Immunantwort entscheidend für Prognose bei Darmkrebs
Der Krankheitsverlauf bei Patienten mit Darmkrebs wird maßgeblich von der lokalen Aktivität der Körperabwehr im Tumor und in seiner unmittelbaren Umgebung bestimmt. Dies gilt unabhängig von der lokalen Ausbreitung und Metastasierung, wie Dr. Jérôme Galon, INSERM Forschungsdirektor, Paris, und sein Team herausgefunden haben. Die Analyse der lokalen Immunantwort sollte daher unbedingt in den Prozess des Stagings und der Therapieentscheidung einbezogen werden, betont Galon beim 2nd European Congress of Immunology ECI 2009.
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Darmkrebsvorsorge ein vordringliches Ziel
29.06.09) Der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen (bng) sieht sich durch das klare Bekenntnis von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt zum weiteren Ausbau der Programme zur Früherkennung von Darmkrebs in seinen Bemühungen um eine verbesserte Akzeptanz von Vorsorge-Koloskopien bestärkt.
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Mastdarmkrebs schon vor der Operation bestrahlen
Berlin - Werden Patienten mit fortgeschrittenem Mastdarmkrebs vor der Operation bestrahlt, so verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor nach einigen Jahren zurückkehrt. Dies gilt auch - und sogar in besonderem Maße - bei einer optimalen Operation. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) anlässlich einer kürzlich in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Studie hin. Nach Ansicht der Fachgesellschaft sollte die Strahlentherapie deshalb ein fester Bestandteil der Behandlung aller Betroffenen sein.
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Darmkrebs erkennen, bevor er entsteht
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ein Forschungsvorhaben mit einem Gesamtumfang von 1,3 Millionen Euro zur Früherkennung von Darmkrebs, das Wissenschaftler der 2. Medizinischen Klinik des Klinikums rechts der Isar der TU München, die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und die Firma Epigenomics AG gemeinsam umsetzen. Ziel des Projektes ist es, einen neuartigen Bluttest zu entwickeln, mit dem auch Vorstufen des kolorektalen Karzinoms, so genannte Adenome und Polypen, nachgewiesen werden können. Im Vergleich zu der bisher üblichen Koloskopie wäre diese Möglichkeit für die Patienten deutlich unkomplizierter. Ein nicht- invasiver Bluttest könnte somit ergänzend zur vorhandenen Präventionsstrategie wesentlich dazu beitragen, die Darmkrebs- Sterblichkeit zu verringern.
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Zweitmeinung für Darmkrebspatienten
München, 06.05.2009. Die Felix Burda Stiftung bietet Darmkrebspatienten ab sofort auf ihrer Website www.darmkrebs.de die Möglichkeit an, sich mittels einer elektronischen Patientenakte kostenfrei eine qualifizierte ärztliche Zweitmeinung für die Behandlung ihrer Erkrankung einzuholen.
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Darmkrebs als Langzeitfolge der Strahlentherapie
Patienten mit einem Tumor der Prostata besitzen ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, wenn sie im Rahmen der Therapie bestrahlt wurden. Wissenschaftler aus der Schweiz entdeckten diesen Zusammenhang anhand von Daten des Genfer Krebsregisters. Weitere Themen der neuen Ausgabe des International Journal of Cancer (IJC) sind die wachstumshemmende Wirkung eines Phytoöstrogens bei Brustkrebs und ein möglicher Ansatz zur Behandlung der Chronischen Lymphatischen Leukämie. Die aktuelle Ausgabe des IJC erschien am 1. September 2008.
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Vitamin D und Krebsvorbeugung

(aid) - "Eine Anhebung des Vitamin-D-Spiegels im Blut würde das Risiko für Dickdarmkrebs um 45 Prozent senken", davon ist Dr. Alexander Ströhle von der Leibniz-Universität Hannover überzeugt. Der Ernährungswissenschaftler stellte auf der Frühjahrstagung "Ernährung aktuell" des Verbandes für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) neue Erkenntnisse zur Vitamin-D-Forschung vor. Rund 350 Beratungskräfte besuchten die vielseitige Veranstaltung am 16. und 17. Mai 2008 in Gießen.
