Urologen-Kongress in Dresden eröffnet

Die 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) wurde heute Vormittag offiziell in Dresden eröffnet. Der sächsische Ministerpräsident, Stanislaw Tillich, würdigte in einem Grußwort das Engagement von Kongresspräsident Professor Manfred Wirth, der den bisher größten Mediziner-Kongress in die sächische Landeshauptstadt geholt hatte.
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Hart, aber ehrlich: Lebensqualität trotz Prostatakrebs
Die deutschen Ärzte stehen im Kreuzfeuer der Kritik: Auch die Urologen nehmen Provisionen und Gegenleistungen von Krankenhäusern entgegen und überweisen im Gegenzug ihre Patienten zur weiteren Behandlung in die jeweilige Klinik. "Die derzeitige Praxis hat sowohl auf die Unabhängigkeit ärztlichen Handelns als auch auf das Selbstbestimmungsrecht des Patienten negative Auswirkungen", urteilt Professor Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesund-heit. Trägt dieses System also dazu bei, dass heute der größte Teil der Prostatakrebspatienten teuer operiert - und zum Leidweisen der Patienten vielleicht sogar übertherapiert - wird?
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Neue Entwicklungen auf dem Gebiet des Harnblasenkarzinoms
Die Zahl der Neuerkrankungen für das Harnblasenkarzinom hat sich nach Schätzungen des Robert-Koch-Institutes in den letzten 20 Jahren verdoppelt. In Deutschland erkranken aktuell ca. 28.000 Menschen jährlich neu an einem Harnblasentumor und 13.000 Patienten sterben jährlich an den Folgen dieser Tumorerkrankung.
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Neue Strategien beim Nierenzellkarzinom
Die Therapie des Nierenzellkarzinoms hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Die Einführung der laparoskopischen Nierenteilresektion mit neuen Ischämie- nd Blutstillungstechniken ermöglicht es, heutzutage auch ohne größere äußere Narben die vollständige Tumorentfernung bei Erhaltung der Restniere durzuführen. Die Entwicklung neuer zielgerichteter Chemotherapien als auch moderne Formen der Impftherapie gegen den Nierenkrebs haben in den letzten Jahren zu einer deutlichen Verbesserung in der Therapie ders fortgeschrittenen Nierenkarzinoms geführt.
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Neues in der urologischen Infektiologie
Die HIV-Pandemie konnte bisher trotz der Propagierung von "Safer Sex" nichat eingedämmt werden. daher erscheint es besonders wichtig, dass sich früere Untersuchungen bestätigen, dass die radikale Beschneidung die HIV-Infektionsrate bei Männern signifikant vermindert. Zwei große afrikanische Studien in Kenia und Uganda Zeigen, dass durch eine radikale Beschneidung eine HIV-Infektion in bis zu 53% bei ungeschützten Geschlechtsverkehr vermindert werden kann. Ursache ist, dass nur die innere Seite des männlichen Vorhautblattes Rezeptoren für HIV-Viren aufweist, während die äußere Seite der Vorhaut und auch die Eichel durch Plattenepithel weitgehend geschützt ist. Aus diesem Grund muss zumindest bei Hochrisikopatienten darüber nachgedacht werden, die radikale Beschneidungals einen Baustein in der HIV-Prophylaxe mit in die urologische Beratung zu integrieren.
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61. Urologen-Kongress beginnt heute in Dresden

Die 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) startet heute in der Messe Dresden. Bis zum 19. September werden auf dem weltweit drittgrößten Urologen-Kongress rund 6000 Fachbesucher erwartet. Das Interesse ist in diesem Jahr besonders groß, denn es stehen gewichtige Themen, darunter die Vorstellung der langerwarteten neuen interdisziplinären S3-Prostatakarzinom-Leitlinie, auf dem Tagungsprogramm.
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Immunantwort entscheidend für Prognose bei Darmkrebs
Der Krankheitsverlauf bei Patienten mit Darmkrebs wird maßgeblich von der lokalen Aktivität der Körperabwehr im Tumor und in seiner unmittelbaren Umgebung bestimmt. Dies gilt unabhängig von der lokalen Ausbreitung und Metastasierung, wie Dr. Jérôme Galon, INSERM Forschungsdirektor, Paris, und sein Team herausgefunden haben. Die Analyse der lokalen Immunantwort sollte daher unbedingt in den Prozess des Stagings und der Therapieentscheidung einbezogen werden, betont Galon beim 2nd European Congress of Immunology ECI 2009.
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Impfen gegen Krebs

Keine medizinische Erfindung der Neuzeit hat die modernen Gesellschaften so verändert wie die vorbeugende Impfung gegen Infektionskrankheiten. Die Entwicklung therapeutischer Impfungen jedoch, d. h. die Vakzinierung nach Ausbruch einer Erkrankung, erweist sich als sehr viel schwieriger. Impfungen gegen Krebs, schon seit mehr als 100 Jahren Gegenstand intensiver tumorimmunologischer Forschung, versuchen genau dies, und inzwischen zeichnen sich auch erste klinische Erfolge ab. Eine Zusammenfassung der interessantesten neuen Ansätze gab Professor Carmen Scheibenbogen, Institut für Medizinische Immunologie, Charité-Universitätsmedizin, im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin.
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Selbsthilfevertreter fordern psychosoziale Unterstützungsangebote für alle Krebs-Patienten

