Kategorie: Krebsarten

In dieser Kategorie sind folgende Beiträge:

Pille gegen Leukämie

Verschiedene Krebsthemen

Für die Onkologie hat das 21. Jahrhundert viel versprechend begonnen: Seit dem Ende der 1990er Jahre trägt die jahrzehntelange Forschung erste sichtbare Früchte in Form einer ganzen Reihe neuer, wirksamer Substanzen. Antikörper wie Herceptin gehören genauso dazu wie die sogenannten Tyrosinkinasehemmer. Beide Wirkstoffgruppen greifen den Krebs auf der molekularen Ebene an - ein sehr wirksames, aber auch begrenztes Verfahren. Die einzelnen Substanzen entfalten ihre Wirksamkeit nur bei ganz bestimmten, eng umgrenzten Tumorgruppen.



Ionen gegen Krebs

Verschiedene Krebsthemen

Mit Ionen gegen Krebs

Heute vor zehn Jahren wurde zum ersten Mal ein Patient mit einem Gehirntumor mit Ionenstrahlen an der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) behandelt, die zur Helmholtz-Gemeinschaft gehört. Mit dem weltweit einmaligen Verfahren wurden seitdem 400 Patienten bestrahlt, mit einer hervorragenden Heilungsquote. Nun steht die Therapie kurz vor der klinischen Anwendung.

"Die Entwicklung einer solch grundlegend neuen Therapie ist nur an einem großen Kompetenzzentrum wie der GSI möglich, wo Experten aus verschiedenen Disziplinen wie Physik, Biophysik und Medizin unter einem Dach zusammen arbeiten", sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. "Die Tumortherapie mit Schwerionen ist darüber hinaus ein markantes Beispiel für einen gelungenen Technologie-Transfer aus der Grundlagenforschung in die breite klinische Anwendung, denn schon im nächsten Jahr geht das Heidelberger-Ionentherapie-Zentrum in Betrieb."



Verbund gegen Lymphome

Verschiedene Krebsthemen

Nationaler Verbund gegen Lymphome von der Deutschen Krebshilfe gefördert

Mit über 3,7 Millionen Euro fördert die Deutsche Krebshilfe das seit 2003 bestehende Verbundprojekt "Molekulare Mechanismen bei malignen Lymphomen" nun für weitere drei Jahre. Ein entsprechender Bewilligungsbescheid wurde den Ärzten und Wissenschaftlern des Verbundes in Bonn übergeben.

"Mit der jetzt bewilligten Weiterförderung können die Lymphomforscher aus 17 Institutionen in Deutschland ihre bislang erfolgreichen Untersuchungen zur Entstehung, Klassifikation und Therapie von Lymphomen weiter fortsetzen", sagt der Sprecher des Verbundprojektes, Professor Dr. Lorenz Trümper, Direktor der Abteilung Hämatologie und o­nkologie der Universitätsmedizin Göttingen. "Wir sind der Deutschen Krebshilfe sehr dankbar, dass sie unsere bislang erfolgreiche Forschungsarbeit mit der Fortsetzung der Förderung des Verbundprojektes anerkennt und unterstützt." In den vergangenen vier Jahren ist das Netzwerk bereits mit fast 4 Millionen Euro von der Deutschen Krebshilfe gefördert worden.



Prostatakrebs Früherkennung

Verschiedene Krebsthemen

Bessere Früherkennung des Prostatakrebses

Prostatakrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei Männern. Allerdings entwickelt sich der Krebs sehr unterschiedlich: Bei einem großen Teil der Männer über 70 Jahre verändert er sich wenig und bereitet keine Beschwerden; er ruht, bleibt verborgen und bedarf keiner Behandlung.

Ein geringer Teil der ruhenden Krebse beginnt jedoch irgendwann schneller zu wachsen und sich auszubreiten, wird damit lebensbedrohlich und schwer zu behandeln. Für den Arzt wäre es hilfreich, gerade den sich schnell entwickelnden Krebs schon in einem Frühstadium zu erkennen, um rechtzeitig effektive Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Eine Arbeitsgruppe um den Homburger Mediziner Veit Flockerzi und seinen Mitarbeiter Ulrich Wissenbach untersucht mit Unterstützung der Wilhelm Sander-Stiftung bestimmte Gene, die es erlauben könnten, den 'bösartigen' vom 'ruhenden' Krebs zu unterscheiden.