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Zielgerichtete Chemotherapie bei Darmkrebs

Freiburg (ng) – Ein Ziel der modernen Krebsforschung ist es, die Wirksamkeit und Verträglichkeit bereits bekannter Medikamente und Therapieverfahren weiter zu verbessern. An der Klinik für Tumorbiologie Freiburg entwickeln Wissenschaftler derzeit eine Strategie, um Chemotherapeutika gezielter in Darmkrebszellen einzuschleusen.
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Mobile Krebsstammzellen
Berlin - Mobile Krebsstammzellen sind nach einem von Prof. Thomas Brabletz von der Universitätsklinik Freiburg entwickelten Modell die Ursache für Metastasen beim Dickdarmkrebs und vielen anderen bösartigen Geschwüren. "Die mobilen Krebsstammzellen sind die gefährlichsten Zellen für den Krebspatienten, denn sie sind nach unserem Modell der Hauptursprung von Metastasen", sagte er auf dem internationalen Kongress "Invasion and Metastasis" des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch. Bisher ging die Forschung davon aus, dass jede einzelne Tumorzelle Metastasen bilden kann.
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Informationsfilm Darmkrebs

03.03.08 | Bonn (ek) – Die Deutsche Krebshilfe ergänzt ihr Aufklärungsmaterial durch Patienten-Informationsfilme auf DVD. Als ersten Titel dieser neuen Serie stellt die gemeinnützige Organisation anlässlich des Darmkrebsmonats März den Film „Darmkrebs“ vor. In dem einstündigen Hauptfilm berichten 12 Patienten über ihre Erfahrungen mit der Krankheit. Experten erläutern die Entstehung, Diagnostik und Therapie von Darmkrebs. Kurze Filme zu den Themen Chemotherapie, Psychoonkologie, Ernährung, ergänzende Heilverfahren und Palliativmedizin runden das Angebot ab. Die DVD kann ab sofort kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden.
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Früherkennung Darmkrebs

Berlin, 27.02.2008. In der nächsten Woche startet der, von der Felix Burda Stiftung initiierte Darmkrebsmonat März.
Zum Auftakt fand heute eine Pressekonferenz zum Thema Darmkrebs - Vorsorge - Früherkennung statt, zu dem die Stiftung, unter der Leitung von Frau Dr. Christa Maar, geladen hatte. Hier wurden die Zahlen von 2002 - 2008 vorgestellt und was noch unbedingt getan werden muss, um die Bevölkerung über die Früherkennungsuntersuchungen aufzuklären, damit diese Krebsart, die jeden von uns treffen kann, frühzeitig erkannt und mit guten Aussichten auf ein Leben mit hoher Lebensqualität geheilt werden kann.
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Dickdarmkrebs muss nicht sein - dank Früherkennung
Frankfurter Klinikärzte appellieren beim bundesweiten Darmkrebsmonat für mehr Aufmerksamkeit gegenüber Risiken des Dickdarmkrebs und effektive Vorsorgemöglichkeiten. Jedes Jahr erkranken 60.000 Bundesbürger am kolorektalen Karzinom (Dickdarmkrebs). Alarmierend neben dieser Zahl der Neuerkrankungen ist die Sterberate mit jährlich ca. 30.000 Todesfällen. Unverständlich reagieren deshalb besonders Gastroenterologen auf diese erschreckenden Zahlen. Denn effektive diagnostische Methoden und Therapieverfahren zur Vorbeugung einer Darmkrebserkrankung gibt es, bei rechtzeitiger Diagnose liegt die Heilungschance sogar bei fast 100 Prozent.
