Kopfschmerzen bei Hirntumoren
Eine typische Sorge von Kopfschmerzpatienten ist die Unsicherheit, ob ihrem Schmerz eine andere Ursache als die "normale Migräne" oder der "normale Spannungskopfschmerz" zu Grunde liegt. Häufig stellen sich Betroffene die Frage: "Könnte nicht auch ein Hirntumor meine Kopfschmerzen hervorrufen?" "Wichtig ist in diesem Fall vor allem, die Ursachen von Kopfschmerzen rechtzeitig zu diagnostizieren, bevor ein Hirntumor durch sein Wachstum den Druck im Gehirn bereits erhöht hat und dadurch Kopfschmerzen entstehen," sagt Dr. Christoph Schankin, Neurologische Klinik und Poliklinik, Klinikum der Universität München. Informationen zu Kopfschmerzen unter www.dmkg.de
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Warum sprechen Hirntumore nicht auf Medikamente an?
Bösartige Hirntumore sprechen häufig nicht auf vielversprechende, neue Medikamente an. Heidelberger Wissenschaftler haben einen Mechanismus und einen Tumormarker für die Entwicklung dieser Resistenz gefunden. Ein "Todesrezeptor" kann möglicherweise Hinweise darauf geben, wie groß die Erfolgschancen einer Chemotherapie sind. Gleichzeitig bietet er einen neuen Ansatz für eine erfolgversprechende Therapie von Hirntumoren.
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Behandlung von Gehirntumoren noch präziser

Jena. Das Universitätsklinikum Jena (UKJ) setzt einen Meilenstein in der Verbesserung der Strahlentherapie von Gehirntumoren. Zum Ende des Jahres 2008 führte die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie eine neue Software für eine besonders exakte Bestrahlung (intensitätsmodulierte Präzisionsbestrahlung) von Tumoren im Schädel- und Kieferbereich ein. Nach der Behandlung der ersten zehn Patienten mit dieser Art der Strahlentherapie zieht die Klinik ein erstes positives Fazit über die neuartige Verbesserung der Bestrahlungsplanung.
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DNA-Impfung gegen Gliome
Die neue Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC) berichtet, dass eine DNA-Impfung das Immunsystem zur Bekämpfung von Gliomen, Tumoren des zentralen Nervensystems, anregt. Geimpfte Mäuse bildeten Immunzellen, die den Tumor attackierten. Weitere Themen im aktuellen Heft sind der Zusammenhang zwischen einer Infektion mit dem Aidserreger und Krebs in der afrikanischen Bevölkerung sowie ein neues Verfahren zum Nachweis möglicher Biomarker bei Krebserkrankungen. Die Druckversion des IJC, Band 122 (10), erscheint am 15. Mai 2008.
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Ionen gegen Krebs
Heute vor zehn Jahren wurde zum ersten Mal ein Patient mit einem Gehirntumor mit Ionenstrahlen an der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) behandelt, die zur Helmholtz-Gemeinschaft gehört. Mit dem weltweit einmaligen Verfahren wurden seitdem 400 Patienten bestrahlt, mit einer hervorragenden Heilungsquote. Nun steht die Therapie kurz vor der klinischen Anwendung.
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Therapie bei Hirntumoren
Seit 2005 werden am Universitätsklinikum Rostock Patienten mit bösartigen Hirntumoren durch ein neues Behandlungssystem therapiert.
Die jetzt vorliegenden Behandlungsergebnisse belegen: Die Therapie verbessert die Überlebenschancen der Patienten und wirkt sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus.
Bei der so genannten interkavitären Radiotherapie findet die Bestrahlung des Tumors direkt vor Ort durch das Einbringen radioaktiver Substanzen statt. Bisher wurden in Rostock 13 Patienten auf diese komplizierte, aber hochwirksame Weise behandelt.