Pankreaskrebs erkennen

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Nur ein paar Zellen

Wenn Patienten mit ersten Symptomen zum Arzt kommen, hat der Krebs meist schon Metastasen gebildet. Weil es bisher keine Möglichkeit gibt, Bauchspeicheldrüsenkrebs frühzeitig zu erkennen, entwickeln Forscher jetzt eine Methode, mit der sie einzelne "verdächtige" Zellen wie mit einer biologischen Lupe von außen sichtbar machen. Das sogenannte Molekulare Imaging ist Teil des europäischen Projekts MolDiag-Paca und wird in Deutschland von Prof. Dr. Stephan Hahn (Molekulare Gastroenterologische O­nkologie, Medizinische Fakultät) koordiniert.



Daten zum Brustkrebs

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Neue Daten zum Brustkrebs veröffentlicht

Das Gemeinsame Krebsregister (GKR) hat jüngste Entwicklungen zum Auftreten von Brustkrebs ausgewertet. Die registrierten Daten aus dem GKR zum weiblichen Brustkrebs deuten auf einen Rückgang der Neuerkrankungsrate unter den 45- bis 59-jährigen Frauen hin. Maßgeblich beteiligt an dieser Entwicklung könnte der Rückgang der verschriebenen Hormonersatztherapien bei Frauen vor und nach der Menopause sein.



Prominente O-Töne gegen Prostatakrebs

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Prominente O-Töne gegen Prostatakrebs

Deutsche Urologen gehen mit Patientenbroschüre neue Wege

Düsseldorf. Ran an den Mann – und zwar mit prominenter Unterstützung! Nach dieser Devise wollen Deutschlands Urologen einmal mehr etwas in Sachen Männergesundheit und Aufklärung zum Thema Prostatakrebs bewegen. Ihre Patientenbroschüre, in der sich insgesamt neun Prominente zu Wort melden, wird in diesen Tagen veröffentlicht.

Auf 24 Seiten Vierfarbdruck im handlichen DIN-A6 Format geben prominente Deutsche wie ZDF-Frontmann Klaus Peter Siegloch, Bremens Ex-Bürgermeister Dr. Henning Scherf und Schauspieler Volker Brandt im Interview mit der Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. bereitwillig Auskunft über ihr persönliches Gesundheitsverhalten und appellieren auf manchmal ungewöhnliche Art und Weise an das starke Geschlecht, die Chancen von Früherkennungs-Untersuchungen zu nutzen.

Die Fakten sind alarmierend: Nur 15 bis 20 Prozent der Männer im entsprechenden Alter nutzen das Krebsfrüherkennungs-Programm. Die Folgen können fatal sein. An Prostatakrebs sterben Jahr für Jahr mehr als 11 000 Männer, obwohl bei frühzeitiger Erkennung der Krankheit 80 bis 90 Prozent der Patienten geheilt werden könnten. Der bösartige Tumor der Vorsteherdrüse ist mit über 40 000 Neuerkrankungen im Jahr die häufigste Krebserkrankung bei Männern über 50 Jahre.



Prognose: Sonnig, warm, aber Sonnenbrandgefahr!

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Damit das sonnige Wochenende nicht mit einem schmerzhaften Sonnenbrand endet, ist Sonnenschutz unerlässlich", sagt Dr. Dirk Daiber, Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und erinnert an Langzeitschäden durch UV-Strahlung: "Zu viel UV-Strahlung kann zu Hautkrebs führen. In den letzten Jahren hat sich die Anzahl an Neuerkrankungen dramatisch erhöht."

Leichte, weite Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor schützen vor der schädlichen Strahlung. "Das Sonnenschutzmittel muss vor UV-A und UV-B Strahlen schützen. Wir begrüßen daher das Vorhaben der EU-Kommission, auf Sonnenschutzmitteln auch Angaben zum UV-A-Schutz kennzeichnungspflichtig zu machen", so Daiber weiter. Der Industriekommissar der EU, Günter Verheugen, hatte am Mittwoch in Brüssel entsprechende Pläne vorgestellt.



