Rezidivkontrolle bei Blasenkrebspatienten

Freiburg, 19. Mai 2010. Nach einem Blasenkarzinom müssen die Patienten aufgrund der hohen Rezidivraten lebenslang regelmäßig nachuntersucht werden. Das macht diesen Tumor zu einer der teuersten Krebserkrankungen. Kris E. Gaston und H. Barton Grossman (Anderson Cancer Center, Houston, USA) veröffentlichten jetzt eine Übersicht über nicht-invasive Methoden für das Monitoring und kamen darin zu dem Schluss, dass NMP22 der momentan überzeugendste Proteomictest ist.1 Entscheidend für eine gute Spezifität des Markers ist die Beachtung von Ausschlusskriterien wie Harnwegsinfekte und Steinleiden.
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Anilinkrebs: Machen Farben auch heute noch krank?
Ende des 19. Jahrhunderts fiel deutschen Ärzten auf, dass Arbeiter der Farbstoffindustrie (Anilinindustrie) oder solche, die mit Steinkohleteer zu tun hatten, mitunter an sehr bösartigen Geschwulsten der Harnblase erkranken. Sie bezeichneten diese Erkrankung als „Anilinkrebs“.1 Inzwischen ist bekannt, dass die auslösenden Substanzen aromatische Amine und bestimmte Azofarbstoffe sind. Sie erhöhen beispielsweise bei Arbeitern in der Erdöl-verarbeitenden, Textil- und Chemischen Industrie das Risiko für ein Karzinom der Harnblase.
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Diagnostik des Harnblasenkarzinoms
Der Tumormarker NMP22 (nukleäres Matrix-Protein 22) detektiert Harnblasenkarzinome zuverlässig auch bei niedrig-gradigen Tumoren und zeigt dabei eine höhere Sensitivität als die Urinzytologie. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie1, in der 53 Patienten histopathologisch und mittels Tumormarker und Urinzytologie auf das Vorliegen eines urothelialen Karzinoms untersucht wurden.
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Immer mehr Blasenkrebskranke

Nach neuesten Schätzungen des Robert-Koch Instituts (RKI) für das Jahr 2004 erkrankten etwa 28.750 Menschen in Deutschland neu an Harnblasenkrebs und etwa 6.194 Menschen starben an dem Krebs der Harnblase. Demnach erkrankt etwa alle 18 Minuten ein Mensch in Deutschland an Blasenkrebs und etwa jede Stunde stirbt jemand bei uns an diesem Krebs, dessen Neuerkrankungsrate im Gegensatz zu anderen Krebsarten immer weiter ansteigt. Denn vergleicht man diese Statistik mit der aus dem Jahr 2000, dann ergibt sich ein Anstieg der Neuerkrankungen von etwa 4.000 Menschen innerhalb von vier Jahren. Da in den letzten Jahren nichts für die rechtzeitige Früherkennung von Harnblasenkrebs im Gesundheitssektor getan wurde, ist zu befürchten, dass die Neuerkrankungsrate von Harnblasenkrebs in diesem Jahr bei etwa 32.750 Menschen liegen dürfte.
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Andrea Höhn ist eine von fast 30 000. Laut Schätzungen des Robert- Koch-Instituts erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 28 750 Menschen an Harnblasenkrebs. Wie Andrea Höhn kann ein Teil der Blasenkrebspatienten trotz Entfernung des Organs mit einer Ersatzblase ein nahezu normales Leben führen. Mit ihrer persönlichen Geschichte will die 53-Jährige zur Aufklärung über den zweithäufigsten urologischen Tumor beitragen, denn trotz der alarmierenden Zahlen ist in der Öffentlichkeit wenig über Risikofaktoren und Behandlung des Harnblasenkarzinoms bekannt.
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Krebs der Harnblase - bessere Chance auf Heilung durch Früherkennung

