Hautkrebs-Screening: Teilnehmer zufrieden?

Bonn/Hamburg (sts) – Mehr als 40 Millionen gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren haben seit dem 1. Juli 2008 alle zwei Jahre Anspruch auf eine standardisierte Ganzkörperuntersuchung auf Hautkrebs. Rund 9 Millionen Versicherte haben die Untersuchung bereits genutzt. Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e.V. wollen jetzt mit einer Online-Befragung die Zufriedenheit der Versicherten ermitteln, die diese Leistung bereits in Anspruch genommen haben. Vom 2. Februar bis zum 15. April 2010 können Screening-Teilnehmer unter www.hautkrebs-screening.de ihre Erfahrungen mit dieser Früherkennungsuntersuchung online dokumentieren. „Mit der Teilnahme an der Online-Befragung tragen die Versicherten dazu bei, die Qualität der standardisierten Früherkennungsuntersuchung weiter zu verbessern“, so Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.
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Hautkrebs mit Lymphknotenbefall: Strahlentherapie verhindert erneute Metastasen
Berlin – In Deutschland erkranken jährlich etwa 14 000 Menschen am „schwarzen Hautkrebs“, dem Melanom. Haben sich schon Metastasen in den Lymphknoten gebildet, sollte nach der Operation eine Strahlentherapie zum Einsatz kommen. Denn diese reduziert das Risiko, dass erneut Lymphknoten vom Tumor befallen werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich neuer Studienergebnisse hin.
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Arbeiten im Freien: Mit heiler Haut davonkommen
Jetzt lockt die Sonne wieder Menschen in Straßencafés oder an die Badeseen. Doch ihre wärmende Strahlung hat zwei Gesichter. Die anregende und wohltuende Wirkung eines Sonnenbads verkehrt sich schnell ins Gegenteil, wenn die Haut zu lange der Sonne ausgesetzt wird. Den anschließenden Sonnenbrand vergisst sie nie. Besonders gefährdet sind rund zweieinhalb Millionen Beschäftigte in Deutschland, die sich berufsbedingt häufig acht Stunden oder länger der prallen Sommersonne aussetzen müssen. An sie richtet sich die Broschüre "Licht und Schatten - Schutz vor Sonnenstrahlung für Beschäftigte im Freien", die die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitmedizin (BAuA) veröffentlicht hat.
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Leben und Sterben von Hauttumorzellen

Angesichts der weiter zunehmenden UV-Bestrahlung der Bevölkerung und dem immer höheren Lebensalter der Bevölkerung wird der weisse Hautkrebs in den kommenden Jahrzehnten deutlich weiter ansteigen. Eine defekte Regulierung des sogenannten programmierten Zelltodes (Apoptose) kommt bei der Entwicklung von Hautkrebs eine wichtige Bedeutung zu. Welche Mechanismen Hauttumorzellen zum Wachstum anregen, untersucht eine Arbeitsgruppe um den Magdeburger Mediziner Martin Leverkus. Das Ziel ist es, neue Ansätze zur Behandlung von Hautkrebs zu entdecken und insgesamt Verfahren zu entwickeln, die die Resistenz gegenüber dem programmierten Zelltod durchbrechen können. Unterstützt wurde diese Arbeit von der Wilhelm-Sander-Stiftung.
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Neue Therapie bei Krebs
Eine in Deutschland noch neue Therapie bei der Behandlung von Patienten mit Hauttumoren und Hautmetastasen wird im Medizinischen Zentrum Bonn Friedensplatz durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein in anderen europäischen Ländern bereits etabliertes Verfahren, die so genannte Elektrochemotherapie, eine Kombination von Chemotherapie mit Elektroimpulsen.
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Weißer Hautkrebs

Weißer Hautkrebs ist der häufigste Krebs beim Menschen: Auf 100.000 Einwohner in Deutschland bezogen treten Basalzellkarzinom und Plattenenpithelkarzinom jedes Jahr fast 200-mal neu auf. Ausgelöst wird der Krebs durch die Sonne. Starke UV-Strahlung wie in den Bergen, am Wasser oder einfach beim Cabriofahren ist ein hoher Risikofaktor.
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Kostenlose Hautkrebs-Tests nutzen

Insbesondere sonnenhungrige Bürgerinnen und Bürger sollten die Hautkrebs-Früherkennung nutzen, die die Krankenkassen jetzt kostenlos anbieten. Das rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Wie BfS-Sprecher Werner Nording mitteilte, würden jährlich bis zu 140 000 Menschen in Deutschland neu an Hautkrebs erkranken. 90 Prozent der Hautkrebserkrankungen würden mit höchster Wahrscheinlichkeit durch zu viel Sonne verursacht. Die Zahl der Neuerkrankungen habe sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Gerade bei Hautkrebs gebe es mit Hilfe der Früherkennung und guten Behandlungsmöglichkeiten aber gute Heilungschancen.
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Hautkrebs-Screening startet am 1.Juli

