Krebsgeschwulste verhindert, beschleunigt es die Entwicklung bereits bestehender Tumoren zu aggressiven Stadien. Die Ergebnisse sind soeben in Breast Cancer Research and Treatment erschienen (2005 Apr; 90(3):273-80).
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Versorgung von Brustkrebs-Risikofamilien gesichert
In manchen Familien ist Brustkrebs wie ein Fluch: Er tritt in jeder Generation auf und befällt überwiegend jüngere Menschen. Gehäuft kommt es auch zu Eierstockkrebs sowie zu Brustkrebs bei Männern. In diesen Familien wird die genetische Veränderung für Brustkrebs vererbt. Die Deutsche Krebshilfe hat in den vergangenen acht Jahren bundesweit ein Versorgungsnetz für Risikofamilien aufgebaut, das nun in die Regelfinanzierung der Gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.
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Ärzte als Wegbegleiter
„Ich wollte es nicht wahrhaben“, erzählt Bettina B. „Brustkrebs – die Diagnose war ein Schock für mich.“ Im Mammazentrum Ostsachsen wird sie von einem interdisziplinären Ärzte-Team aufgefangen. In der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift berichtet die Deutsche Krebshilfe, wie Mediziner verschiedener Fachrichtungen im ostsächsischen Mammazentrum die Therapie planen – gemeinsam mit der erkrankten Frau.
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Brustkrebs-Buch: Überleben Glücksache
„Der Medizinbetrieb reibt mich auf!“, schreibt Sibylle Herbert, 46, in ihrem Buch „Überleben Glücksache – Was Sie als Krebspatient in unserem Gesundheitswesen erwartet“. Das Buch ist soeben im Scherz Verlag erschienen. Anlässlich einer Podiumsdiskussion kommentierte Wilfried Jacobs, Vorstandsmitglied der Deutschen Krebshilfe, am 24. Februar 2005, in Berlin: „Brustkrebskranke Frauen leiden doppelt: an ihrer Krankheit und am Medizinbetrieb.“ Die Deutsche Krebshilfe fordert umfassende Veränderungen der Ablaufstrukturen im Medizinbetrieb, um die Situation krebskranker Menschen zu verbessern.
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Europäische EPIC-Studie: Obst und Gemüse schützen nicht vor Brustkrebs
Der Verzehr von Obst und Gemüse senkt nicht das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Dies zeigen neue Ergebnisse der europaweiten EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition), an der Dr. Petra Lahmann und Prof. Dr. Heiner Boeing, beide Epidemiologen am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) Potsdam-Rehbrücke beteiligt sind (JAMA, van Gils et al., Vol. 293, p.183-193, 12.1.05).
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Gemeinsam gegen den Krebs:
Rund 47.000 Neuerkrankungen und 18.200 Todesfälle an Brustkrebs hat die Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsbezogener Krebsregister für das Jahr 2000 in Deutschland geschätzt - "Es ist an der Zeit zu handeln!", erklärt Prof. Bamberg, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft. Genau wie bei anderen Krebsarten ist die Zahl der Neuerkrankungen und Sterbefälle gegenüber den letzten Schätzungen durch die Arbeitsgemeinschaft gestiegen.
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Orakel im Mikrosatellit
Dr. Peter J. Wild von der Universität Regensburg sucht Wege, um die Therapieplanung von Brustkrebspatientinnen besser zu gestalten. Nun wird er mit einem Stipendium der Novartis-Stiftung ausgezeichnet. Für die Patientinnen wäre es ein Segen: Wenn Mediziner wüssten, welche Frauen mit Brustkrebs auf eine Chemotherapie oder ein anderes Verfahren erfolgreich ansprechen, könnte man die Behandlung sinnvoller einsetzen - und umgekehrt vielen Betroffenen die belastende Therapie ersparen. Tatsächlich hat Dr. Peter J. Wild vom Universitätsklinikum Regensburg in den Tumorzellen der Patientinnen bestimmte Erbgut- Sequenzen entdeckt, die sich als das gesuchte molekulare Orakel erweisen könnten. Für seine Arbeiten bekommt der angehende Pathologe ein Graduierten-Stipendium der Nürnberger Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung.