Freiburg, 26.05.2008 - 28.750 Menschen in Deutschland erkranken pro Jahr an Blasenkrebs - alle 20 Minuten ein neuer Fall. Auslöser der Krebserkrankung sind Schadstoffe aus der Umwelt, vor allem so genannte aromatische Amine. Neben Berufsgruppen wie Feuerwehrleute, Maschinisten, Metallarbeiter, Friseure und Arbeiter der chemischen und Farbindustrie sind vor allem Raucherinnen und Raucher stark gefährdet. Die Schadstoffe gelangen bei ihnen durch das Inhalieren des Rauchs über die Lungen in die Blutbahn und schließlich auch in die Blasenwand. Je länger und je mehr Zigaretten jemand geraucht hat, desto größer ist das Risiko, dass sich in der Blase ein Krebsgeschwür bildet. Menschen, die an Blasenkrebs erkranken, sind häufig bereits über 65 Jahre alt.
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PDD mittels PVP-Hypericin
Ein neues Photodiagnostikum Hypericin, ein polycyclisches aromatisches Dianthrochinon aus Hypericum perforatum (Johanniskraut), gewinnt zunehmend an Bedeutung in der photodynamischen Diagnostik (PDD) des Harnblasenkarzinoms. Durch die Entwicklung eines wasserlöslichen Hypericin-PVP-Komplexes, kann Hypericin leicht verabreicht werden und wässrige biologische Transportsysteme und Kompartimente erreicht werden. zur Bewertung der optischen Fluoreszenzeigenschaften konfluenter Muskelzellen unter Einfluss von PVP-Hypericin wird konfokale Fluoreszenzmikroskopie eingesetzt.
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Früherkennung von Blasentumoren
Blasenkrebs verursacht meistens erst dann Beschwerden, wenn die Krankheit bereits weit fortgeschritten ist. Die Heilungschancen sinken dadurch beträchtlich. Dabei hinterlässt der Tumor im Urin schon früh seine Spuren. Die Krebszellen produzieren nämlich das so genannte nukleäre Matrixprotein 22 (NMP22). Amerikanische Wissenschaftler um H. Barton Grossman weisen jetzt darauf hin, dass sich der Tumormarker NMP22 im Urin mit einem einfachen Test zuverlässig nachweisen lässt.
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Blasenkrebsrisiko in der Feuerwehr kaum bekannt
Sind die Flammen endlich gelöscht, nehmen die Feuerwehrmänner ihre Atemmasken ab – und erhöhen ihr Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken. Denn das Einatmen der chemischen Substanzen im Rauch kann zu Blasenkrebs führen. Das wissen die wenigsten Menschen, die beruflich oder freiwillig bei Löscharbeiten helfen.
Feuerwehrleute haben ein erhöhtes Risiko für Blasenkrebs.1,2 Die Ursache ist der langjährige Kontakt der Brandschützer mit im Rauch enthaltenen kanzerogenen Substanzen. Die Verwendung von leicht brennbarem Plastik im Möbel und Häuserbau könnte das Krebsrisiko verstärkt haben.1 Fangchao Ma von der Universität Miami, der über 35.000 Feuerwehrmänner und -frauen untersuchte, stellte fest, dass vor allem langjährige Mitarbeiter der Feuerwehr häufiger an Blasenkrebs erkranken. Bei denjenigen, die in den 70er Jahren ihren Dienst begonnen haben, konnte er ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko für Blasenkrebs nachweisen.
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Blasenkrebs-Früherkennung und Selbsthilfegruppen werden weltweit gebraucht

(Atlanta, GA, 22. Mai 2006) Die Federation of bladder cancer Patients (FbcP) www.bladder-cancer.net wurde in Berlin - Deutschland als eine weltweite Internetorganisation für Patienten mit Blasenkrebs gegründet. Die FbcP will auch zu Hause ihre Message für ein weltweites Bewußtsein über Blasenkrebses vermitteln, besonders mit einem "Blasenkrebs- Mobil", sagte Detlef Höwing, ein deutscher Journalist, bei dem 2002 Blasenkrebs diagnostiziert wurde. Er fährt nun mit seinem Blasekrebs- Mobil überall durch Deutschland, um die Aufklärung und die Entwicklung von neuen Selbsthilfegruppen für diese Krebsart zu verstärken.
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Blasenkrebs-Früherkennung bei Frauen
20 Minuten erkrankt eine Person in Deutschland an Blasenkrebs und alle 100 Minuten stirbt jemand daran. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Deshalb wird das Risiko für einen bösartigen Tumor der Harnblase bei Frauen unterschätzt. Fakt ist aber:
Es erkranken mehr Frauen an Blasenkrebs als an Gebärmutterhalskrebs.
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Vorsorgebetreuung beim Harnblasenkarzinom
Anlässlich des Deutschen Krebskongress 2006 referierte Herr Dr. Gerson Lüdecke, Experte für Urin- Tumormarker am Universitätsklinikum Gießen, über die Notwendigkeit einer Vorsorgebetreuung beim Harnblasenkarzinom, insbesondere unter Berücksichtigung eines umfassenden Screenings von Risikogruppen.
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Berliner Neoblase