Blasenkrebs-Früherkennung bei Frauen

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Urintest findet bei Risikofrauen jeden aggressiven Blasenkrebs

Alle 20 Minuten erkrankt eine Person in Deutschland an Blasenkrebs und alle 100 Minuten stirbt jemand daran. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Deshalb wird das Risiko für einen bösartigen Tumor der Harnblase bei Frauen unterschätzt. Fakt ist aber: Es erkranken mehr Frauen an Blasenkrebs als an Gebärmutterhalskrebs.

Aber eine Früherkennungsuntersuchung erhalten sogar Risikopatientinnen nur selten. Experten wie der Urologe Professor Arnulf Stenzl von der Universitätsklinik Tübingen fordern seit längerem, Frauen mit erhöhtem Risiko routinemäßig auf Blasenkrebs zu untersuchen. Laut einer neuen Studie aus den USA und Kanada lässt sich die aggressive Form des Tumors zu 100 Prozent dieser Frauen frühzeitig erkennen.



Brustkrebs bei Männern

Verschiedene Krebsthemen

Brustkrebs bei Männern

„Aktueller Hintergrund" auf den Internet-Seiten des Krebsinformationsdienstes

Brustkrebs bei Männern – gibt es das überhaupt? Die Antwort der Experten lautet ja, wenn auch nur bei wenigen hundert Patienten pro Jahr.

Unter www.krebsinformation.de hat der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums eine Übersicht zu diesem Thema zusammengestellt. Im „Aktuellen Hintergrund" informiert KID über Risikofaktoren, Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten.



NMP22-Test in der Nachsorge

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Tumormarker NMP22 und Zystoskopie erkennen 99% von Rezidiven

Die hohe Rezidivrate beim Blasenkrebs erfordert eine engmaschige Überwachung und Nachsorge der Patienten. Die Untersuchungsergebnisse sollten deshalb möglichst zeitnah vorliegen und Rezidive so früh wie möglich detektieren, damit frühzeitig eine zielgerichtete Therapie eingeleitet werden kann. 

Die Ergebnisse zu dieser Fragestellung einer amerikanischen prospektiven Multi-Center-Studie wurden jetzt in der Januarausgabe des Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht, mit dem Ergebnis, dass die Kombination der Zystoskopie mit dem Tumormarker NMP22 eine höhere Trefferquote beim Anzeigen eines Tumors hat, als die zystoskopische Untersuchung allein.



Blasenkrebs bei Frauen:

Verschiedene Krebsthemen

Blasenkrebs bei Frauen: die unterschätzte Gefahr

Krebs bei Frauen. Da denkt man an Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs oder Eierstockkrebs. An Blasenkrebs denkt man nicht. „Warum eigentlich nicht?“, fragt Detlef Höwing, Vorsitzender der Selbsthilfe Harnblasenkrebs e.V. „Schließlich erkranken in Deutschland jedes Jahr ungefähr 7.000 Frauen an diesem Tumor – mehr als an Gebärmutterhalskrebs.“

Doch während für Gebärmutterhalskrebs (völlig zurecht) ein umfassendes Vorsorgeprogramm existiert, wird die Früherkennung von Blasenkrebs sträflich vernachlässigt. „Das ist unverständlich“, kritisiert der Urologe Dr. Gerson Lüdecke vom Universitätsklinikum Gießen. „Denn mit einem einfachen Urintest lässt sich das Risiko für bösartige Tumoren der Harnblase rasch und sicher abschätzen.“1,2 Der Test weist das so genannte nukleäre Matrixprotein 22 (NMP22) nach, das vermehrt von den Krebszellen produziert wird. Der Arzt benötigt für den Test nur einige Tropfen Urin. Nach einer halben Stunde kann das Ergebnis direkt in der Arztpraxis abgelesen werden.



neuer Test verbessert die Diagnose des Blasenkrebs

Verschiedene Krebsthemen

AUA Wissenschaftliche Nachrichten – Blasenkrebs - Klinische Entdeckungen

AUA Blasenkrebs- Podiums- Präsentation 1-3 P.M.,

AUA, San Antonio, TX, Urologe Giora Katz, M.D., präsentierte mit Dr. Edward Messing von der University of Rochester Medical Center. neueste Ergebnisse.