Berlin - Am 1. Juli 2008 startet das Angebot einer neuen Krebs-Früherkennungsuntersuchung: Alle gesetzlich Versicherten ab dem Alter von 35 Jahren haben dann alle zwei Jahre Anspruch auf eine qualitätsgesicherte kostenlose Hautkrebsuntersuchung. „Die Einführung dieses Screenings ist eine große Chance im Kampf gegen den Hautkrebs", betonte Professor Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. In Deutschland befinden sich derzeit mindestens 870.000 Hautkrebs-Patienten in medizinischer Behandlung. Seit 1980 hat sich die jährliche Neuerkrankungsrate für das maligne Melanom (.schwarzer HautKrebs') verdreifacht. Bei Basalzellkarzinom und Spinozellulärem Karzinom (.heller Hautkrebs') treten heute sechs bis neun Mal mehr Neuerkrankungen auf als vor 35 Jahren. Die Ursache: ein geändertes Freizeitverhalten mit Sonnenurlauben rund um das Jahr sowie häufige Solarienbesuche. „Bisher hatte keine Generation ein so hohes Hautkrebsrisiko wie die der heute 35-Jährigen", erklärte Professor Dr. Eckhard Breitbart, zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP).
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Malignes Melanom im Frühstadium heilbar

Bonn/Hamburg (sts) – Anlässlich des europäischen „Melanoma-Tages“ am 5. Mai 2008 rufen die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e.V. dazu auf, die Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen. 22.000 Menschen erkranken jedes Jahr neu an dem besonders aggressiven Malignen Melanom, auch bekannt als schwarzer Hautkrebs. „Die Zahl der Melanom-Patienten verdoppelt sich derzeit alle zehn Jahre. 2.300 Menschen sterben jährlich bundesweit daran“, so Professor Dr. Eckhard Breitbart, Zweiter Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Die Einführung des kostenlosen Hautkrebs-Screenings für alle gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren bietet eine große Chance – denn früh erkannt, ist Hautkrebs heilbar.
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Flächendeckendes Hautkrebs-Screening

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 140.000 Menschen neu an Hautkrebs, 15.000 davon am besonders gefährlichen Malignen Melanom, dem so genannten schwarzen Hautkrebs. Dieser führt bei 2.300 Betroffenen jährlich zum Tode. Die häufigeren „weißen“ Hautkrebserkrankungen, wie das Basalzellkarzinom und das spinozelluläre Karzinom, bilden hingegen keine Metastasen und sind somit heilbar. Außer dem Leid der Betroffenen verursachen die steigenden Erkrankungszahlen des Hautkrebses auch hohe Kosten im Gesundheitssystem.
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Hautkrebs-Test setzt neue Maßstäbe
Kiel (ek) - Die wissenschaftlichen Ergebnisse des Projektes " Hautkrebs-Test " in Schleswig-Holstein sprechen für sich: In dem jetzt vorliegenden Abschlussbericht konnten die Wirksamkeit und Akzeptanz des Programms nachgewiesen werden. So war die Anzahl der früh erkannten und damit gut behandelbaren Hauttumoren des mit mehr als 366.000 Teilnehmern weltweit einmaligen Projektes viel höher als erwartet. Es spricht alles dafür, den "Hautkrebs-Test" ab dem 20. Lebensjahr bundesweit einzuführen. Die Resultate werden zurzeit in den entsprechenden bundespolitischen Gremien geprüft und diskutiert.
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operative Behandlung des weißen Hautkrebses
Basalzellkarzinome und spinozelluläre Karzinome, der so genannte "weiße" Hautkrebs, sind die häufigsten bösartigen Tumoren des Menschen. Diese Geschwülste treten überwiegend im Gesicht auf und zerstören das gesunde Gewebe. Als Therapie stehen ein operativer Eingriff oder aktuell auch Salbenbehandlungen - zum Teil mit Rotlichtbestrahlung - zu Wahl. Prof. Helmut Breuninger rät zur Operation, da sie für den Patienten erheblich sicherer ist. Der Oberarzt der Tübinger Hautklinik hat dies jetzt im Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft* veröffentlicht. Seine Studie mit knapp 5000 Patienten zeigt, dass die Operation zudem beste kosmetische Ergebnisse erzielt.
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Haut Tumor Centrum an der Berliner Charité eröffnet

(Berlin, 10.11.2004) Die Zahl der Patienten mit Hautkrebs steigt in den nächsten Jahren stark an. Prof. Dr. Wolfram Sterry, Direktor der Hautklinik der Berliner Charité, rechnet mit jährlich über 200.000 Neuerkrankungen allein in Deutschland. "Hautkrebs ist damit längst zu einer Volkskrankheit geworden", erklärte Sterry anläßlich der Eröffnung des Haut Tumor Centrum Charité (HTCC). In dem neuen Therapiezentrum werden jährlich 20.000 Hautkrebspatienten aus Deutschland und ganz Europa nach dem aktuellsten Stand der Wissenschaft behandelt.
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Erkältungsviren sollen Hautkrebszellen zerstören
Erlangen (nh) – Jedes Jahr erkranken etwa 11.400 Menschen in Deutschland an einem malignen Melanom - dem bösartigen schwarzen Hautkrebs. Seit den 70-er Jahren haben sich die Erkrankungsraten annährend versechsfacht. Dieser Tumor ist besonders gefährlich und beim Vorliegen von Metastasen nur selten heilbar. Wissenschaftler der Dermatologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen arbeiten jetzt an einer neuartigen Therapie-Strategie, bei der harmlose Erkältungsviren die bösartigen Krebszellen zerstören sollen. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit 200.400 Euro.
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Modellprojekt in Schleswig-Holstein Hautkrebs-Test
Gesund bleiben kann man nicht früh genug!Deshalb können jetzt alle gesetzlich versicherten Schleswig-Holsteiner ab dem 20. Lebensjahr den Hautkrebs-Test machen lassen. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen in Schleswig-Holstein, wenn der auf der Chipkarte gespeicherte Wohnsitz in diesem Bundesland liegt. Möglich macht dies ein bundesweit einmaliges Modellprojekt, das jetzt unter der Schirmherrschaft der schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerin Heide Moser startet.
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