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Tumorzellen im Blut
Ein empfindlicher Test für die Prognose bei Darmkrebs mit Lebermetastasen / Heidelberger Chirurgen veröffentlichen in "Annals of Surgery". Ein Bluttest auf Tumorzellen könnte künftig darüber entscheiden, welche individuelle Krebsbehandlung ein Patient erhält, der an Darmkrebs mit Lebermetastasen erkrankt ist. Erstmals konnten Ärzte der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg (Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. Dr. h.c. Markus W. Büchler) nachweisen: Die Präsenz von Tumorzellen in Knochenmark oder Blut, die vor oder während der Entfernung des Tumorgewebes verstreut werden, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass erneut Tochtergeschwülste (Metastasen) entstehen. Diese Patienten haben eine schlechtere Prognose und sollten deshalb möglicherweise eine zusätzliche Chemotherapie erhalten.
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Verbindung zwischen genetischer Veränderung und Darmkrebs belegt
Australische Wissenschaftler haben eine genetisch bedingte Anfälligkeit für Darmkrebs aufgedeckt. Die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Studie legen nahe, dass ein Großteil der Patienten, in deren Familien es eine Vorgeschichte von Darmkrebs gibt, eine Veränderung in ihrem MYH Gen aufweist. Laut Professor Rodney Scott, Studiengangsleiter für Medical Genetics and der Faculty of Health der University of Newcastle, ist das MYH Gen in jedem Menschen vorhanden. Allerdings sind Personen, die eine Mutation dieses Gens aufweisen, einer deutlich größeren Gefahr ausgesetzt, an Darmkrebs zu erkranken.
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Darmspiegelung kostenlos – zu wenig machen mit!
Gesundheitsorganisationen rufen zur Krebs-Früherkennung auf. Anlässlich des Darmkrebsmonats März ruft die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit anderen Gesundheitsorganisationen dazu auf, die Darmkrebs-Früherkennung in Anspruch zu nehmen. „Die Darmspiegelung ist in der Hand eines erfahrenen Untersuchers eine schmerzfreie und sichere Untersuchung“, betont Professor Dr. Wolff Schmiegel, Vorsitzender des Fachausschusses ‚Krebs-Früherkennung’ der Deutschen Krebshilfe. Dies belegt auch eine Befragung bei über 1.300 Untersuchten: 99 Prozent würden die Früherkennungs-Koloskopie weiter empfehlen.
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Oberflächenprotein trägt zu invasivem Wachstum bei Darmkrebs bei

L1 heißt das Molekül, das einen neuen Ansatzpunkt für die Früherkennung von Darmkrebs bietet. Tumorimmunologen aus Israel und Deutschland beschreiben in einer kürzlich veröffentlichten Ausgabe des Journals of Cell Biology*, dass das Protein an den Grenzen eines Tumors gehäuft vorkommt und dadurch das Eindringen von Tumorzellen in benachbartes Gewebe (invasives Wachstum) und die Metastasenbildung begünstigt.
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Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. - ein großes Ziel eint starke Partner
Das Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. startet gemeinsam mit der Felix Burda Stiftung den Darmkrebsmonat März 2005. Erstmals wird die Felix Burda Stiftung bei ihren Aktivitäten für den Darmkrebsmonat März 2005 von dem 2004 neu gegründeten Verein Netzwerk gegen Darmkrebs tatkräftig unterstützt. Als eines der ersten gemeinsamen Projekte wird ein Workshop am 19.01.2005 in München daran arbeiten, das von der Felix Burda Stiftung bereits seit drei Jahren etablierte Projekt "Darmkrebsvorsorge in Unternehmen" zu optimieren und im Sinne des Netzwerkes auszuweiten.
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Die EDV als ärztliches Instrument
Verbesserung der Diagnosequalität und Behandlung des Rektumkarzinoms. Darmkrebs - Krebserkrankungen des Dickdarms, des Mastdarms und des Anus - ist mittlerweile für beide Geschlechter die zweithäufigste Krebserkrankung. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen in Deutschland wird für Männer auf über 32.000, für Frauen auf über 34.000 geschätzt. Männer erkranken im Mittel mit 68, Frauen mit 73 Jahren – also vergleichsweise spät. Darmkrebs ist darüber hinaus sowohl für Frauen und Männer die zweithäufigste Krebstodesursache. Im Vergleich mit den Erkrankungsraten anderer EU-Länder steht Deutschland an erster Stelle in Europa.