Wenn eine radikale Entfernung der Blase bevorsteht, sieht die Frau folgendes Bild vor sich:
Sie sieht die Verwüstung ihres eigenen Körpers, kann sich weniger anfreunden mit einem späteren Urostoma und einem Auffangbeutel. Bis Ende der 90er Jahren gab es als „Goldener Standard“ das Conduit bei der Frau. Es wurden auch katheterisierbare Pouches standardmäßig eingesetzt und die Ureterosigmoidestomie (Harnableitung in den Enddarm) wurde als Versuch einer Harnersatzblase durchgeführt. Trotzdem blieben diese Eingriffe gerade bei der Frau „verstümmelnde Eingriffe“ !
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Harninkontinenz - operativ behandelbar
Hier besteht eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur - der Muskulatur also, die von uns zur bewussten Steuerung des "Wasser lassens" benutzt wird. Ist diese Muskulatur zu schwach, dann kommt es schon bei geringen Druckveränderungen in unserem Bauchraum - wie etwa beim Lachen, Niesen, Sport treiben, etwas Schweres heben - zum Tröpfeln und Fließen aus der Harnblase. Die Ursache für die Erschlaffung oder verminderte Leistungsfähigkeit der Beckenbodenmuskulatur kann zum einen ein ganz normaler altersbedingter Funktionsverlust sein, oder aber auch Infektionen und bei Frauen sehr häufig die Überdehnung der Muskulatur bei einer Geburt.
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Falls der Krebs zurück kommt
Krebs kann zurückkehren, auch wenn er längst besiegt erscheint. Ein Tumor, bei dem es besonders häufig zu Rückfällen, so genannten Rezidiven kommt, ist Blasenkrebs. 50 bis 90 Prozent der Betroffenen müssen damit rechnen, dass nach der ersten Therapie erneut eine bösartige Geschwulst in ihrer Blase wächst. Deshalb sind engmaschige Kontrolluntersuchungen extrem wichtig. Rezidive können dadurch früh erkannt und effektiv behandelt werden.
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NMP22-Test in der Nachsorge
Die hohe Rezidivrate beim Blasenkrebs erfordert eine engmaschige Überwachung und Nachsorge der Patienten. Die Untersuchungsergebnisse sollten deshalb möglichst zeitnah vorliegen und Rezidive so früh wie möglich detektieren, damit frühzeitig eine zielgerichtete Therapie eingeleitet werden kann.
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Jenaer Operationsstrategie

Eine Minimierung des Komplikationsspektrums nach einer radikalen Zystektomie mit Neoblase wird zunehmend weltweit in Publikationen thematisiert. Dabei werden zahlreiche neue Operations-Techniken beschrieben, wobei hier der teilweise Prostataerhalt bei Männern im Mittelpunkt steht. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob insbesondere die häufigst auftretende erektile Dysfunktion, die Harninkontinenz bei einigen Patienten und ein möglicher Verschluss der Nahtstelle zwischen Neoblase und Harnröhre auszuschließen ist oder sich minimieren lässt.
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Rezidivprophylaxe durch Immunocyanin
Seit einigen Jahren gibt es für die Patienten, bei denen die Instillationstherapie mit z.B. Mitomycin oder BCG erfolglos war oder sich eine Unverträglichkeit zeigte eine Alternativ- Therapiemöglichkeit mit Immunocyanin.
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"Jenaer Harnblase" erhält gute Noten von Fachexperten
(Jena) Urologen des Jenaer Universitätsklinikums präsentierten Anfang Februar auf einem Expertentreffen in Jena die neue OP-Methode der "Jenaer Harnblase" vor Fachexperten aus ganz Deutschland. In einem zweitägigen Operationsseminar stellte Prof. Dr. Jörg Schubert, Direktor der Uniklinik für Urologie, die Komplexität des Verfahrens den Kollegen unter Livebedingungen ausführlich vor.
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Blasenkrebs- Test lässt hoffen
Ein schneller, preiswerter und zuverlässiger Test, um Blasenkrebs zu erkennen ist entwickelt worden – so die Aussage von US-Wissenschaftlern, die ihre Studienergebnisse jetzt im Journal of the American Medical Association (Jama) veröffentlichten. Der Test, der seine Resultate innerhalb einer Stunde liefert, überprüft den Urin auf ein Protein, das anzeigt, ob ein Tumor vorhanden ist.
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Jenaer Harnblase hilft Blasenkrebspatienten