Überblick:

Es ist heute ein Sicherheitsstandart, eine Kombination von Methoden bei der Diagnose von Blasenkrebs zu verwenden, weil kein Verfahren alle Malignen Tumoren der Blase allein sicher ermittelt. Urintests sind häufig ein Teil der Auswertung -- und wurden bis jetzt durch eine fachkundige Analyse in einem Labor ausgewertet. Diese Multicenterstudie erforscht, ob der Proteomics- Test (NMP22® BladderChek® Test), der die Menge des Kernmatrixprotein NMP22 im Urin misst, die Anzahl der entdeckten Blasenkrebserkrankungen bei Patienten mit Risikofaktoren oder Symptomen, die auf Blasenkrebs hinweisen, erhöhen könnte.

Die Ansicht von  Dr. Katz ist,  dass "die Blasenkrebs-Studie (veröffentlicht in JAMA, Feb. 16, 2005) zeigt, dass der Hauptnutzen des NMP22® BladderChek® Urintests ist, dass er hilft, Patienten mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eines lebensbedrohenden Krebses der Blase zu ermitteln. Der Test wird in der Praxis des Facharztes durchgeführt und ist einfach und billig. Diese Studie bezieht Patienten mit Spuren von Blut in ihrem Urin mit ein, dass normalerweise unsichtbar für das Auge ist, eine Erscheinung, die ' Hämaturie ' genannt wird. Fast alle Patienten mit Blasenkrebs entwickeln eine Hämaturie, aber viele andere (mehr als 10 Mal mehr) entwickeln eine Hämaturie,  die keine Krebs bezogenen Ursachen haben."



Blasenkrebs: Immuntherapie oder Zystektomie?

Verschiedene Krebsthemen

Was soll man beim oberflächlichen Harnblasenkarzinom T1G3 nach TURB primär empfehlen: Immuntherapie oder Zystektomie?

30.05.2005 - SAN ANTONIO (MedCon) – Bei Patienten mit einem oberflächlichen Urothelkarzinom der Blase beträgt die 5-Jahres-Überlebensrate nach der transurethralen Resektion (TURB) 80 bis 96 Prozent.

Bei den T1G3-Tumoren reduziert sich die 5-Jahres-Überlebensrate auf 64 Prozent. Bei den Hochrisiko-Tumoren ist als eine mögliche Behandlungsoption zunächst ein Therapieversuch durch eine adjuvante intravesikale Immuntherapie mit BCG (Bacillus Calmette-Guérin) angezeigt. Diskutiert wird aber auch, ob primär eine radikale Zystektomie durchgeführt werden sollte, um die Heilungschancen der Patienten zu erhöhen. Gegen dieses Vorgehen spricht, dass bei der radikalen Zystektomie nicht nur die tumortragende Blase, sondern auch die Lymphknoten in dieser Region, die Prostata und die Samenblasen entfernt werden, was zu einer Verschlechterung der Lebensqualität führen kann.

In einer von Professor Bruce Malkowicz (University of Pennsylvania) geführten Pro-und-Contra-Debatte haben Professor Michael J. Droller (Mont Sinai School of Medicine) und Professor Michael A. O’Donnell (University of Iowa) diskutiert, welche der beiden Behandlungsoptionen die beste Therapie für den Patienten mit einem T1G3-Tumor ist.



