Gemeinsam gegen den Krebs:

Rund 47.000 Neuerkrankungen und 18.200 Todesfälle an Brustkrebs hat die Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsbezogener Krebsregister für das Jahr 2000 in Deutschland geschätzt – „Es ist an der Zeit zu handeln!“, erklärt Prof. Bamberg, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft. Genau wie bei anderen Krebsarten ist die Zahl der Neuerkrankungen und Sterbefälle gegenüber den letzten Schätzungen durch die Arbeitsgemeinschaft gestiegen.

Krebsgesellschaft initiiert Informationsoffensive

Gemeinsam mit der AVON Cosmetics GmbH, SAT1, Novartis o­ncology und der Deutschen Angestellten Krankenkasse startet die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. nun eine Informationsoffensive gegen Brustkrebs. Die Brustkrebsaktion 2005 soll zur Aufklärung über Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung bei Brustkrebs sowie zur Enttabuisierung des Lebens mit Krebs beitragen. Die Brustkrebsaktion umfasst dabei zum Beispiel regionale Veranstaltungen, die Auslobung eines Brustkrebs-Kommunikationspreises und einen Aktionstag mit SAT1.

„Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit für das Thema Brustkrebs zu sensibilisieren“, erklärt Andrea Sixt, Autorin und Betroffene. „Noch immer beherrschen viele Tabus diese Krankheit. Dabei ist die Diagnose Krebs längst kein Todesurteil mehr“, ergänzt die Münchnerin.

Der Brustkrebsaktion sollen demnächst weitere Aktionen zu anderen Krebsarten, etwa dem Darm- oder Lungenkrebs, folgen. „Die Aktion ist nur der Startschuss für eine Informationsoffensive gegen den Krebs“, erklärt Bamberg.

Breits am 26. und 27. Februar 2005 lädt die Deutsche Krebsgesellschaft zur 1. Offenen Krebskonferenz nach Berlin ein. Gemeinsam mit 892 Selbsthilfegruppen wird so ein gemeinsames Forum von Betroffenen, Angehörigen, Interessierten und Experten entstehen. „Eine derartige Veranstaltung ist längst überfällig. Patienten sollten im klinischen Alltag gleichberechtigte Partner bei der Therapieentscheidung sein“, erklärt der Tübinger Klinikdirektor.

Die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) ist die größte und älteste interdisziplinäre wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft in Deutschland. Ihr gehören mehr als 5.000 Mitglieder an, die in der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen tätig sind. Zu den Zielen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. gehört die umfassende Information über das Thema Krebs, Gesundheitskampagnen zur Vorbeugung von Krebs, Unterstützung der o­nkologischen Forschung und die Erarbeitung von verbindlichen Standards für Diagnostik, Therapie und klinischen Studien.

Deshalb gehören der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. nicht nur Ärzte aller medizinischen Fachgruppen an, sondern auch Grundlagenforscher, Medizinisch-Technische Assistenten, Pflegekräfte, Psychologen sowie weitere Berufsgruppen, die am Thema Krebs arbeiten. Auch Unternehmen wie die forschende Pharmaindustrie, wissenschaftliche Buchverlage und Krankenkassen sind wichtige Partner bei der Bewältigung der gemeinsamen Aufgabe.

Mehr Informationen finden Sie unter
www.krebskonferenz.de

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Pressemitteilung, Deutsche Krebsgesellschaft e. V., Pressestelle der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., Hr. André Franck


Krebszeitung

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