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Darmkrebs verhindern?
Nachweis im Tiermodell geglückt. An der Kieler Universität wurde ein Protein geschaffen, das bei Mäusen gegen Darmkrebs vorbeugt. Einer Forschergruppe um den Kieler Biochemiker Professor Stefan Rose-John und Professor Markus F. Neurath,Universitätsklinikum Mainz, gelang jetzt der Nachweis, dass das Protein die krebsauslösende Signalgebung des Botenstoffs Interleukin-6 (IL-6) unterdrückt. Die neuen Ergebnisse resultieren auf Eingriffen in die TGF-ß Signalübertragung auf der Körperzelle und werden in der renommierten amerikanischen Fachzeitschrift "Immunity" (Ausgabe vom 20. Oktober) beschrieben. Die Kieler Firma "Conaris" wird den neuen Stoff zu einem anwendungsfähigen Medikament entwickeln.
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Darmkrebs
Gemeinsam gegen den Darmkrebs. Jetzt kostenlose Materialien der Deutschen Krebshilfe bestellen. Der Darmkrebs-Monat März hat in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass wesentlich mehr Menschen als zuvor die Chancen der Krebs-Früherkennung nutzen. Dennoch lassen immer noch zu wenig Menschen ihren Darm regelmäßig untersuchen. Darum wird die Deutsche Krebshilfe im März 2004 erneut mit zahlreichen Partnern aus dem Gesundheitswesen auf die Möglichkeit der Darmkrebs-Vermeidung und -Früherkennung hinweisen. Auch in diesem Jahr stellt die Organisation Materialien zum Darmkrebs-Monat kostenlos zur Verfügung.
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Darmkrebs-Vorsorge läuft erfolgreich
Deutsche Krebshilfe und Kassenärztliche Bundesvereinigung aktiv. Zum Abschluss des Darmkrebs-Monats März 2004 ziehen Deutsche Krebshilfe und Kassenärztliche Bundesvereinigung gemeinsam Bilanz: Viele Menschen nutzen bereits die Möglichkeiten der Darmkrebs-Vorsorge, doch es sollten noch viel mehr sein. Durch eine flächendeckende Früherkennung könnten jedes Jahr 15.000 Menschenleben gerettet werden. Immer mehr Versicherte nutzen die Möglichkeit der Darmspiegelung zur Krebsvorsorge: Rund 350.000 Patienten haben sich im vergangenen Jahr einer präventiven Darmspiegelung unterzogen. „Das ist ein Erfolg, auf dem wir aufbauen können“, erklärte Dr. Manfred Richter-Reichhelm, der Erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute, am 30. März 2004, in Berlin. Die Teilnahmeraten an der Vorsorge-Koloskopie sind in manchen Bundesländern um 400 Prozent angestiegen.
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Gemeinsam gegen den Darmkrebs
Bonn (jft) – Der Darmkrebs-Monat März hat in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass wesentlich mehr Menschen als zuvor die Chancen der Krebs-Früherkennung nutzen. Dennoch lassen immer noch zu wenig Menschen ihren Darm regelmäßig untersuchen. Darum wird die Deutsche Krebshilfe im März 2004 erneut mit zahlreichen Partnern aus dem Gesundheitswesen auf die Möglichkeit der Darmkrebs-Vermeidung und -Früherkennung hinweisen. Auch in diesem Jahr stellt die Organisation Materialien zum Darmkrebs-Monat kostenlos zur Verfügung. Die Deutsche Krebshilfe ruft anlässlich des Darmkrebs-Monats März dazu auf, jährlich an der Darmkrebs-Früherkennung teilzunehmen. Angesprochen sind vor allem Menschen ab 50 Jahren, eine Altersgruppe, die von dieser Krankheit besonders betroffen ist.
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