Krebs nimmt sich auch Männer zur Brust

Verschiedene Krebsthemen

Es trifft nicht nur Kylie Minogue

    • 400 Männer erkranken jährlich an Brustkrebs:
      Auch Ärzte unterschätzen das Risiko
    • Zu spät erkannt:
      Die Heilungschancen sind bei Männern um elf Prozent geringer
      als bei Frauen

Berlin (ots) - Showstar Kylie Minogue und der ehemalige Lauterer Bundesliga-Profi Wolfram Wuttke haben eines gemeinsam: Ihr Arzt stellte bei beiden dieselbe Krankheit fest - Brustkrebs. Mit einem Unterschied. Der australische Popstar ist eine Frau. Bei ihr waren die Chancen, die Krankheit in einem gut heilbaren Frühstadium zu entdecken, größer als bei Wolfram Wuttke. Der Grund: Das Thema Brustkrebs wird von Männern und auch deren Ärzten bislang nicht ernst genug genommen. Deshalb wird Brustkrebs bei Männern oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt - das heißt, der Tumor ist größer und die Krebszellen haben sich weiter ausgebreitet. Dadurch fällt die Heilungschance bei Männern deutlicher geringer aus als bei Frauen. Für Männer liegt die Wahrscheinlichkeit, den Brustkrebs zu besiegen, zwischen 45 und 85 Prozent, bei Frauen dagegen im Mittel bei 76 Prozent, so die Einschätzung des Berliner Robert-Koch-Instituts.

Wer also glaubt, Männer bekommen keinen Brustkrebs, der irrt:
"400 Männer erkranken in Deutschland jedes Jahr an einem Brusttumor", so der Männergesundheitsexperte Sascha Rusch von www.epicure.tv. "War dieses Risiko in der Öffentlichkeit bislang weitgehend unbekannt, sollten die aktuellen Zahlen des Berliner Robert-Koch-Instituts jeden Mann wachrütteln", so Rusch weiter. "Sehr häufig ist Brustkrebs bei Männern damit zwar nicht. Das Risiko zu erkranken ist aber durchausvorhanden."

Aus einer Pressemitteilung des ots vom 29.5.2005



Beeindruckende Ergenisse zum postoperativen adjuvanten Herceptineinsatz (Trastuzumab)

Verschiedene Krebsthemen

 

Dr.Jalid Sehouli, der Frauenklinik der Chatité, CVK, präsentierte die neuen DatenAuf dem diesjährigen ASCO-Kongress wurden bahnbrechende Daten zum Einsatz von Herceptin in der adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms präsentiert. Auf Basis mehrerer randomsierter Studien konnten heute eine statistisch signifikante aber auch klinisch-relevante Verbesserung des Progressionsfreien Überlebens und der Metastasierungsrate gezeigt werden.

Eine adjuvante Antikörper-basierte Therapie mit Trastuzumab bietet Brustkrebspatientinnen auch in frühen Erkrankungsstadien einen signifikanten Überlebensvorteil. Das zeigen erstmals die Daten mehrerer Studien, die auf dem diesjährigen Kongress der American Society of Clinical o­ncology (ASCO) in Orlando/Florida vorgestellt wurden. Auch bei metastasierter Erkrankung verbessert sich die Lebenserwartung der Patientinnen durch den Antikörper signifikant.



LUNGENKREBS

Verschiedene Krebsthemen

Vorläufige Ergebnisse einer Phase-II-Studie von ZD6474 zeigen verbesserte, progressionsfreie Überlebensrate bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC
 

Alderley Park, England (ots/PRNewswire) -

- Neue Daten für ZD6474 auf der Jahresversammlung 2005 der ASCO präsentiert

AstraZeneca hat auf der Jahresversammlung 2005 der American Society of Clinical o­ncology (ASCO) in Orlando (USA) die ersten Ergebnisse einer Phase-II-Studie mit ZD6474 berichtet.



kolorektales Karzinom

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Erbitux(R) (Cetuximab) verbessert Operationschancen für Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom

American Society of Clinical o­ncology (ASCO) 2005, ORLANDO,
Florida, May 14 (ots/PRNewswire) -

Neue Daten aus drei klinischen Versuchen bestätigen, dass Erbitux(R) (Cetuximab) im First-Line-Setting eine konsistent hohe Ansprechrate zeigt. Dies erhöht die Chancen für einen chirurgischen Eingriff bei denmPatienten, deren Metastasen bisher inoperabel waren.(1-3)
Diese vorläufigen Ergebnisse wurden am 41. Jahreskongress der American Society of Clinical o­ncology (ASCO) bekannt gegeben. Das Potenzial von Erbitux wurde somit verbessert. Es verzögert nicht nur den Krankheitsfortschritt, sondern trägt auch zur Rückbildung der Metastasen bei und ermöglicht daher eine chirurgische Resektion mit kurativem Ziel.(1-3)

Bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) beträgt das allgemeine fünfjährige Überleben weniger als 5 Prozent(4), verglichen mit rund 50 Prozent bei Patienten, die mit einer chirurgischen Resektion der Metastasen mit kurativem Ziel behandelt werden.(5) Diese Behandlungsmethode wurde aber bisher durch die Ansprechrate der Tumore eingeschränkt, die durch konventionelle Chemotherapie erzielt wurde.(5) Erbitux zeigt nun konsistent hohe Ansprechraten bei mehreren Behandlungsmethoden, bei denen verschiedene Arten von Chemotherapien eingesetzt werden(1-3)(6-8) und die Fähigkeiten zur Verlängerung des Langzeitüberlebens werden derzeit untersucht.



MAMMAKARZINOM

Verschiedene Krebsthemen

Hier die  Ergebnisse der ASCO 2005:

Herceptin Plus Chemotherapy Improved Disease-Free Survival And Overall Survival In adjuvant Setting For Early-Stage Her2-Positive Breast Cancer Patients

-- Results from Two Phase III adjuvant Trials Showed that Adding Herception to Chemotherapy Reduced the Risk of Breast Cancer Recurrence by 52 Percent --



OVARIALKARZINOM

Verschiedene Krebsthemen

Hier die ersten Infos direkt aus Orlando: 

OVARIALKARZINOM

Als Late Breaking Abstract wurde die Studie OVAR 7 der AGO (Abstract No: LBA5007) als Vortrag angenommen! Präsentiert werden die Daten zur First-line Therapie mit Carboplatin + Paclitaxel + Topotecan. Auch nach diesen Daten bleibt der aktuelle Standard mit Paclitaxel + Carboplatin bestehen.

Author(s):
J. Pfisterer, B. Weber, A. du Bois, A. Lortholary, C. Schade-Brittinger, U. Wagner, H. Bourgeois, C. Jackisch, V. Moebus, F. Mayer



Darmkrebs

Verschiedene Krebsthemen

Gemeinsam gegen den Darmkrebs

Jetzt kostenlose Materialien der Deutschen Krebshilfe bestellen

Bonn (jft) – Der Darmkrebs-Monat März hat in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass wesentlich mehr Menschen als zuvor die Chancen der Krebs-Früherkennung nutzen. Dennoch lassen immer noch zu wenig Menschen ihren Darm regelmäßig untersuchen. Darum wird die Deutsche Krebshilfe im März 2004 erneut mit zahlreichen Partnern aus dem Gesundheitswesen auf die Möglichkeit der Darmkrebs-Vermeidung und -Früherkennung hinweisen. Auch in diesem Jahr stellt die Organisation Materialien zum Darmkrebs-Monat kostenlos zur Verfügung.



Deutsche Krebshilfe verbessert Versorgung bei Brustkrebs

Verschiedene Krebsthemen

„Nirgendwo war Platz für meine Angst!“

Deutsche Krebshilfe verbessert Versorgung bei Brustkrebs

Berlin (sk) – Die Deutsche Krebshilfe hat verschiedene Projekte initiiert, um die Versorgung von Brustkrebspatientinnen zu verbessern. Ihr Konzept stellte die Organisation im Rahmen des 26. Deutschen Krebskongresses am 28. Februar 2004 in Berlin vor. Anlass waren die Ergebnisse der Studie „Die an Brustkrebs erkrankte Frau im Medizinbetrieb“, welche die strukturellen Schwachstellen bei der Behandlung von Brustkrebs aufgedeckt hat.Strahlentherapie im düsteren Keller, Brustprothesenkauf im Hinterzimmer, Therapie-Gespräche zwischen Tür und Angel - das, was manche Frauen im Verlauf ihrer Brustkrebserkrankung erleben, ist zum Teil unerträglich.