Hamburg (CT) – Rund 800 Patienten, deren Angehörige und andere Interessierte informierten sich am 12. September 2009 in Hamburg bei der dritten Offenen Krebskonferenz über aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin. Das Haus der Krebs-Selbsthilfe, ein Verbund der von der Deutschen Krebshilfe geförderten Krebs-Selbsthilfeorganisationen, forderte im Rahmen der Konferenz eine Verbesserung der psychosozialen Versorgung von Krebs-Patienten. „Das, was notwendig und möglich ist, muss jedem Betroffenen zur Verfügung gestellt werden“, sagte Professor Dr. Gerhard Englert, Vorsitzender der Deutschen ILCO, einer Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Darmkrebs-Patienten. Mit der Bitte um Unterstützung auch auf gesundheitspolitischer Ebene übergab Englert an Professor Dr. Werner Hohenberger, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, und Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, eine Resolution der Selbsthilfeorganisationen. Die alle zwei Jahre stattfindende Konferenz wurde erstmals gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe und der Hamburger Krebsgesellschaft veranstaltet und finanziert.
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Aktuelle Informationen über Krebs jetzt auch bei center.tv

Bonn (ek) – Am 15. September 2009 gibt es eine neue Folge von „in vivo – Das Magazin der Deutschen Krebshilfe“. Bisher war das Gesundheitsmagazin nur auf dem Pay-TV-Sender FOCUS GESUNDHEIT bei Sky zu sehen. Künftig können über sechs Millionen Zuschauer aus den Regionen Köln, Düsseldorf, Bremen, Aachen, Ruhrgebiet, Mönchengladbach und dem westlichen Münsterland „in vivo“ nun auch im Free-TV empfangen. center.tv, wm.tv und CityVision unterstützen damit die gemeinnützige Arbeit der Deutschen Krebshilfe. Die Sendung wird präsentiert von der TV-Moderatorin Annika de Buhr. Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist Krebs bei Kindern. Das Magazin bietet nicht nur Informationen rund um das Thema Krebs, sondern macht Betroffenen und Angehörigen Mut und gibt Hilfestellungen im Umgang mit der Erkrankung. DVDs mit den einzelnen Ausgaben von „in vivo“ können kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe bestellt werden.
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Vorstellung der neuen S3 -Prostatakarzinom-Leitlinie
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Medienvertreter,
der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) Professor Dr. med. Dr. h. c. Manfred Wirth lädt Sie im Rahmen des 61. DGU-Kongresses anlässlich der Vorstellung der neuen interdisziplinären S3-Prostatakarzinom-Leitlinie herzlich zu einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 16. September 2009 von 14.00 bis 15.00 Uhr in den Erlweinsaal in der Messe Dresden ein.
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Diskussionsrunde zur Versorgung und Erforschung von Prostatakrebs
Angesichts der gegenwärtigen Debatte um Kopfprämien und Zuweisungsprovisionen von Kliniken an niedergelassene Ärzte laden wir Sie zu einer Podiumsdiskussion auf den 61. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Dresden ein.
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Leben und Lieben mit Prostatakrebs
Im Rahmen ihrer HAROW-Studie zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms hat die gemeinnützige und unabhängige Stiftung Männergesundheit den Patientenfilm "Perspektive durch Beobachten - Leben und Lieben mit Prostatakrebs" entwickelt.
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Was Patienten heute wissen sollten
Medizinischer Fortschritt und Patienteninformation sollen Hand in Hand gehen: Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) präsentiert im Rahmen ihrer 61. Jahrestagung in Dresden die neue interdisziplinäre S3-Prostatakarzinom-Leitlinie und klärt nahezu zeitgleich in einem Laienforum über deren Bedeutung für die Patientenversorgung auf.
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Dialog statt Konfrontation

Selten wurde zwischen den Kritikern und den Befürwortern der PSA- gestützten Früherkennung des Prostatakarzinoms so hart diskutiert wie heute. Die Veröffentlichung der randomisierten Studien zum PSA- Screening aus Europa (ERSPC-Studie) und den USA (PLCO-Screeningstudie) hatte in den vergangenen Monaten zu einer wahren Medienschlacht über die richtige Deutung der Ergebnisse geführt. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) will deshalb im Rahmen des 61. DGU-Kongresses in Dresden mit einer Aktuellen Stunde, Mittwoch, 16. 9. 2009, 16.30 bis 17.30 Uhr, Messe Dresden, Konferenzraum 3 einen Dialog zwischen den Parteien initiieren. Kongressteilnehmer und Medienvertreter sind herzlich dazu eingeladen.
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"Der verkaufte Patient": Heißes Eisen auf dem 61. Urologen-Kongress

Sie steht noch nicht im Visier der Öffentlichkeit, doch sie ist längst Realität: die sogenannte Kopfprämie oder Zuweiserpauschale. Im Klartext handelt es sich um bezahlte Leistungen nach GOÄ, die das 10 bis 20-Fache dessen ausmachen, was ein Urologe ansonsten pro Quartal für die Behandlung eines Patienten vergütet erhält. Diese Bezahlung erfolgt im Rahmen der Einweisung durch Kliniken an niedergelassene, zuweisende Ärzte. Daraus resultiert eine ethische und juristische Grauzone.
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Urologen tagen erstmals in neuen Bundesländern

Dresden. Novum beim Deutschen Urologen-Kongress: Mit der 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), vom 16. bis 19. September 2009 in der Dresdner Messe, findet erstmals nach der Wiedervereinigung ein DGU-Kongress in einem der neuen Bundesländer statt. Rund 6000 Teilnehmer aus aller Welt werden in Sachsens Landeshauptstadt erwartet. Zu verdanken ist dies dem amtierenden DGU-Präsidenten Professor Dr. med. Dr. h. c. Manfred Wirth, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden.
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