(Jena). Urologen des Jenaer Universitätsklinikums haben ein neuartiges Operationsverfahren zur Behandlung von Tumoren der Harnblase entwickelt. Die weltweit einzigartige „Jenaer Harnblase“ präsentierten die Thüringer Mediziner aktuell auf dem diesjährigen Symposium zu Harnblasenkarzinomen am Universitätsklinikum Jena.
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Blasenkrebs-Mortalität bei Frauen besonders hoch
Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 7.000 Frauen an einem Karzinom der Harnblase. Die Inzidenz ist vergleichbar mit der des Zervixkarzioms. Die wichtigsten Risikofaktoren für Blasenkrebs bei Frauen sind Rauchen, häufiges Haarefärben und nitratbelastetes Trinkwasser. Frauen werden jedoch nicht als Risikogruppe für das Blasenkarzinom wahrgenommen, weil Männer etwa dreimal so häufig von diesem bösartigen Tumor betroffen sind. Dabei ist die Mortalität bei Frauen fast doppelt so hoch wie bei Männern. Die Ursache: Bei ihnen wird die Diagnose im Schnitt viel später gestellt. Ergebnisse einer bereits in den 90er Jahren veröffentlichten Studie zeigen, dass zum Zeitpunkt der Diagnose bei 85,2 Prozent der Frauen bereits ein invasiver Tumor vorlag. Bei Männern betrug dieser Anteil 50,7 Prozent. An diesem Zustand hat sich bis heute nichts geändert.
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Risikogestützte Früherkennung auf Blasenkrebs
Das Harnblasenkarzinom ist nach dem Prostatakarzinom der zweithäufigste urologische Tumor. Entscheidende Risikofaktoren sind das Rauchen und die berufliche Exposition mit aromatischen Aminen. Gefährdete Berufsgruppen sind beispielsweise Farbarbeiter, Metallarbeiter, Maschinisten, Friseure und Reinigungspersonal. Jährlich treten in Deutschland über 16.000 Neuerkrankungen auf. Ein Drittel der Betroffenen leidet bereits an einem invasiven Tumor, wenn die Diagnose gestellt wird. Das beeinträchtigt die Heilungschancen erheblich. Professor Jens Erik Altwein, Chefarzt der urologischen Abteilung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in München, plädiert bei Risikopatienten für eine risikogestützte Früherkennung mit dem Tumormarker NMP22.
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Sommerwonnen

Erst zum Frisör, dann an den Pool – bekleidet mit dem schicken neuen Badeanzug; sich dort genüsslich eine Zigarette anzünden ... ein perfekter Sommertag? Aus urologischer Sicht eher eine zweifelhafte Szene. Denn die Kombination aus Rauchen, Haarfärbemittel und aktueller Bademode kann das Blasenkrebs-Risiko erhöhen. Anfang dieses Jahres hat die Zeitschrift Ökotest Haarfärbemittel untersucht. Ergebnis: Alle getesteten Mittel enthielten aromatische Amine. Diese chemischen Verbindungen sind eine Hauptursache für die 16.000 neuen Fälle von Blasenkrebs, die in Deutschland jedes Jahr auftreten. Zwar sind vor allem Berufsgruppen gefährdet, die häufig Kontakt zu aromatischen Aminen haben, zum Beispiel Arbeiter der chemischen Industrie und Friseure. Aber auch wer regelmäßig seine Haare färbt, setzt sich den Chemikalien aus.
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NMP 22 - ein wichtiger Bestandteil der Krebsnachsorge
NMP 22 ist ein tumorassoziiertes Matrixprotein des Zellkerns, das in großen Mengen im Urin von Patienten mit einem Blasenkarzinom ausgeschieden wird. Im Labor kann dieser Tumormarker quantitativ mit dem NMP 22 ELISA Test nachgewiesen werden. Seit neustem kann mit NMP 22 BladderCheck Patientenurin rasch und direkt beim Arzt auf diesen Tumormarker hin untersucht werden. Um mehr über den Blasenkrebsmarker NMP 22 in Erfahrung zu bringen, interviewten wir Dr. Gerson Lüdecke von der Urologischen Klinik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Dr. Lüdecke ist vorrangig auf dem Gebiet der Urologischen onkologie, insbesondere der Urothelkarzinome, tätig. In seinen Arbeiten hat er sich intensiv mit Tumormarkern im Urin befasst.
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Die Diagnose Blasenkrebs
Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist ein tiefer Einschnitt in das Leben eines jeden Menschen. Plötzlich wird einem bewusst, dass das Leben endlich ist. Man denkt unwillkürlich an den Tod, dass man vielleicht nicht mehr lange zu leben hat. Alles andere verliert erst einmal an Bedeutung. Beim Blasenkrebs ist die erste Diagnose immer eine vage, da jede Wucherung, jede Geschwulst in der Blase erst einmal als Krebs bezeichnet wird. Die erste Diagnose kann keine Aussage über die Bösartigkeit und Eindringtiefe des Krebses machen. Sie kann auch nicht klären, wie die weitere Therapie zu erfolgen hat und wie die Prognose ist.
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Neueste Forschungsergebnisse beim Blasenkrebs
Weil einfache Schnelltests für die Arztpraxis (sog. POC-Assays; point of care Assays) lange nicht verfügbar waren und Patienten mit Blut im Urin nach alter Routine betreut werden, hat sich auch bezüglich der Früherkennungsrate von Blasenkrebs in den letzten Jahrzehnten nichts geändert. Ziel dieser Studie war die Untersuchung der diagnostischen Wertigkeit des neuen Matritech NMP22-Bladder Chek POC-Assays.
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