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Erste Brustzentren nach europäischen Standards akkreditiert
Die Behandlungsqualität von Brustkrebspatientinnen nach europäischen Standards anpassen. Darum wurden 12 Brustzentren benannt, welche gemeinsam die Akkreditierung nach den strengen Standards der Europäischen Gesellschaft für Brustkunde (EUSOMA) beantragt haben. Diese Standards sind auch vom EU-Parlament bestätigt. Nun wurden die ersten beiden Kliniken - die Universitätsfrauenkliniken von Lübeck und Kiel - akkreditiert. Experten bezeichneten dies auf dem 55. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg"als Meilenstein auf dem Weg zu einer Versorgung von Brustkrebspatientinnen auf höchstem Niveau".
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Brustkrebs: Mehr Entscheidung, mehr Lebensqualität, mehr Heilung
14 Fachgesellschaften erarbeiten Leitlinien für Diagnostik, Therapie und Reha. Neue Leitlinien für Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Brustkrebspatientinnen geben eine wissenschaftlich gesicherte Orientierung im Dschungel der Verfahren. Auf dem 55. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg diskutieren die Experten auch, wie die Umsetzung dieser Leitlinien vorangebracht und überprüft werden kann.
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Der Früherkennung von Brustkrebs endlich Beine machen
In Deutschland haben etwa zehn Millionen Frauen - alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren - seit Beginn diesen Jahres Anspruch auf ein Mammographie-Screening. Doch für die meisten besteht dieser Anspruch bislang nur auf dem Papier: Die Umsetzung der politischen Vorgabe kommt in fast allen Bundesländern nur schleppend voran. Wie die darum bestehende Versorgungslücke durch ein qualitätsgesichertes Angebot geschlossen werden kann, diskutieren Expertinnen und Experten auf dem 55. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg.
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Vorstellung des Brustzentrums der Charité in Berlin
Zahlreiche universitäre Einrichtungen der Charité sind bereits international bekannt und stehen mit den führenden wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der Welt in enger Kooperation. Die Erkennung und Behandlung von Brusterkrankungen an den Universitätskliniken der Charité zeichnet sich traditionell durch langjährige Erfahrungen und besondere Forschungsschwerpunkte aus.
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Deutsche Krebshilfe verbessert Versorgung bei Brustkrebs
„Nirgendwo war Platz für meine Angst!“ Deutsche Krebshilfe verbessert Versorgung bei Brustkrebs Berlin – Die Deutsche Krebshilfe hat verschiedene Projekte initiiert, um die Versorgung von Brustkrebspatientinnen zu verbessern. Ihr Konzept stellte die Organisation im Rahmen des 26. Deutschen Krebskongresses am 28. Februar 2004 in Berlin vor. Anlass waren die Ergebnisse der Studie „Die an Brustkrebs erkrankte Frau im Medizinbetrieb“, welche die strukturellen Schwachstellen bei der Behandlung von Brustkrebs aufgedeckt hat.
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Impfung gegen Brustkrebs
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Jedes Jahr erkranken rund 46.000 Frauen in Deutschland neu daran. Nicht alle Betroffenen können mit Operation, Bestrahlung und Chemotherapie geheilt werden. Jetzt gibt eine klinische Studie neue Hoffnung: Durch eine Impfung soll die körpereigene Abwehr die Brustkrebszellen gezielt vernichten. Professor Dr. Diethelm Wallwiener, Studienleiter und Direktor der Universitäts-Frauenklinik Tübingen, untersucht zusammen mit Heidelberger Wissenschaftlern die Wirksamkeit dieses Therapie-Ansatzes bei Brustkrebs-Patientinnen. Die Deutsche Krebshilfe fördert die Studie mit über 400.000 Euro.
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