Die Diagnose Blasenkrebs

Verschiedene Krebsthemen

Die Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein, ist ein tiefer Einschnitt in das Leben eines jeden Menschen. Plötzlich wird einem bewusst, dass das Leben endlich ist. Man denkt unwillkürlich an den Tod, dass man vielleicht nicht mehr lange zu leben hat. Alles andere verliert erst einmal an Bedeutung. Beim Blasenkrebs ist die erste Diagnose immer eine vage, da jede Wucherung, jede Geschwulst in der Blase erst einmal als Krebs bezeichnet wird. Die erste Diagnose kann keine Aussage über die Bösartigkeit und Eindringtiefe des Krebses machen. Sie kann auch nicht klären, wie die weitere Therapie zu erfolgen hat und wie die Prognose ist.



Lungenkrebs

Verschiedene Krebsthemen

Informationen über Lungenkrebs

Liebe Leserin, lieber Leser,

vielleicht besuchen Sie diese Seite, weil bei einem Ihrer Angehörigen Lungenkrebs festgestellt wurde. Oder weil Sie sogar selbst von Ihrem Arzt erfahren haben, dass Sie an Lungenkrebs leiden. Wie damit umgehen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Welche neuen Therapieansätze? Wie sind die Chancen? Diese Website möchte Ihnen auf diese Fragen klare Antworten geben. Denn: Je mehr man über Lungenkrebs weiß, desto aktiver kann man die Therapie in Angriff nehmen.

Lungenkrebs zählt zu den weltweit häufigsten Krebserkrankungen. In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Lungenkrebserkrankungen kontinuierlich gestiegen. In vielen Fällen wird dies auf das Rauchen zurückgeführt. Tabakrauch enthält über 4.000 Substanzen, von denen 40 erwiesenermaßen krebserzeugend sind. Im Jahr 2000 verstarben allein in den USA schätzungsweise 63.400 Frauen und 98.700 Männer an Lungenkrebs. Doch nicht nur das Rauchen, auch langjährige Kontakte mit Asbest, Arsen, Chrom, Nickel, aromatischen Kohlenwasserstoffen, radioaktiv strahlenden oder Radon-Gas absondernden Gesteinen können Lungenkrebs verursachen.



Blutkrebsarten

Verschiedene Krebsthemen

Impfung soll Brustkrebszellen gezielt vernichten

Deutsche Krebshilfe fördert klinische StudieTübingen/Heidelberg (nh) –

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Jedes Jahr erkranken rund 46.000 Frauen in Deutschland neu daran. Nicht alle Betroffenen können mit Operation, Bestrahlung und Chemotherapie geheilt werden. Jetzt gibt eine klinische Studie neue Hoffnung: Durch eine Impfung soll die körpereigene Abwehr die Brustkrebszellen gezielt vernichten.

Professor Dr. Diethelm Wallwiener, Studienleiter und Direktor der Universitäts-Frauenklinik Tübingen, untersucht zusammen mit Heidelberger Wissenschaftlern die Wirksamkeit dieses Therapie-Ansatzes bei Brustkrebs-Patientinnen. Die Deutsche Krebshilfe fördert die Studie mit über 400.000 Euro.



Hautkrebs

Verschiedene Krebsthemen

Modellprojekt in Schleswig-Holstein

Hautkrebs-Test mit Gesundheitsberatung jetzt kostenlos

Gesund bleiben kann man nicht früh genug! Deshalb können jetzt alle gesetzlich versicherten Schleswig-Holsteiner ab dem 20. Lebensjahr den Hautkrebs-Test machen lassen. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen in Schleswig-Holstein, wenn der auf der Chipkarte gespeicherte Wohnsitz in diesem Bundesland liegt.

Möglich macht dies ein bundesweit einmaliges Modellprojekt, das jetzt unter der Schirmherrschaft der schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerin Heide Moser startet. Doch es geht dabei nicht allein um den Hautkrebs und den richtigen Umgang mit der UV-Strahlung. Eine ausführliche Gesundheitsberatung über die gesetzlichen Krebs-Früherkennungsuntersuchungen und der persönliche Präventionspass gehören auch dazu.