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Neues Verfahren zur Behandlung bösartiger Hirntumoren
Am Universitätsklinikum Rostock können jetzt Patienten mit extrem bösartigen Hirntumoren durch ein neues Behandlungssystem therapiert werden: Bei der interkavitären Radiotherapie erfolgt die Bestrahlung durch eine radioaktive Substanz, die am Ort des zuvor entfernten Tumors wirksam wird. Auf diese Weise soll ein Nachwachsen des Tumors nachhaltig verhindert, die Überlebensdauer der Patienten verlängert werden. In Deutschland stand diese Therapie bislang nur an zwei Kliniken zur Verfügung. Das Universitätsklinikum Rostock ist die erste universitäre Einrichtung europaweit, die dieses Verfahren als Standardtherapie einsetzt.
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Bessere Diagnostik von Hirntumoren
Jülich, 31. März 2005 - Einem interdisziplinären Team von Wissenschaftlern aus dem Forschungszentrum Jülich und dem Universitätsklinikum Düsseldorf ist es gelungen, eine verbesserte Diagnostik von Hirntumoren mit einem neuen Verfahren nachzuweisen. Eine im Jülicher Institut für Nuklearchemie entwickelte kurzlebige radioaktive Aminosäure erlaubt in Anwendung mit Bild gebenden Verfahren deutlich genauere Angaben über Hirntumore und deren Ausbreitung als bisher. Die Ergebnisse erschienen kürzlich in der der internationalen Fachzeitschrift "Brain" (Pauleit et al.) und im "Journal of Neurosurgery" (Floeth et al.)
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Neues Krebsmedikament in klinischer Erprobung
Eine der am häufigsten auftretenden Formen von Hirntumoren sind die so genannten „Glioblastome", an denen allein in Deutschland jährlich bis zu 5.000 Menschen erkranken. Die Behandlungsmöglichkeiten hierfür sind gegenwärtig noch sehr beschränkt, an wirksamen Medikamenten wird intensiv geforscht. Einer Gruppe von Wissenschaftlern am Lehrstuhl II für Organische Chemie der TU München (Prof. Horst Kessler) gelang es in Zusammenarbeit mit dem Darmstädter Pharma-Konzern Merck bereits 1995 ein Eiweißmolekül („Cilengitide") zu synthetisieren, das zur Bekämpfung aggressiver Krebszellen eingesetzt werden kann. Nach erfolgreich abgeschlossenen klinischen Vorstudien ist der Wirkstoff „Cilengitide" kürzlich in die klinische Studie II aufgenommen worden.
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Aktivierung des Immunsystems hemmt Wachstum bösartiger Hirntumoren
Operation, Strahlen- und Chemotherapie sind bei der Behandlung von bösartigen Hirntumoren meist wenig erfolgreich. Deshalb verfolgt die Arbeitsgruppe Neuroonkologie um Prof. Michael Weller aus der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen seit mehreren Jahren auch alternative Konzepte zu deren Therapie.
Maligne Hirntumorzellen haben die besondere Eigenschaft, das Immunsystem betroffener Patienten zu schwächen. Dadurch entziehen sich die Tumorzellen einer wirksamen Immunabwehr.
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Neue Strategien gegen Hirntumoren
Tübingen (nh) – Jährlich erkranken in Deutschland etwa 5.000 Menschen neu an einem bösartigen Hirntumor. Bei der Behandlung dieser Krankheit stehen die Ärzte auch heute noch oft mit dem Rücken zur Wand. Die Heilungschancen haben sich in den letzten Jahrzehnten kaum verbessert. Die Deutsche Krebshilfe hat daher einen Forschungsverbund initiiert, um diese Situation zu ändern: Seit dem 1. Oktober 2004 forschen Wissenschaftler an neun universitären Standorten in Deutschland daran, neue Behandlungsstrategien gegen diese tückische Krankheit zu finden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Verbundprojekt zunächst für drei Jahre mit rund vier Millionen Euro.
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